Kinostart: nicht bekannt

Die Handlung von Visitors

Georgina Perry, junge Frau aus Australien, will auf eigene Faust die Welt im Segelboot umrunden. Die Freude des Verlobten kennt Grenzen, doch ihr Vater, einst selbst ein großer Segler, bevor ihn ein Unfall an den Rollstuhl fesselte, unterstützt sie. Zunächst geht alles gut, doch dann häufen sich seltsame Vorfälle, die Georgina an ihrem Verstand zweifeln lassen. So statten ihr unter anderem der Vater, ihre im Freitod verschiedene Mutter und ein rachsüchtiger Thai-Pirat regelmäßige Besuche in der endlosen Weite des Ozeans ab.

Die Solo-Weltumsegelung einer jungen Frau führt zum handfesten Kampf gegen die eigenen, verdrängten Schuldgefühle in diesem stimmungsvollen Psychogrusel australischer Herkunft.

Kritik zu Visitors

Horrorfilm trifft Psychodrama, wenn eine nervöse Mittzwanzigerin in der klaustrophobischen Einsamkeit eines Segelbootes auf recht plastische Weise von den Traumata der Vergangenheit bedrängt wird. Der erfahrene australische Genrespezialist Richard Franklin ("Link, der Butler", "Roadgames") vermeidet beim originellen Kamerspiel allzu aufdringliche Knalleffekte und serviert für wenig Geld eine atmosphärisch dichte Hochsee-Kahnpartie rechtzeitig zur Urlaubssaison für alle Freunde des schleichenden Grauens.

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Info

Plakat des Films: Visitors

Kinostart: nicht bekannt

Australien 2003

Genre: Horror

Originaltitel: Visitors

Regie: Richard Franklin