Eine französische Komödie, in der Juliette Binoche eine herrlich überspitzte Chaos-Mutter spielt.

Kinostart: 14.09.2017

Die Handlung von Wie die Mutter, so die Tochter

Die 47-jährige Mado hat keinen Job, hat sich von ihrem Mann und dem Vater ihrer Tochter Avril getrennt, lebt in den Tag hinein und sitzt ihrer Tochter nicht nur auf der Tasche, sondern wohnt auch noch bei ihr.

Für die 30-jährige Avril, die als Angestellte einer Parfum-Firma gerade genug Geld für ihr eigenes Leben verdient, ist diese Lebensweise ihrer Mutter untragbar und eine absolute Doppelbelastung. Ihr Freund Louis, der immer noch mit seinem Studium zugange ist, steuert nämlich auch nichts zu ihrem gemeinsamen Leben bei.

Als die beiden ungleichen Frauen dann auch noch zeitgleich schwanger werden, spitzt sich die Lage zu. Der eigentlich glücklichste Moment im Leben einer Frau wird für Avril schon fast zum Albtraum und die eh schon angeknackste Mutter-Tochter-Beziehung bekommt dadurch einen weiteren Dämpfer verpasst. Wird sich die Situation zwischen Mutter und Tochter wieder entspannen, schließlich hat Avril noch nicht erfahren, von wem ihre Mutter ein Kind erwartet?

Wie die Mutter, so die Tochter - Ausführliche Kritik

In ihrer Komödie „Wie die Mutter, so die Tochter“ erzählt Regisseurin Noémie Saglio eine wunderbar verrückte Geschichte über ein außergewöhnliches Mutter-Tochter-Gespann, deren geschädigte Beziehung durch eine gleichzeitige Schwangerschaft zusehends ins Wanken gerät. Mit dieser Komödie steht Saglio nun endlich zum ersten Mal ganz alleine hinter der Kamera, zuvor hat sie nämlich lediglich als Co-Regisseurin und Drehbuchautorin mit Éloïse Lang und Maxime Govare an Filmen wie „Connasse, Princesse des cœurs“ und „I Kissed a Girl“ gearbeitet.

In den weiblichen Hauptrollen sind Camille Cottin („I Kissed a Girl“) und Juliette Binoche („Les Nanas“) zu sehen. Beide Schauspielerinnen haben schon ihre Erfahrungen mit Komödien gemacht, doch vor allem Juliette Binoche überzeugt durch ihre Performance als herrlich überspitzte Chaosmutter Mado, die mit etlichen Situationen aufwartet, für die sich das Publikum fremdschämen wird.

Ebenfalls in „Wie die Mutter, so die Tochter“ mit dabei sind die Schauspieler Lambert Wilson („Barbecue“) und Michael Dichter („Wild Life“), die als Mados Ex-Mann Marc und als Dauerstudent Louis den perfekten unaufgeregten Ruhepol zu den aufgekratzten und teils hysterischen Frauen darstellen.

Wer ein wenig Fremdscham verkraften kann und Juliette Binoche in einer weiteren komödiantischen Rolle sehen will, sollte sich „Wie die Mutter, so die Tochter“ also definitiv nicht entgehen lassen.

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Kinostart: 14.09.2017

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