Romantische Komödie über einen Vater, der der Tochter sein früheres Beziehungsleben und damit das Scheitern seiner Ehe erklärt.

Kinostart: 27.03.2008

Ryan Reynolds

Ryan Reynolds
als Will Hayes

Isla Fisher

Isla Fisher
als April

Derek Luke

Derek Luke
als Russell McCormack

Abigail Breslin
als Maya Hayes

Elizabeth Banks
als Emily

Rachel Weisz
als Summer Hartley

Kevin Kline
als Hampton

Liane Balaban
als Kelly

Annie Parisse
als Anne

Adam Ferrara
als Gareth

Nestor Serrano
als Arthur

Handlung

Mittdreißiger Will Hayes (Ryan Reynolds) vollzieht gerade die Scheidung, als seine zehnjährige Tochter Maya (Abigail Breslin) ihn Löcher in den Bauch über seine Vergangenheit fragt: 1992 zog er als Nachwuchspolitiker voller Ideale nach New York, um bei Clintons Wahlkampagne zu helfen. Drei Frauen kommen nun als Mayas Mutter in Betracht: Die anlehnungsbedürftige Emily (Elizabeth Banks), die langjährige Freundin April (Isla Fisher) und Journalistin Summer (Rachel Weisz).

Ein Daddy erzählt seinem Töchterchen das romantische Puzzle seines früheren Lebens, erfolglos bemüht, nicht jugendfreie Details darin auszusparen, was eine herzliche Komödie um drei gegen die Wand gefahrene Beziehungen und eine letzte Chance in Gang setzt.

Als die Beziehung ihrer Eltern vor dem Ende steht, will Tochter Maya unbedingt wissen, wie sie denn überhaupt begann. So lässt Vater Will die letzten 15 Jahre Revue passieren, erzählt mit veränderten Namen von den drei grundverschiedenen Frauen, die sein Herz eroberten. Am Ende der romantischen Rückblickstour wird Maya das Ende einer Beziehung akzeptieren und ihr Vater den Sprung in eine neue riskieren.

Als die Beziehung ihrer Eltern vor dem Ende steht, will Tochter Maya unbedingt wissen, wie diese denn überhaupt begann. So lässt Vater Will die letzten 15 Jahre Revue passieren, erzählt mit veränderten Namen von den drei grundverschiedenen Frauen, die sein Herz eroberten, beginnend mit seinem Job als Unterstützer von Clintons Präsidentschaftskampagne. Am Ende der romantischen Rückblickstour wird Maya das Ende einer Beziehung akzeptieren und ihr Vater den Sprung in eine neue riskieren.

Kritik

Charmante romantische Komödie über einen Vater, der seiner Tochter die bevorstehende Scheidung und sein vorausgehendes Liebesleben zu erklären versucht.

So zögerlich wie der Filmtitel muss kein Fan von Liebesgeschichten in seiner Entertainment-Entscheidung sein. Denn ihn erwartet hier ein süßes, aber nicht auf den Magen schlagendes Arrangement von väterlicher Bindung und romantischer Beziehung. Mitverantwortlich dafür ist Abigail Breslin, ehemals "Little Miss Sunshine" und aktuell Hollywoods favorisiertes Verkaufsmodell für die Kombination Kind, pflegeleicht, klug und liebenswert. Als elfjährige Maya ist sie auch Initiator einer Tour durch das Liebesleben ihres Vaters Will (Ryan Reynolds), der kurz vor seiner Scheidung der Tochter erklären soll, wie er und ihre Mutter zusammenfanden. Damit nicht nur Maya, sondern auch der Zuschauer bei Wills amourösen Ausführungen neugierig bleibt, verändert der Erzähler die Namen der drei Damen, die als Mayas Mutter in Frage kommen. Ein Liebesmysterium nennt es die Tochter - und aufgeklärt wird es in vielen Rückblenden, in denen Hauptfigur Will 15 Jahre seines Lebens Revue passieren lässt. Es beginnt 1992, als ein kleiner Provinzträumer in New York eintrifft, um an der Präsidentschaftskampagne für Bill Clinton mitzuarbeiten. Nur geographisch, nicht aber emotional zurückgelassen hat er seine Collegeliebe Emily, die er einmal heiraten möchte. Konkurrenz taucht auf in Gestalt einer selbstbewussten Journalistin, die noch mit ihrem Professor zusammenlebt, und in der frühlingsfrischen April aus dem Wahlbüro, die nicht Bill Clinton, sondern die Gitarrenrocker The Smiths verehrt und als Wirbelwind Wills Leben etwas entstaubt. Nur als beste Freundin allerdings, hinter deren Abgeklärtheit sich aber eine romantische Seele verbirgt, die nicht nur eine bestimmte Ausgabe eines Buchs (Charlotte Brontes "Jane Eyre"), sondern auch eines Mannes sucht. Auch wenn kein großer gedanklicher Kraftakt nötig ist, um die beste Kompatibilität unter den Figuren zu erkennen und die finale Mutterfrage durch Grundprinzipien der Vererbungslehre einzugrenzen, folgt man diesem sympathischen Hollywoodmärchen gerne, weil es weniger platt manipuliert als andere, prominente Titel aus der Herzblattfabrik von Working Title ("Tatsächlich Liebe", "Bridget Jones"). Die Bezüge zur Politik und zur Clinton-Mania bleiben letztlich nur Background-Deko, denn entscheidend für die Unterhaltungsqualität sind die gut harmonierenden Stars Abigail Breslin, Isla Fisher (als April) und Ryan Reynolds, die nie überdosierten Gefühle und nicht zuletzt die Magie von Manhattan. kob.

Wertung Questions?

FilmRanking: 9482 -2889

Filmwertung

Redaktion
-
User
-
Deine Wertung

Action

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Humor

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Gefühl

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Spannung

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Anspruch

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Info

Plakat des Films: Vielleicht, vielleicht auch nicht

Kinostart: 27.03.2008

USA 2007

Länge: 1 h 52 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Definitely, Maybe

Regie: Adam Brooks

Musik: Clint Mansell

Produktion: Tim Bevan, Eric Fellner

Kostüme: Gary Jones

Kamera: Florian Ballhaus

Schnitt: Peter Teschner

Ausstattung: Stephanie Carroll

Website: http://www.vielleicht-vielleicht-auch-nicht.de

Ticker

Kino&Co Newsletter

Hol' dir jetzt den KINO&CO Newsletter!
Der schnelle Überblick über unsere Blockbuster und Top-Gewinnaktionen der Woche.