Pointierte No-Budget-Beziehungskomödie um zwei Paparazzi.

Kinostart: 08.01.2009

Florian Lukas

Florian Lukas
als Maik

Kostja Ullmann

Kostja Ullmann
als Momme

Barbara Auer

Barbara Auer
als Marlene

Anna Brüggemann
als Julia

Leslie Malton
als Helga

Jana Pallaske
als Mandy

Jördis Triebel
als Karo

Gudrun Landgrebe
als Blandine

Dietrich Brüggemann
als Pariser Paparazzo

Heikko Deutschmann
als Dr. Alfred Katelbach

Lena Carstensen
als Sinje

Boris Ekambi
als Hauke

Handlung

Hartnäckig kursiert das Gerücht, das Hollywood-Traumpaar Brad Pitt und Angelina Jolie wolle sich in Berlin niederlassen. Deshalb verschafft sich Promi-Fotograf Maik (Florian Lukas) illegal Zugang zu einer hippen Dachwohnung in der Innenstadt. Dort befindet sich bereits das Landei Momme (Kostja Ullmann), großer Fan von Brangelina. Er will seine Ex-Freundin mit einem Starfoto beeindrucken. Aber das Apartment wird regelmäßig von allerlei Damen frequentiert.

Anspielungsreiche Medien-Satire, die mit treffsicherer Comedy die hysterische Prominentensucht der Öffentlichkeit aufs Korn nimmt. Hans-Christoph Blumenberg ("Rotwang muss weg!") driftet im Verlauf immer mehr zu einer Beziehungskomödie mit allerlei Geschlechterweisheiten.

Landei Momme und Parade-Paparazzo Maik Tremper vereint ein gemeinsames Ziel: Sie wollen ein Foto von Brangelina in Berlin machen. Während Momme einfach nur bei seiner Freundin Eindruck schinden will, wittert Maik den Coup seines Lebens. Der erste Schnappschuss von Brangelina würde ihn über Nacht stinkreich machen. Doch das Warten auf die Hollywood-Stars verläuft nicht ungestört.

Landei Momme und Parade-Paparazzo Maik Tremper vereint ein gemeinsames Ziel: Sie wollen ein Foto von Brad Pitt und Angelina Jolie in Berlin machen. Während Momme einfach nur bei seiner Freundin Eindruck schinden will, wittert Maik den Coup seines Lebens. Der erste Schnappschuss von Brangelina würde ihn über Nacht stinkreich machen. Doch das Warten auf die Hollywood-Stars verläuft nicht ungestört.

Ein Landei und ein Paparazzo wollen das Starpaar Jolie/Pitt in Berlin fotografieren, doch das Warten verläuft nicht ungestört. Witzige, gut besetzte No-Budget-Komödie mit dem "Stellungswechsel"-Duo Florian Lukas und Kostja Ullmann.

Kritik

Die neue No-Budget-Produktion des ehemaligen Filmkritikers HC Blumenberg ist weniger bissige Mediensatire als pointierte Beziehungskomödie mit illustrer Besetzung.

Auch wenn der einstige Filmkritiker Hans-Christoph Blumenberg als Regisseur von "Tatort"-Folgen und Polit-Dokumentationen inzwischen im Fernsehen eine Heimat gefunden hat, kann er doch nicht vom Kino lassen. Alle Jubeljahre lässt der Filmemacher, der 1984 mit seinem Peep-Show-Krimi "Tausend Augen" ein fulminantes Debüt hinlegte, einen für die große Leinwand raus. Meist der satirischen Sorte wie die Komödien über die RAF ("Rotwang muss weg") oder das Sci-Fi-Genre ("Planet der Kannibalen"). "Warten auf Angelina" bildet da keine Ausnahme. Dieses Mal macht sich Blumenberg über die Prominenten-Hysterie der Medien lustig und lässt zwei junge Männer in einer Berliner Dachgeschosswohnung aufeinander treffen, die beide das gleiche Ziel, aber andere Beweggründe haben. Während das Landei Momme (Kostja Ullmann) lediglich bei seiner Freundin mit einem Foto von Brad Pitt und Angelina Jolie, die Gerüchten zufolge jeden Moment in der Bundeshauptstadt erwartet werden, Eindruck schinden will, wittert Parade-Paparazzo Maik Tremper (Florian Lukas) den Coup seines Lebens. Denn der erste Schnappschuss von Brangelina würde ihn über Nacht stinkreich machen. Doch das Warten auf die Hollywood-Stars verläuft nicht ungestört. Das Luxus-Apartment des Promi-Zahnarztes Katelbach, zu dem sich die zwei illegal Zugang verschafft haben, wird von einer ganzen Reihe weiblicher Wesen unterschiedlichster Couleur heimgesucht. Ob rassige Geliebte (Barbara Auer) des Dental-Experten oder kunstbeflissene GEZ-Gebühren-Kassiererin (Leslie Malton), ob Blumen gießende Studentin mit resoluter Schwester oder kickboxende Pizza-Lieferantin (Jana Pallaske als Angelina-Klon) - sie alle bringen das (Liebes-)Leben der beiden Jungs gehörig durcheinander.

"Warten auf Angelina" ist ein Schnellschuss, und so sieht die No-Budget-Produktion auch ein bisschen aus. Mit einem aus "friends & family" rekrutierten Miniteam hat Blumenberg die nicht ganz ausgereifte Idee zu einer Medien-Satire in ein Zwei-Personen-Stück transferiert. Dabei ist "Warten auf Angelina" prall gefüllt mit Anspielungen wie der Titel (inhaltlich wie inszenatorisch: "Warten auf Godot"), der Name des Fotografen (eine Hommage an den Regisseur Will Tremper) oder der Name des Zahnarztes, der dem Polanski-Film "Wenn Katelbach kommt" Ehre erweist. Doch hätte man sich dieses hochaktuelle Thema insgesamt etwas böser, bissiger, beinharter umgesetzt gewünscht. Mehr Spaß macht Blumenbergs Werk als Beziehungskomödie, was sowohl dem seit "Stellungswechsel" eingespielten Duo Florian Lukas/Kostja Ullmann als auch den vielen aparten Damen von blutjung (Anna Brüggemann) bis gereift ("Die flambierte Frau" Gudrun Landgrebe) zu verdanken ist. lasso.

Wertung Questions?

FilmRanking: 17772 -3285

Filmwertung

Redaktion
-
User
-
Deine Wertung

Action

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Humor

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Gefühl

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Spannung

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Anspruch

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Info

Plakat des Films: Warten auf Angelina

Kinostart: 08.01.2009

Deutschland 2008

Länge: 1 h 29 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Warten auf Angelina

Regie: Hans-Christoph Blumenberg

Drehbuch: Hans-Christoph Blumenberg

Musik: Jorgos Psirakis

Produktion: Hans-Christoph Blumenberg

Kostüme: Barbara Schramm

Kamera: Klaus Peter Weber

Schnitt: Florentine Bruck

Ausstattung: Hans-Christoph Blumenberg