Sympathische Komödie um die romantischen Turbulenzen zweier Möchtegern-Jungfilmer.

Kinostart: 01.11.2007

Axel Schreiber

Axel Schreiber
als Axel Schreiber

Isaak Dentler
als Heinz Gerner

Nadja Bobyleva

Nadja Bobyleva
als Lisa Hermann

Nicholas Reinke
als Bruno

Tina Grawe
als Annabel

Hedwig Posdzich
als Omi

Philippine Pachl
als Marie

Die Handlung von Weißt was geil wär...?!

Weißt was geil wär? Diese saloppe Frage stellen sich die beiden filmbegeisterten Kumpel Tommy (Axel Schreiber) und Heinz (Isaak Dentler) und haben schon die Antwort parat: Einen eigenen Film drehen, aber bloß keine Liebesschnulze. Schade allerdings, dass es ihnen sowohl an Konzept als auch jeglichem Knowhow mangelt. Das Projekt scheitert bereits am Drehbuch und jeder Menge fehlendem Geld. Kurzerhand locken sie Schauspielschülerin Lisa (Nadja Bobyleva) in ihre WG, was zumindest die eigenen Hormone befeuert.

Das sympathische Regiedebüt des Cutters Mike Marzuk wurde vom "Die wilden Kerle"-Team produziert und bietet unverbrauchte Jungschauspieler in romantischen Turbulenzen. Außerdem endet dieses heitere Gefühlswirrwarr mit einer verwegenen Schlusspointe.

Geil wäre es, einen eigenen Film zu drehen, finden die Kumpel Heinz und Tommy. Doch dazu fehlt ihnen nicht nur das Konzept, sondern irgendwie alles. Kurzerhand wird Schauspielschülerin Lisa in ihre WG aufgenommen, das bringt nicht nur das WG-Klima, sondern auch die Hormone der Jungs in Schwung, vor allem die von Tommy.

Geil wäre es, einen eigenen Film zu drehen, finden die vor allem im organisierten Nichtstun versierten Kumpel Heinz und Tommy. Doch dazu fehlt ihnen zunächst einmal nicht nur das Konzept, sondern irgendwie alles, was man benötigt, um eine Filmproduktion zu stemmen. Kurzerhand wird die lebenslustige Schauspielschülerin Lisa in ihre WG aufgenommen, die das nötige Knowhow beisteuern soll. Das bringt nicht nur das WG-Klima, sondern auch die Hormone der Jungs in Schwung, vor allem die von Tommy.

Kritik zu Weißt was geil wär...?!

Im Regiedebüt von Mike Marzuk geraten zwei schnarchnasige Studenten in jede Menge Turbulenzen mit dem anderen Geschlecht - dabei wollen sie doch eigentlich bloß einen Film drehen.

"Weißt, was geil wär...?!" - diese salopp formulierte Frage stellen sich die beiden Kumpel Tommy (Axel Schreiber) und Heinz (Isaak Dentler), nachdem sie in einer clever montierten Eingangssequenz in klugschwätzerischer Manier Kommentare zu einem Film abgeben, den sich beide auf dem Sofa ihrer chaotischen Bude ansehen. Über die Antwort herrscht bei beiden Einigkeit: einen eigenen Film drehen, und zwar etwas Besseres als die furchtbaren Liebesschnulzen aus deutschen Landen. Ihr Konzept hat bloß ein Problem: es gibt kein Konzept. Das hat zwei Gründe: zum einen ist ihr Ideenreservoir so leer wie ihr Kühlschrank, zum zweiten versteht das Duo zwar etwas von Pizza Salami, Afri Cola und Videospielen, aber eben nicht vom filmischen Handwerk. Schon das Ausarbeiten eines Drehbuchs stellt ein unüberwindbares Hindernis dar. Da ist es nicht gerade förderlich, dass Heinz nicht einmal die Begriffe Dialog und Monolog unterscheiden kann - was ihn dank seines selbstbewussten Auftretens nicht davon abhält, sich vor der Seriendarstellerin Marie als Regisseur auszugeben, um sie mit der Aussicht auf eine Rolle in die Horizontale zu locken, während der adrette, aber schüchterne Tommy immer noch seiner Ex Annabel nachweint. Als Heinz' Vater seinem Sohn, genau wie Tommy ein Experte in chronischer Uni-Schwänzerei, den ohnehin nicht gerade üppig sprudelnden Geldhahn zudreht, nehmen die Möchtegern-Filmer kurzerhand die praktischerweise als Schauspielschülerin durch die Weltgeschichte ziehende Lisa (erfrischend: Nadja Bobyleva) als Mitbewohnerin auf, die ihren Freund zu Beginn in flagranti mit Annabel erwischt hat. Lisa bringt mit ihrer impulsiven, lebensfrohen Art nicht nur das WG-Klima in Schwung, sondern auch die Hormone ihrer männlichen Vermieter - vor allem die von Tommy.

Es entspinnt sich das übliche Gefühlswirrwarr zwischen allen Beteiligten - auch Annabel und Marie haben ein Wörtchen mitzureden -, Heinz und Tommy zoffen sich, schlagen sich - und vertragen sich rechtzeitig zum obligatorischen Liebes-Happy End, für das sich Regisseur und Autor Murzak einen überraschenden und dennoch mit dem Beginn korrespondierenden netten Schlussgag aufgespart hat. Die im Film integrierte Kritik an der heimischen Beziehungskistenproduktion bleibt indes zahnlos. Dafür sind Plot und Figuren zu wenig originell und subversiv angelegt - was nicht verwundert vor dem Hintergrund, dass die Macher von SamFilm mit Filmen wie "Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit" (dass der in "Weißt, was geil wär?!" gut sicht- und hörbar untergebrachte Film von seinen Schöpfern in der Pornoecke der Videothek eingeordnet wird, ist ein Insider-Gag) erfolgreich in eben jenem Genre wilderten. Trotzdem sollte der von seinen unverbrauchten Darstellern gut gespielte Film ein junges Stadtpublikum dazu bringen können, der Frage "Weißt, was geil wär...?!" ernsthaft interessiert nachzugehen. ako.

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Info

Plakat des Films: Weißt was geil wär...?!
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 01.11.2007

Deutschland 2007

Länge: 1 h 37 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Weißt was geil wär...?!

Regie: Mike Marzuk

Drehbuch: Mike Marzuk

Musik: Bernhard Drax

Produktion: Andreas Ulmke-Smeaton, Mike Marzuk, Ewa Karlström

Kostüme: Eva Braedt

Kamera: Ian Blumers

Schnitt: Mike Marzuk

Ausstattung: Manfred Döring

Website: http://www.WWGW.kinowelt.de