Nach einer durchzechten Nacht wachen Mitch (Ryan Reynolds) und Dave (Jason Bateman) im Körper des jeweils anderen auf. Nach dem ersten Spaß folgt schnell die Erkenntnis, dass das "Traumleben" des anderen seine Schattenseiten hat.

Kinostart: 13.10.2011

Szenenbild aus Wie ausgewechselt  mit Ryan ReynoldsRyan Reynolds

Ryan Reynolds
als Mitch Planko

Jason Bateman

Jason Bateman
als Dave Lockwood

Leslie Mann

Leslie Mann
als Jamie Lockwood

Olivia Wilde
als Sabrina McArdle

Alan Arkin
als Mitchs Dad

Mircea Monroe
als Tatiana

Gregory Itzin
als Flemming Steel

Ned Schmidtke
als Ted Norton

Ming Lo
als Ken Kinkabe

Sydney Rouviere
als Cara Lockwood

Craig Bierko
als Valtan

Andrea Moore
als Sophia

Matthew Cornwell
als Parks Foreman

Taaffe O'Connell
als Mona

Faith Alhadeff
als Nicolette Peters

Luke Bain
als Peter Lockwood

Lauren Bain
als Sarah Lockwood

Handlung

Dave, Spitzenanwalt und dreifacher Familienvater, wäre so gern einmal Mitch, ein sorgloser Lebenskünstler, den nur seine Erfolge bei Frauen wirklich interessieren. Eine magische Fügung erfüllt den Wunsch der beiden besten Freunde, die nach einem Körpertausch nun mit ungewohnten Herausforderungen zurechtkommen müssen. Mitch kann im Körper von Dave nun große Karriere, Dave im Körper von Mitch den Frauenhelden spielen. Wunderbare neue Erfahrungen, wenn da nicht die Sehnsucht nach dem alten Ich wäre.

Dave, Spitzenanwalt und dreifacher Familienvater, wäre so gern einmal Mitch, ein sorgloser Lebenskünstler, den nur seine Erfolge bei Frauen wirklich interessieren. Eine magische Fügung erfüllt den Wunsch der beiden besten Freunde, die nach einem Körpertausch nun mit ungewohnten Herausforderungen zurechtkommen müssen. Mitch kann im Körper von Dave nun große Karriere, Dave im Körper von Mitch den Frauenhelden spielen. Wunderbare neue Erfahrungen, wenn da nicht die Sehnsucht nach dem alten Ich wäre.

Kritik

Die neue Komödie der "Hangover"-Autoren lässt zwei Freunde die Körper tauschen, zeigt aber ansonsten in der Erfolgsspur etwas derberer Komik kein Wechselfieber.

Nächtliches Windeln, beim dem ein Vater von freiliegenden Baby-Geschützen unter Beschuss genommen wird, gibt von Beginn an den Ton vor, mit dem die Drehbuchautoren Jon Lucas und Scott Moore hier operieren. Drastisch und frech bis hin zu lustvoll vulgär sein, ist ihre Strategie in einem Szenario, das sich wie "Hangover" auf Situationskomik fokussiert und pointierte Dialogduelle der Konkurrenz überlässt. Mit Jason Bateman ("Umständlich verliebt") und Ryan Reynolds ("Selbst ist die Braut") schlüpfen echte Genreprofis in die Rollen zweier bester Freunde, die durch eine magische Fügung für ein paar Tage das Leben des Anderen führen dürfen.

Dave (Bateman) ist ein erfolgreicher Anwalt, der kurz vor der Partnerschaft in seiner Kanzlei steht, wenn er die geplante Fusion mit einem japanischen Konzern einträglich abschließen kann. Als dreifacher Familienvater, der nachts bei seinen beiden Jüngsten Sanitärdienste leisten muss, beneidet er seinen alten Kumpel Mitch (Reynolds), der als Schauspieler sorglos durchs Leben surft, auch im Bett die Ungebundenheit liebt und so auch bei Daves scharfer Kollegin (Olivia Wilde) keinen Einspruch erheben würde, wovon der treue Ehemann nur träumen kann. Nach einer Kneipentour gestehen sich die Freunde, dass sie einmal der Andere sein wollen. Am nächsten Morgen hat sich ihr Wunsch erfüllt. Lebenskünstler und Frauenheld Mitch besetzt nun den Körper von Dave - und umgekehrt.

Verschiedene Generationen und Geschlechter ließ Hollywood bereits des Öfteren die Körper tauschen, die Variation liegt hier in einem Ansatz, der Geschmacksgrenzen überschreitet, in puncto Moral aber doch schamhaft bleibt. Von der Intimrasur bis hin zum simulierten Sex mit grenzgelifteten Blondinen wird ausgereizt, was Judd Apatow salonfähig machte. Die Brücke zu seinen Komödien schlägt auch Apatows Frau Leslie Mann, die die Leiden einer dreifachen Mutter outen und, nach einer schwangeren Stripperin, auch ihren Körper (digital) unverhüllt ausstellen darf - beides zumindest für amerikanische Augen eine Provokation. Die besten Gags in dieser Komödie, die liefert, was das Zuschauerherz derzeit fordert, bleiben Batemans Babys vorbehalten, die im Umgang mit Messer, Mixer und Elektrik zeigen, was es eigentlich nicht gibt: charmanten Terrorismus.

kob.

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Info

  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 13.10.2011

USA 2011

Länge: 1 h 53 min

Genre: Komödie

Originaltitel: The Change-Up

Regie: David Dobkin

Drehbuch: Jon Lucas, Scott Moore

Musik: John Debney

Produktion: Neal H. Moritz, David Dobkin

Kostüme: Betsy Heimann

Kamera: Eric Alan Edwards

Schnitt: Lee Haxall, Greg Hayden

Ausstattung: Barry Robison

Website: http://movies.universal-pictures-international-germany.de/wieausgewechselt

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