Charlie ist ein Außenseiter, doch das soll sich auf der neuen Schule ändern. Bald findet er zwei verrückte Freunde, die sein erstes Jahr auf der Highschool zu etwas Besonderem machen.

Kinostart: 01.11.2012

Logan Lerman

Logan Lerman
als Charlie

Emma Watson

Emma Watson
als Sam

Ezra Miller

Ezra Miller
als Patrick

Mae Whitman
als Mary Elizabeth

Kate Walsh
als Mutter

Dylan McDermott
als Vater

Melanie Lynskey
als Tante Helen

Nina Dobrev
als Candance

Johnny Simmons
als Brad

Erin Wilhelmi
als Alice

Reece Thompson
als Craig

Paul Rudd
als Bill

Nicholas Braun
als Derek

Handlung

Nach einer traumatischen Erfahrung geht Charlie in sein erstes Highschool-Jahr. Der kluge, sympathische, introvertierte Teenager bleibt zunächst isoliert, findet aber im smarten und rebellischen Patrick einen echten Freund und in dessen Stiefschwester Sam ein Mädchen, das leider immer den falschen Typen folgt. Dass Charlie sich verliebt, bringt das Gefüge in Sams und Patricks Clique von Außenseitern durcheinander. Doch niemand ahnt, wie kompliziert Charlies Leben wirklich ist und welches Geheimnis er verbirgt.

Nach einer traumatischen Erfahrung geht Charlie in sein erstes Highschool-Jahr. Der kluge, sympathische, introvertierte Teenager bleibt zunächst isoliert, findet aber im smarten und rebellischen Patrick einen echten Freund und in dessen Stiefschwester Sam ein Mädchen, das leider immer den falschen Typen folgt. Dass Charlie sich verliebt, bringt das Gefüge in Sams und Patricks Clique von Außenseitern durcheinander. Doch niemand ahnt, wie kompliziert Charlies Leben wirklich ist und welches Geheimnis er verbirgt.

Ein introvertierter Teenager findet als Neuling an der Highschool in einer Clique von Außenseitern Freunde und entdeckt die Liebe. Hinreißende Verfilmung des autobiographischen Briefromans "Das also ist mein Leben", die mit Witz und Intelligenz unterhält.

Kritik

Stephen Chboskys Verfilmung seines Romanbestsellers liefert das sensibel-komische Porträt eines etwas anderen Highschool-Lebens.

Es gibt Partys, auf denen ahnungslose Erstsemester durch Hasch-Brownies enthemmt werden, zauberhafte Girls, die jeden Gedanken belegen, aber bereits fremdbesetzt sind, reduziert intelligente Sportcracks, die das Betriebsklima verpesten und nach Disziplinierung schreien. Doch trotz solch vertrauter Zutaten ist Chboskys Adaption seines 1999 erschienenen Briefromans "Das also ist mein Leben" kein Highschool-Film aus der Retorte. Angenehm verhalten horcht er in seine Figuren hinein, zeigt sich wenig interessiert an den gewohnten Oberflächlichkeiten des Genres. Seine Perspektive ist die der Außenseiter und Unangepassten, die am Rande des bissig geführten Kampfs um Popularität und Akzeptanz ihre eigene Nische gefunden haben.

Der Film begleitet den scheuen, klugen und sympathischen Charlie (Logan Lerman aus "Die drei Musketiere") in seinem ersten Highschool-Jahr. In dem selbst ernannten Rebellen Patrick (Ezra Miller), der provokative Systemkritik und Männer liebt, findet Charlie einen Freund, in dessen Clique von Misfits Halt und in dessen Stiefschwester ("Potter"-Fee Emma Watson) ein quirliges Mädchen, das immer den falschen Typen folgt. Im Kern ist "Vielleicht lieber morgen" eine charmante süße Lovestory, die aber auch den Kriegsschauplatz Highschool kommentiert und in den Porträts von Patrick und Charlie, der seinen besten Freund durch Selbstmord verloren haben soll, ernstere Töne anschlägt.

Der sensitive Held, der Schriftsteller werden will und von einem verständnisvollen Lehrer in die Welt wunderbarer, ihm bisher unbekannter Bücher eingeführt wird, ist zwar ein abgenutztes Klischee, doch Chbosky bettet dieses in einen Plot-Twist ein, der Charlies Introvertiertheit und Flucht in die Welt der Literatur noch plausibler macht. Lerman ist überzeugend als Teenager, der sich als unsichtbar wahrnimmt, Watson liebenswert in einer Rolle mit vielen sexuellen Erfahrungen, die ihr blütenreines "Potter"-Image etwas aufweichen soll. Die beste Performance aber gibt Miller, die Entdeckung aus "We Need To Talk About Kevin", der in dieser sehens- und dank einiger witziger Dialoge oft auch hörenswerten Dramödie nicht nur die pointiertesten Sprüche abliefert, sondern auch die interessanteste Figur verkörpert. kob.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 01.11.2012

USA 2012

Länge: 1 h 43 min

Genre: Drama

Originaltitel: The Perks of Being a Wallflower

Regie: Steve Chbosky

Drehbuch: Steve Chbosky

Buchvorlage: Steve Chbosky

Musik: Michael Brook

Produktion: John Malkovich, Steve Chbosky, Lianne Halfon, Russell Smith

Kostüme: David C. Robinson

Kamera: Andrew Dunn

Schnitt: Mary Jo Markey, Yana Gorskaya

Ausstattung: Inbal Weinberg

Website: http://www.vielleichtliebermorgen-film.de/