Der Überraschungshit der Farrelly-Brüder.

Kinostart: nicht bekannt

Die Handlung von Verrückt nach Mary

Der Nerd Ted ist ein Unglücksrabe sondergleichen. Vor mehr als zehn Jahren zu seiner Prom Night hatte er ein Date mit der wunderschönen Mary, das jedoch schon aufhörte, bevor es richtig begann. Ted hat sich nämlich kurz vorher sein bestes Stück im Reißverschluss eingeklemmt und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Dieses Trauma hat er bis heute nicht überwunden und so trauert er seiner Jugendliebe immer noch hinterher, weshalb er sich in seiner Not an den schmierigen, aber doch sehr guten Detektiv Pat Healy wendet. Dieser soll Mary ausfindig machen und Ted Auskunft über ihren Verbleib geben. Doch es kommt, wie es kommen musste und so verliebt sich auch der Detektiv in Mary, die mittlerweile in Miami ein scheinbar perfektes Leben, aber eben als Single-Dame führt. Um Ted als seinen Nebenbuhler auszuschalten, tischt er ihm die feinsten Lügen über Mary auf.

Ted, der zusehends misstrauisch wird und Mary trotzdem nicht vergessen kann, macht sich daraufhin selbst auf den Weg zu Mary, kommt so aber nicht nur Pat Healy auf die Schliche, sondern muss auch feststellen, dass er und der Detektiv bei Weitem nicht die einzigen Verehrer sind, die verrückt nach Mary zu sein scheinen.

 

Verrückt nach Mary - Ausführliche Kritik

Wenn die Brüder Peter und Bobby Farrelly sich einer Komödie verschrieben haben, dann besticht diese zwar durch Fäkalwitze und ist stets unter der Gürtellinie, doch sie treibt jedem Zuschauer vor Lachen die Tränen in die Augen. Auch „Verrückt nach Mary“ zählt zu dieser Kategorie, ist aber eines der absolut besten Werke der zwei Brüder.

„Verrückt nach Mary“ punktet jedoch nicht nur durch den leicht abgründigen Humor, sondern auch durch die tolle Besetzung, zu der unter anderem Cameron Diaz, Ben Stiller und Matt Dillon gehören. Während Ben Stiller in die scheinbar dauerabonnierte Rolle des tollpatschigen, aber liebenswürdigen Loser-Typen schlüpft und ein wahres Gag-Feuerwerk entfacht, sticht vor allem Matt Dillon als schmieriger Detektiv Pat Healy hervor, der selbst nicht davor zurückschreckt einen behinderten Jungen beim Schach zu betrügen. Selbst Cameron Diaz, die bis dato ja schon in einigen Komödien mitgewirkt hat, zeigt wieder einmal, dass sie sich nicht nur auf ihr Äußeres verlässt, sondern sich mit Ben Stiller die Gags nur so zuwirft.

Es sind aber nicht nur die Hauptdarsteller, die beeindrucken, sondern auch die Nebendarsteller (Lee Evans, Chris Elliott), die ihre stark überzeichneten Figuren, die vom einfachen Pizzaboten, der sich als auf Krücken gehender Architekt ausgibt, bis zum eifersüchtigen College-Freund und Verräter reichen, mit viel Herzblut auf die Leinwand bringen.

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Info

Plakat des Films: Verrückt nach Mary

Kinostart: nicht bekannt

Genre: Komödie