Mit Starkomiker Ricky Gervais besetzte romantische Komödie um einen Zahnarzt, der durch gute Geister ein besserer Mensch wird.

Kinostart: 29.01.2009

Ricky Gervais

Ricky Gervais
als Bertram Pincus

Téa Leoni

Téa Leoni
als Gwen

Greg Kinnear

Greg Kinnear
als Frank Herlihy

Kristen Wiig
als Chirurgin

Dana Ivey
als Mrs. Pickthall

Aasif Mandvi
als Dr. Jahangir Prashar

Die Handlung von Wen die Geister lieben

Menschen kann Dr. Bertram Pincus (Ricky Gervais) nicht ausstehen und so hält der mürrische Zahnarzt sie sich mit viel Unfreundlichkeit vom Hals. Mit der Ruhe ist es vorbei, als er bei einer harmlosen Operation wiederbelebt werden muss. Fortan sieht Bertram Geister, die überall seine Hilfe wollen. Frank (Greg Kinnear) etwa, der von ihm verlangt, die neue Ehe seiner Witwe Gwen (Téa Leoni) zu sabotieren. Notgedrungen stellt sich der Arzt als Lover vor.

Gute Geister verwandeln einen verschrobenen Zyniker in einen Charmebolzen in dieser herrlichen Komödie mit Englands witzigstem Komiker Ricky Gervais ("The Office"). Hollywoods Erfolgsautor David Koepp ("Indiana Jones 4") setzt sein eigenes Drehbuch einfallsreich um.

Menschen erträgt Zahnarzt Dr. Pincus am besten, wenn er sie bei der Behandlung kurzfristig verstummen lassen kann. Nach einer Operation, der er sich unterziehen musste, ist es mit der Ruhe vorbei. Plötzlich sieht er Geister, die Hilfe einfordern. Der lästigste ist Frank, der seine Witwe nicht in eine neue Ehe ziehen lassen will. Pincus willigt ein, diese Beziehung zu sabotieren, sich Gwen selbst als Lover zu offerieren.

Menschen erträgt der ewig misanthropische Zahnarzt Dr. Pincus am besten, wenn er sie bei der Behandlung kurzfristig verstummen lassen kann. Nach einer Routineoperation, der er sich im Krankenhaus unterziehen musste, ist es mit der Ruhe vorbei. Plötzlich sieht Pincus Geister, die verzweifelt seine Hilfe einfordern. Der lästigste ist Frank, der seine Witwe nicht in eine neue Ehe ziehen lassen will. Pincus willigt ein, diese Beziehung zu sabotieren, und gibt sich Mühe, sich Gwen selbst als Lover zu offerieren.

Kritik zu Wen die Geister lieben

In seiner ersten Filmhauptrolle präsentiert sich Englands Starkomiker Ricky Gervais gewohnt sarkastisch und misanthropisch, nach einer Grenzerfahrung aber auch romantisch.

Gervais' Darstellung eines peinlichen Schreibtischekels in der BBC-Hitserie "The Office" war die Keimzelle für erfolgreiche internationale Ableger mit Steve Carrell oder Christoph Maria Herbst ("Stromberg"). Einige Charakter- und Verhaltensdefizite dieser Paraderolle trägt auch Zahnarzt Dr. Pincus in sich - ein freudloser Sarkast, der seine eigene Spezies hasst. "Müsste ich zwischen wenigen und vielen Menschen wählen, würde ich mich für die Katze entscheiden", definiert Pincus sein Beziehungsleben, das ein paar Tote durcheinander bringen.

Nachdem er bei einer Routine-OP für einige Minuten in der Warteschleife zum Jenseits hing, kann er reanimiert plötzlich Geister sehen und bekommt unerwartet eine große Entourage. Denn die Ruhelosen bedrängen ihn, Unerledigtes für sie zu regeln, ihre Seelen endlich zu befreien. Solch karitativen Akten verweigert sich der Egoist, bis ihm Frank (Greg Kinnear), der lästigste Plagegeist, einen Deal vorschlägt. Kann er verhindern, dass Franks Witwe ihre Heiratspläne mit Anwalt Richard realisiert, verschwindet der Spuk aus seinem Leben. Obwohl Pincus charmefreie Zone und physisch gelebter Durchschnitt ist, will er selbst die attraktive Archäologin Gwen (Téa Leoni) als alternative romantische Option verwirren.

Es ist nicht selbstverständlich, aus dieser überschaubar originellen Versuchsanordnung eine Komödie zu generieren, die ohne maßlose Übertreibung Humor vor allem aus dem Dialog entwickelt. Doch hier gelingt es. Gervais kann seine Stärken - Sarkasmus und Verhaltensbehinderung - ausspielen, Téa Leoni, ein Profi in Situations- und Verbalkomik, in melancholischen Pausen emotionale Zeichen setzen, Kristen Wiig sich als unorthodoxe Chirurgin im absurd-komischen Dialogpingpong mit Gervais duellieren.

Ton und emotionale Dosierung sind stimmig im Skript von David Koepp und John Kamps, das Charles Dickens' "Eine Weihnachtsgeschichte" gewagt mit Jennifer Love Hewitts TV-Tränendusche "Ghost Whisperer" paart. Koepp, einer der erfolgreichsten Autoren im Hollywood-Mainstream ("Indiana Jones IV"), inszeniert zum vierten Mal selbst und zum Nutzen einer der raren romantischen Komödien, die nicht von allen guten Geistern verlassen ist. kob.

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Info

Plakat des Films: Wen die Geister lieben
  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: 29.01.2009

USA 2008

Länge: 1 h 42 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Ghost Town

Regie: David Koepp

Drehbuch: David Koepp, John Kamps

Musik: Geoff Zanelli

Produktion: Gavin Polone

Kostüme: Sarah Edwards

Kamera: Fred Murphy

Schnitt: Sam Seig

Ausstattung: Howard Cummings

Website: http://www.wendiegeisterlieben.de