Beide Geschlechter bekommen in dieser Bestseller-Adaption ihr Fett weg.

Kinostart: 29.11.2007

Annika Kuhl
als Melanie

Uwe Ochsenknecht
als Jonathan

Nadja Becker
als Angie

Sascha Schmitz
als Sven

Tom Schilling
als Krischl

Lars Rudolph
als Udo

Florentine Lahme
als Tanja

Katja Flint
als Frau Kitzelbach

Thomas Kretschmann
als Paul

Peter Lohmeyer
als Co-Pilot

Leander Haußmann
als Erz

Die Handlung von Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken

Erfolgstyp Jan (Benno Fürmann) ist ein geleckter Frauenschwarm und glühender Herta-Anhänger, Power-Frau Katrin (Jessica Schwarz) ein attraktiver Männertraum und eine unverbesserliche Romantikerin. Beide könnten das perfekte Paar sein, doch es gibt da ein paar Dinge: Jans Blick folgt stets dem spektakulären Dekolleté seiner Sekretärin Angie (Nadja Becker) und Katrin mag zwar zu enormen Denkleistungen fähig sein, kann aber der plumpen Balz von Jonathan (Uwe Ochsenknecht) nicht widerstehen.

Nun gibt es die internationalen Bestseller von Allan und Barbara Pease auch im Kinoformat. Komödienexperte Leander Haußmann ("Sonnenallee", "Herr Lehmann") führt lehrreich mit viel Witz und amüsanten Fakten durch die evolutionsbedingten Geschlechter-Unterschiede.

Erfolgstyp Jan ist ein geleckter Frauenschwarm und glühender Herta-Anhänger, Power-Frau Katrin ein attraktiver Männertraum und eine unverbesserliche Romantikerin. Beide könnten das perfekte Paar sein, doch es gibt da ein paar geschlechtsspezifische Dinge, die ihre Zweisamkeit schwierig gestalten.

Erfolgstyp Jan ist ein geleckter Frauenschwarm und glühender Hertha-Anhänger, Power-Frau Katrin ein attraktiver Männertraum und eine unverbesserliche Romantikerin. Sie laufen sich eher zufällig über den Weg und könnten das perfekte Paar sein. Doch es gibt da ein paar geschlechtsspezifische Dinge, die ihre Zweisamkeit schwierig gestalten. Als Katrin sich auf ein Techtelmechtel mit dem Naturburschen Jonathan einlässt, setzt Jan alles daran, seine grausame Rache auf den Fuß folgen zu lassen.

Kritik zu Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken

Leander Haußmann hat aus dem Sachbuch-Bestseller einen stargespickten Mix aus amüsanter Aufklärungsrolle und kecker Geschlechterkampfkomödie gemacht.

Mit dem Sachbuch in der Bibliothek verhält es sich in etwa so wie mit der Dokumentation im Kino - beide werden immer beliebter. Während etwa Filme wie "Die Reise der Pinguine" oder Michael Moores "Fahrenheit 451" zu Blockbustern avancieren, mutieren Ratgeber zum Thema Zeitgeschehen und Gesundheit zu veritablen Bestsellern. Bestes Beispiel: die beiden Bände "Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken" und "Warum Männer lügen und Frauen immer Schuhe kaufen", die allein in Deutschland insgesamt fünf Millionen Mal über den Ladentisch gingen. Geschrieben hat sie das US-Ehepaar Allan und Barbara Pease, das aus der Versicherungsvertreterbranche kommt und dem böse Zungen nachsagen, es würde es mit den Fakten nicht so genau nehmen. Einen Nerv haben die beiden Kommunikationstrainer und Verhaltenforscher wohl dennoch getroffen und durch ihren Erfolg den Weg zu einer filmischen Adaption geebnet. Diese stammt kurioserweise aus Deutschland, vom "Sonnenallee"-Regisseur Leander Haußmann. Jetzt hat er aus der These der Peases, die besagt, dass Männlein und Weiblein einfach nicht zusammenpassen, einen nicht ganz ernst gemeinten Lehrfilm gemacht. So kommt man von Anfang an nicht aus dem Schmunzeln heraus, wenn die beiden Alphatierchen Jan (Benno Fürmann gibt mit Lust den Parade-Macho) und Katrin (optisch betörend, schauspielerisch solide: Jessica Schwarz), die sich mehr oder weniger per Zufall über den Weg laufen, ihre typisch männlichen bzw. weiblichen Schrullen, Grillen oder Marotten an den Tag legen. Zurück in die Steinzeit (durch Rückblenden recht drastisch verdeutlicht) versetzt fühlt man sich, wenn der Unterleibsgesteuerte Jan den Atombusen seiner properen Sekretärin fixiert oder Katrin ihrerseits auf das Balzgehabe des pseudointellektuellen Naturburschen Jonathan (Uwe Ochsenknecht müht sich mit seinem Schweizer Dialekt) reinfällt. Die Rache des eifersüchtigen Jan folgt auf dem Fuß, manipuliert er doch heimlich Katrins Pressetext über Jonathan und macht aus dem Weltenbummler kurzerhand einen Weltenfummler.

Gefummelt wird indes wenig, mehr diskutiert und referiert in diesem garantiert jugendfreien Beziehungsspaß über die mannigfaltigen Charakterunterschiede zwischen den Geschlechtern, die Haußmann, der auch als Erzähler/Dozent fungiert, formal wie eine Vorlesung (Folien auf einem Tageslichtprojektor leiten die jeweiligen Kapitel ein) und ansonsten wie einen Aufklärungsfilm aus den 1970ern aufbereitet hat. Und neben der prominenten Besetzung, der auch noch Tom Schilling, Katja Flint und Thomas Kretschmann angehören, setzen vor allem zwei Musiker Ausrufezeiten: Big-Band-Oldie James Last, der den ins Ohr gehenden Score besorgte, und Popstar Sasha (Schmitz), der als muskelbepackter Biker in jeder Hinsicht eine gute Figur macht. lasso.

Wertung Questions?

FilmRanking: 15916 -4009

Filmwertung

Redaktion
-
User
-
Deine Wertung

Action

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Humor

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Gefühl

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Spannung

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Anspruch

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Info

Plakat des Films: Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 29.11.2007

Deutschland 2007

Länge: 1 h 43 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken

Regie: Leander Haußmann

Drehbuch: Rochus Hahn, Alexander Stever

Musik: James Last

Produktion: Herman Weigel, Oliver Berben

Kamera: Tilmann Büttner

Schnitt: Peter R. Adam

Ausstattung: Christian Bussmann

Website: http://www.maennerundfrauen.film.de