Sally Hawkins und ihre Kolleginnen kämpfen um Gleichberechtigung am Arbeitsplatz. Eine britische Komödie nach einer wahren Begebenheit, die munter den Spirit der späten 60er Jahre und den gewohnt trockenen, britischen Humor vermischt.

Kinostart: 13.01.2011

Sally Hawkins

Sally Hawkins
als Rita O'Grady

Bob Hoskins

Bob Hoskins
als Albert Passingham

Miranda Richardson

Miranda Richardson
als Barbara Castle

Geraldine James
als Connie

Rosamund Pike
als Lisa Hopkins

Andrea Riseborough
als Brenda

Daniel Mays
als Eddie O'Grady

Jaime Winstone
als Sandra

Kenneth Cranham
als Monty Taylor

Rupert Graves
als Peter Hopkins

John Sessions
als Harold Wilson

Roger Lloyd-Pack
als George

Richard Schiff
als Robert Tooley

Lorraine Stanley
als Monica

Nicola Duffett
als Eileen

Matthew Aubrey
als Brian

Die Handlung von We want Sex

1968. Die Ford-Arbeiterinnen in Dagenham, Essex, nähen in brütender Hitze der Fabrik Autositzbezüge - und bekommen viel weniger Geld als die männlichen Kollegen. Irgendwann reicht es ihnen und sie streiken für gleichen Lohn. Die Ehefrau und Mutter Rita übernimmt die Führung, legt sich mit den Ford-Oberen ebenso an wie mit dem Gewerkschaftschef. Als die Ehemänner ausgesperrt werden, ist es vorbei mit der Solidarität. Den couragierten Streikenden bleibt nur eins, Unterstützung bei der Politik zu suchen.

England, 1968: Die Ford-Arbeiterinnen in Dagenham, Essex, nähen in brütender Hitze der Fabrik Autositzbezüge - und bekommen viel weniger Geld als die männlichen Kollegen. Irgendwann reicht es ihnen und sie streiken für gleichen Lohn. Die Ehefrau und Mutter Rita übernimmt die Führung, legt sich mit den Ford-Oberen ebenso an wie mit dem Gewerkschaftschef. Als die Ehemänner ausgesperrt werden, ist es vorbei mit der Solidarität. Den couragierten Streikenden bleibt nur eins, Unterstützung bei der Politik zu suchen.

Kritik zu We want Sex

Mit unwiderstehlichem Charme und britischem Humor inszeniert Nigel Cole den Streik von Ford-Arbeiterinnen 1968 mit Sally Hawkins in der Hauptrolle als Anführerin.

Gleicher Lohn für Mann und Frau? Was selbst heutzutage noch allzu oft nur ein frommer Wunsch ist, galt im Jahr 1968 im Londoner Randbezirk Dagenham erst recht als Utopie. Da ernährte der Mann die Familie, die Frauen arbeiteten brav in der Küche und erledigten nebenbei als "ungelernte Arbeitskräfte" beim Nähen der Autositze in der Ford-Fabrik einen Knochenjob. Wenn Rita und ihre Kolleginnen dabei häufig nur in Unterwäsche bekleidet sind, hat das selbst Ende der 60er wenig mit der anrollenden Sexwelle zu tun, sondern vielmehr mit der unerträglich heißen Luft in der Fabrikhalle. Bald platzt den Arbeiterinnen endgültig der Kragen. Angeführt von der beherzten Rita treten die Frauen in Streik und schreiben Geschichte: bessere Arbeitsbedingungen und "equal pay" - gleicher Lohn für gleiche Arbeit - so ihre simplen, aber prägnanten Forderungen. Doch von der Konzernleitung und ihren Ehemännern schlägt den Frauen heftiger Widerstand entgegen. Da trifft von unerwarteter Seite Schützenhilfe ein ... Nach seinen Kinohits "Kalender Girls" und "Grasgeflüster" setzt Regisseur Nigel Cole wieder auf typisch britischen Humor und jede Menge Charme: Golden-Globe-Gewinnerin Sally Hawkins führt in der Rolle der couragierten Rita eine illustre Darstellerinnenriege an, die so unwiderstehlich agiert, dass die Leinwand förmlich vibriert. Heiter und pointiert resümiert Cole die Ereignisse, die zum Equal Pay Act von 1970 führten, und feiert die 187 Frauen, denen wir dies verdanken. Hier geht es um das Menschliche, die kleinen Rückschläge, das Durchhalten, das Zähne-Zusammenbeißen, die Hoffnung. Eine ebenso witzige wie kluge englische Sozialkomödie, ein "Ganz oder gar nicht" mit Frauen, ein Publikumsliebling, bei dem garantiert allen das Herz aufgeht.

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Info

  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: 13.01.2011

Großbritannien 2010

Länge: 1 h 53 min

Genre: Drama

Originaltitel: Made in Dagenham

Regie: Nigel Cole

Drehbuch: William Ivory

Musik: David Arnold

Produktion: Stephen Woolley, Elizabeth Karlsen

Kostüme: Louise Stjernsward

Kamera: John de Borman

Schnitt: Michael Parker

Ausstattung: Andrew McAlpine

Website: http://www.wewantsex-derfilm.de/