Linda (Jennifer Aniston) und George (Paul Rudd) ziehen aus Geldnot zu Georges Bruder nach Atlanta. Auf der Suche nach Abwechslung landen die zwei Spießer zufällig in einer Hippie-Kommune.

Kinostart: 21.06.2012

Paul Rudd

Paul Rudd
als George

Jennifer Aniston

Jennifer Aniston
als Linda

Justin Theroux

Justin Theroux
als Seth

Malin Akerman
als Eva

Kathryn Hahn
als Karen

Lauren Ambrose
als Almond

Ken Marino
als Rick

Alan Alda
als Carvin

Die Handlung von Wanderlust - Der Trip ihres Lebens

Linda und George sind ein gut situiertes, verheiratetes Paar in New York, wo sie gerade eine Miniwohnung erworben haben. Da verliert George ganz unerwartet seinen Job. Finanziell an ihrem Limit beschließen sie, erst einmal bei Georges Bruder in Atlanta unterzukommen. Weil sich der als grober Haustyrann entpuppt, fliehen sie in jene scheinbar paradiesische Hippie-Kommune zurück, in der sie auf dem Hinweg zufällig genächtigt hatten. Die dort praktizierte alternative Lebenskultur wirft ihre konservative Yuppie-Moral und ihre Beziehung über den Haufen.

Linda und George sind ein gut situiertes Paar in New York, wo sie eine Miniwohnung erworben haben. George verliert unerwartet seinen Job. Finanziell an ihrem Limit beschließen sie, erst einmal bei Georges Bruder in Atlanta unterzukommen. Weil sich der als Haustyrann entpuppt, fliehen sie in jene scheinbar paradiesische Hippie-Kommune zurück, in der sie auf dem Hinweg zufällig genächtigt hatten. Die dort praktizierte alternative Lebenskultur wirft ihre konservative Yuppie-Moral und ihre Beziehung über den Haufen.

Ein Yuppie-Pärchen aus New York landet in einer Hippiekommune und muss lernen, das Leben von einer neuen Seite zu sehen. Intelligente Komödie mit Starbesetzung, die sich humorvoll mit dem American Way of Life auseinandersetzt.

Kritik zu Wanderlust - Der Trip ihres Lebens

Erfrischende Komödie um ein New Yorker Pärchen, das in einer Hippie-Kommune über die Tücken der freien Liebe stolpert.

Im Kern schält sich daraus eine Beziehungskomödie, die auf herzliche Art kittet, was sie an Scherben produziert. Eingebettet ist das in einen kurzweiligen Culture-Clash von Spießertum und Gegenkultur. Hier werden Lebensentwürfe von Konsumismus bis Kommune mit gut aufgelegtem Sitcom-Humor, satirischen Seitenhieben, liebenswerten bis bösen Karikaturen und auch ordentlichem Klamauk überaus pointiert glossiert. Es gibt nur gelegentliche Gross-Out-Ausfälle, in denen Peinlichkeiten explizit ausgewälzt werden, in dem Spaß von Judd Apatow, der als Produzent seinen Regie-Schüler David Wain ("Vorbilder?!") sowie Stammdarsteller Paul Rudd ("Jungfrau (40), männlich, sucht ...") anleitet.

Letzterem lässt Jennifer Aniston ein wenig den Vortritt, weil es, wie immer im Apatow-Universum, die emotional unreifen Männer sind, um deren Unzulänglichkeiten sich die Gags entspinnen. Das New Yorker Yuppie-Pärchen George (Rudd) und Linda (Aniston) hat gerade ein schuhschachtelgroßes "Micro-Loft" in Manhattan erstanden, als ein Horror-Tag im Büro - u.a. scheitert Linda mit einer Naturdoku über hodenkrebskranke Pinguine grandios bei HBO - George den Job und beide das Apartment kostet. Auf der Fahrt zu Georges Bruder Rick in Atlanta nächtigen sie in einem als Bed & Breakfast getarntem Hippie-Paradies namens Elysium, in das sie zurückkehren, als sich Rick (Ken Marino, der mit Wain am Drehbuch schrieb) als rüpelhafter Haustyrann der übelsten Sorte erweist.

Mit einem Haufen Exzentriker, als schillernde Charaktere treffend skizziert, probieren die Gescheiterten nun alternative Lebensentwürfe. Doch Nudisten-Schriftsteller, lustige Drogentrips mit weinenden Grasbüscheln, Toiletten ohne Türen, Bullhorn-Blasen, Seelen-Striptease-Runden und die Tücken der freien Liebe überschreiten die Toleranzgrenzen des Spießers George, derweil sich Linda damit anfreundet. Wain skizziert noch jeden der freundlichen Freaks in diesem Selbsterfahrungskurs ohne Gurt als überaus menschlich, während er für George einen wahren Fettnäpfchen-Parcours aufstellt. Herrlich verschmitzt und ehrlich kommentiert das Geschehen die menschliche Natur, zeigt charmant den Egoismus hinter dem Pfad der Tugend und wie rasch man für eine Handvoll Dollar seinen Traum verrät. Dieser - immer wieder sehr freizügige - Feel-Good-Trip bewahrt sich letztlich eine konservative Moral, zu der er sich aber sehr sympathisch bekennt.

tk.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 21.06.2012

USA 2011

Länge: 1 h 38 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Wanderlust

Regie: David Wain

Drehbuch: Ken Marino, David Wain

Buchvorlage: David Wain

Musik: Craig Wedren

Produktion: Paul Rudd, Judd Apatow, Ken Marino, David Wain

Kostüme: Debra McGuire

Kamera: Michael Bonvillain

Schnitt: Robert Nassau, David Moritz

Ausstattung: Aaron Osborne

Website: www.wanderlust-film.de