Lovestory nach dem Besteller von Nicholas Sparks über ein Paar, das sich als Teenager verliebt und nach dem Zweiten Weltkrieg wieder zusammen kommt.

Kinostart: 02.09.2004

Ryan Gosling

Ryan Gosling
als Noah

Rachel McAdams
als Allie Nelson, jung

James Garner

James Garner
als Noah Calhoun

Gena Rowlands
als Allie Nelson

James Marsden
als Lon Hammond

Kevin Conolly
als Fin

David Thornton
als John Hamilton

Jamie Anne Brown
als Martha Shaw

Heather Wahlquist
als Sara Tuffington

Sam Shepard
als Frank Calhoun

Joan Allen
als Anne Hamilton

Nancy De Mayo
als Mary Ellen Calhoun

Meredith Zealy
als Maggie Calhoun

Handlung

Um einer an Alzheimer erkrankten Greisin den Tag zu versüßen, liest ihr der alternde Duke (James Garner) eine Geschichte vor. Die handelt vom jungen, aus armen Verhältnissen stammenden Noah (Ryan Gosling) und wie er sich Anfang der 40er Jahre in die zugereiste Allie (Rachel McAdams), Tochter aus reichem Hause, verliebt. Allies dünkelhafte Mutter ist davon gar nicht angetan und torpediert die Beziehung in den ereignisreichen Folgejahren unerbittlich. Doch Noah gibt nicht auf.

Basierend auf einem Roman von Nicholas Sparks, der bereits die Vorlagen zu "Message in a Bottle" und "Nur mit Dir" dichtete, liefert Nick Cassavetes ("John Q.") eine vor allem durch ihre Darsteller überzeugende Love Story.

In einem Pflegeheim liest ein Mann einer unter Alzheimer leidenden Frau Geschichten aus einem alten Notizbuch vor. Diese erzählen von der Liebe zwischen Noah und Allie, Teenager unterschiedlicher Herkunft, die sich um 1940 in einem Küstenstädtchen in North Carolina kennen lernen, durch den Zweiten Weltkrieg getrennt werden, doch in der Überzeugung, füreinander bestimmt zu sein, schließlich wieder in die Heimat zurückkehren. Doch zunächst hat das Schicksal getrennte Wege für sie vorgesehen.

Ein alter Mann besucht regelmäßig im Pflegeheim eine unter Alzheimer leidende Frau, der er Geschichten aus einem verblichenen Notizbuch vorliest. Darin geht es um die Liebe zwischen Noah und Allie, er Arbeiter in einer Mühle, sie wohlhabende Debütantin, die sich 1940 in einem Küstenstädtchen in North Carolina kennen lernen. Durch den Zweiten Weltkrieg voneinander getrennt, finden die beiden später - überzeugt, füreinander bestimmt zu sein - wieder zusammen. Doch Allie ist mittlerweile mit dem reichen Soldaten Lon verlobt.

Kritik

Die dritte Leinwandadaption eines Nicolas-Sparks-Bestsellers, nach "Message In A Bottle" und "Nur für Dich", gibt erneut Anlass zum Taschentuch-Alarm. Die Tränendrüsen-Tradition wird jetzt stilvoll von Regisseur Nick Cassavetes ("John Q.") mit dem ergreifenden Liebesmelodram "Wie ein einziger Tag" fortgesetzt. Die Story einer großen, tragischen Liebe zwischen einem reichen Mädchen und einem mittellosen Arbeiter ist in den 40er Jahren angesiedelt und wird von der talentierten Besetzung, allen voran der hervorragenden Jungschauspielerin Rachel McAdams ("Girls Club - Vorsicht bissig!"), mit bittersüßem Nostalgieflair zu dramatischem Leben erweckt.

Der Ausgangspunkt der Geschichte wird in der Gegenwart angesetzt und zeigt die ältere Dame Allie (Cassavetes' Mutter Gena Rowlands) am Fenster eines Altenheims stehend. Diese Bildkomposition eines malerischen Sonnenuntergangs und vorbeifliegenden Gänsen (Kameramann Robert Fraisse nutzt seine "Waterfowl"-Expertise) zeichnet sich durch ihre meditative Schönheit aus und etabliert die passende visuellen Stimmung für die in Flashbacks erzählte Romanze. Sie wird der an Altersschwachsinn leidenden Allie von dem geduldigen Duke (James Garner) aus einem Tagebuch vorgelesen und detailliert die große erste (Ferien-)Liebe zwischen der bildhübschen und behütet aufgewachsenen Siebzehnjährigen Allie (McAdams) und dem eigenwillig-charismatischen Noah (Ryan Gosling aus "Mord nach Plan"). Ihre Liebe ist leidenschaftlich und tief, so dass selbst die gelegentlichen Streitereien der gegensätzlichen Liebhaber schnell vergessen sind. Allies wohlhabende Eltern sind natürlich wenig angetan und am Ende der Sommerferien folgt die unweigerliche Trennung. Noah kämpft kurz darauf im Zweiten Weltkrieg und schreibt Allie ein Jahr lang täglich Briefe. Doch sie bleiben unbeantwortet, da sie von Allies Mutter (Joan Allen) einkassiert werden. Insgesamt sieben Jahre später überwindet Allie ihren tief sitzenden Liebeskummer und verlobt sich zur Freude ihrer Eltern mit dem gut aussehenden und betuchten Lon (James Mardsen). Einer rosigen Zukunft scheint nichts im Wege zu stehen. Doch dann sieht Allie Noahs Bild in der Zeitung. Sie sucht ihn auf, um sich ihrer Gefühle klar zu werden.

Die Chemie zwischen den jungen Protagonisten ist geradezu greifbar. Gerade die hinreißende McAdams verleiht ihrer Rolle lebhaften Esprit und glänzt (nicht zuletzt unterstützt durch die klassischen Kostüme) mit Charisma der alten (Filmstar-)Schule. Auch Gosling überzeugt als Figur mit Ecken und Kanten, auch wenn er eine etwas modernere Ausstrahlung als seine Partnerin hat. Die Identität der beiden alten Herrschaften wird ein wenig Geheimnis umwittert, wobei sich natürlich ohne weiteres erraten lässt, um wen es sich dabei handelt. Auch ihre Szenen gehen ans Herz. Dabei sind es nicht nur die Umstände ihrer Beziehung. Vielmehr versteht es Cassavetes, subtil und doch effektiv herzzerreißend den unterschwelligen Horror von Altersheimen zu vermitteln, in denen alte Menschen wie kleine Kinder entmündigt werden. Bei so viel aufwallenden Gefühlen bleibt natürlich kein Auge trocken. Kein Wunder also, dass diese ästhetisch produzierte Lovestory auch fast ausschließlich das weibliche Publikum ansprechen dürfte. ara.

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Info

Plakat des Films: Wie ein einziger Tag

Kinostart: 02.09.2004

USA 2004

Länge: 2 h 4 min

Genre: Drama

Originaltitel: The Notebook

Regie: Nick Cassavetes

Drehbuch: Jeremy Leven

Musik: Aaron Zigman

Produktion: Mark Johnson

Kostüme: Karyn Wagner

Kamera: Robert Fraisse

Schnitt: Alan Heim

Ausstattung: Sarah Knowles, Scott Ritenour

Website: http://www.wieeineinzigertag.de

Zitat

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