Romantisches Drama von Madonna, das die legendäre Lovestory von Wallis Simpson und King Edward mit der Ehekrise einer jungen Frau aus dem modernen Manhattan verknüpft.

Kinostart: 21.06.2012

Abbie Cornish

Abbie Cornish
als Wally Winthrop

Andrea Riseborough

Andrea Riseborough
als Wallis Simpson

James D'Arcy

James D'Arcy
als King Edward VIII.

Oscar Isaac
als Evgeni

Richard Coyle
als William Winthrop

David Harbour
als Ernest

James Fox
als King George V.

Laurence Fox
als Bertie

Natalie Dormer
als Elizabeth Bowes-Lyon

Annabelle Wallis
als Arabella Green

Natalie Gal
als Edita

Ronan Vibert
als Bronson Van Wick

Handlung

Vernachlässigt, manchmal auch geschlagen von ihrem Mann, lebt Wally Winthrop im Manhattan des Jahres 1998. Aus ihrer bitteren Beziehungsrealität flüchtend, driftet die junge Frau in Gedanken immer wieder zu Wallis Simpson und King Edward III, zur größten Liebesgeschichte des 20. Jahrhunderts ab. Gerade als ihre romantische Verklärung dieser Lovestory durch eigene Recherchen ernüchtert wird, entdeckt Wally mit einem russischen Wachmann eine Liebe, die ebenfalls gesellschaftliche Schranken transzendiert.

Vernachlässigt, manchmal auch geschlagen von ihrem Mann, lebt Wally Winthrop im Manhattan des Jahres 1998. Aus ihrer bitteren Beziehungsrealität flüchtend, driftet die junge Frau in Gedanken immer wieder zu Wallis Simpson und King Edward III. ab, der größten Liebesgeschichte des 20. Jahrhunderts. Gerade als ihre romantische Verklärung dieser Lovestory durch eigene Recherchen ernüchtert wird, entdeckt Wally mit einem russischen Wachmann eine Liebe, die ebenfalls gesellschaftliche Schranken transzendiert.

Vom eigenen Leben enttäuscht, flüchtet sich eine junge Frau in Manhattan in eine Traumwelt, in deren Mittelpunkt Wallis Simpson und King Edward III. stehen. Romantisches Drama von Madonna, das die Lovestory von Wallis Simpson und King Edward mit der Ehekrise einer jungen Frau aus der Gegenwart verknüpft.

Kritik

Mit einem romantischen Drama über die spirituelle Verbindung zweier Frauen aus verschiedenen Generationen tritt Pop-Queen Madonna ein zweites Mal hinter die Kamera.

Es mag im Wesen der Entertainmentbrache liegen, über kreative Territoriumsüberschreitung generell, besonders aber von Madonna zu spotten und die Qualität ihrer Regiekompetenz mit "Like a Virgin" einzustufen. Vielleicht ist der Nachfolger von "Filth and Wisdom" überambitioniert in der Konzeption, in der Realisierung aber die Revidierung eines Vorurteils wert. Der clevere Titel beschreibt die verknüpften Themen: Die Geschichte von Edward VIII und Wallis Simpson - und die Frage, ob das "Wir" (WE) in einer Liebe dem Druck der Beziehungsjahre standhält und nicht in "Sie" und "Er" auseinanderbricht. Das Drehbuch, das die Pop-Ikone mit Alek Keshishian, Regisseur von "Im Bett mit Madonna", schrieb, surft verwegen zwischen zwei Kontinenten und Zeitaltern hin und her.

Im Manhattan von 1998 fokussiert es sich auf Wally Winthrop (Abbie Cornish) und ihr Ehegefängnis mit einem gut situierten Mann, der ihren Kinderwunsch nicht erwidert und auf ihre wohl begründete Eifersucht auch schlagend reagiert. In diesem Klima von Gewalt und Vernachlässigung driften Wallys Gedanken in die 1930er und 1940er Jahre ab, zur Amerikanerin Wallis Simpson (Andrea Riseborough) und ihrer Beziehung zum englischen König, die Wally verklärt und als romantische Richtschnur für ihr eigenes Leben sieht. Die spirituelle Verbindung der Frauen macht Madonna auch gegenständlich, wenn der Klang eines 1948 angestoßenen Glases auch 1998 zu hören ist, wenn sich beide sogar begegnen und die Flucht in die Fantasie schließlich obsolet wird. Denn Wally findet die Liebe in der Beziehung zu einem russischen Wachmann, welche die gesellschaftliche Inkompatibilität der königlich-bürgerlichen ansatzweise spiegelt.

Obwohl es dem Film manchmal an dramatischem Zug und Klischeekontrolle mangelt, wenn sich ein Wachmann nur Piano spielend und Rilke lesend als Lover für die Frau aus besseren Kreisen qualifiziert, obwohl man gerne auch mehr von den privaten Realitäten der "größten Romance des Jahrhunderts" gesehen hätte, gefällt "W.E." dank Hagen Bogdanskis eleganter Kameraarbeit, dank Cornishs sinnlicher und Riseboroughs charismatischer Darstellung und einer Inszenierung, die sich in der Akzentuierung von Musik und Bildsprache an den Filmen von Terence Davies und Wong Kar-Wai zu orientieren scheint. kob.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 21.06.2012

Großbritannien 2011

Länge: 1 h 59 min

Genre: Drama

Originaltitel: W.E.

Regie:

Drehbuch: , Alek Keshishian

Musik: , Abel Korzeniowski

Produktion: Kris Thykier

Kostüme: Arianne Phillips

Kamera: Hagen Bogdanski

Schnitt: Danny Tull

Ausstattung: Martin Childs

Website: http://we.senator.de

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