Animé nach der wahren Geschichte eines japanischen Flugzeugkonstrukteurs.

Kinostart: 17.07.2014

Handlung

Jiro Horikoshi träumt schon als Kind vom Fliegen. Weil er so schlecht sieht, darf er jedoch nicht Pilot werden. Stattdessen wird er Ingenieur, lernt u.a. auch in Dessau bei Junkers. Seine Ideen und Konstruktionen bringen die japanische Flugzeugindustrie deutlich voran. Ein Mädchen, Nahoko, dem er bei einem schweren Erdbeben und daraus resultierenden Brand helfen kann, heiratet er später. Während es mit seiner Karriere aufwärtsgeht, wird ihre Lungenerkrankung immer schlimmer.

Jiro Horikoshi träumt schon als Kind vom Fliegen. Weil er schlecht sieht, darf er jedoch nicht Pilot werden. Stattdessen wird er Ingenieur, lernt auch in Dessau bei Junkers. Seine Ideen und Konstruktionen bringen die japanische Flugzeugindustrie deutlich voran. Ein Mädchen, Nahoko, dem er bei einem schweren Erdbeben und einem daraus resultierenden Brand helfen kann, heiratet er später. Während es mit seiner Karriere aufwärtsgeht, verschlechtert sich der Gesundheitszustand der Geliebten immer weiter.

Jiro Horikoshi wird Japans bester Flugzeugkonstrukteur, während sich der Gesundheitszustand seiner Frau zusehends verschlechtert. Trickfilm-Drama, mit dem Anime-Meister Hayao Miyazaki seinen Abschied als Filmemacher nimmt.

Kritik

Animationsabenteuer nach der wahren Geschichte eines japanischen Flugzeugkonstrukteurs.

Der letzte Film des für "Chihiros Reise ins Zauberland" Oscar-prämierten Animéspezialisten Hayao Miyazaki ist keine Fantasy-Geschichte, sondern basiert auf dem Leben des Flugzeugingenieurs Jiro Horikoshi, der die Japaner mit einem wirkungsvollen Bomber im Zweiten Weltkrieg ausrüstete. In "Porco Rosso" erzählte der renommierte Gründer von Studio Ghibli bereits von einem Flugpionier. Dieser hier muss am Boden bleiben, weil ihm seine schlechten Augen die Pilotenkarriere verbieten. Er wird stattdessen Ingenieur. Über die Lebensgeschichte von Jiro erzählt der Film auch ein Stück japanischer Geschichte. Besonders eindrucksvoll realisiert ist die Szene des Erdbebens von Kanto 1923, während dem Jiro seine spätere Frau Nahoko kennenlernt, Weltwirtschaftskrise und Zweiter Weltkrieg folgen. Trotz des bisweilen "patriotischen" Inhalts sind auch hier die wunderbaren, poetischen Momente, die Hayao Miyazakis Arbeiten auszeichnen, enthalten, etwa in der zarten, tragischen Liebesgeschichte und den Träumen des kleinen Jiro vom Fliegen und dem Zusammentreffen mit einem schillernden italienischen Flugzeugkonstrukteur. Allein der Titel ist ein Zitat aus einem Gedicht von Paul Valéry, Hayao Miyazaki hat hier kein reines Biopic im Sinn. Trotz der ernsten Grundstimmung gibt es humorvolle Einschübe und schräge Figuren, neben dem Konstrukteur etwa einen Kurgast aus Deutschland, mit dem Jiro philosophiert. Eine meist dezente, pastellene Farbpalette bestimmen die im klassischen, luftigen Zeichenstil gehaltenen Bilder. In Japan avancierte "Wie der Wind sich hebt" zum größten Boxofficehit des Jahres 2013. Hierzulande sind die Aussichten weniger rosig, passt der erwachsenere und hochinteressante Stoff nicht in die klassische Family Entertainment-Schublade. Fans des japanischen Meisters werden den Film dennoch sehen wollen, schließlich hat Hayao Miyazaki seinen Rückzug aus dem Studio- und Filmgeschäft erklärt. hai.

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Info

  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: 17.07.2014

Japan 2013

Länge: 2 h 7 min

Genre: Animation

Originaltitel: Kaze tachinu

Ticker

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