Romantische Komödie über ein Paar, das allen Widerständen und räumlicher Distanz zum Trotz an seiner Beziehung festhält.

Kinostart: 02.09.2010

Handlung

Eigentlich sollte es nur ein harmloser Sommerflirt werden: Die beiden Singles Erin und Garrett genießen ihre begrenzte gemeinsame Zeit in vollen Zügen, schließlich müssen sie schon bald wieder ihren Jobs nachgehen. Erin in San Francisco und Garrett in New York. Doch aus den charmanten Rendevous, den vielen Gemeinsamkeiten und der bloßen Zuneigung zueinander wird schon bald mehr. Bis die beiden feststellen, dass ihre Liebe auch über die Ferne hinweg und trotz des gut gemeinten Abratens ihres Umfelds bestehen will.

Eigentlich sollte es nur ein harmloser Sommerflirt werden: Die beiden Singles Erin und Garrett genießen ihre begrenzte gemeinsame Zeit in vollen Zügen, schließlich müssen sie schon bald wieder ihren Jobs nachgehen. Erin in San Francisco und Garrett in New York. Doch aus den charmanten Rendevous, den vielen Gemeinsamkeiten und der bloßen Zuneigung zueinander wird schon bald mehr. Bis die beiden feststellen, dass ihre Liebe auch über die Ferne hinweg und trotz des gut gemeinten Abratens ihres Umfelds bestehen will.

Kritik

Mit klassischen Mitteln erzählte Romantikkomödie über eine Fernbeziehung, in der Drew Barrymore und Justin Long ihre Genreerfahrungen voll ausspielen.

Dass man sich auch aus der Distanz lieben kann, wissen wir bereits seit Tom Hanks und Meg Ryan, die sich 1993 in Nora Ephrons romantischer Komödie "Schlaflos in Seattle" übers Radio kennen lernten. Das Für und Wider von Fernbeziehungen loten nun auch Drew Barrymore und Justin Long auf ebenso romantisch-komödiantische Art und Weise in "Verrückt nach Dir" aus, im US-Original treffender "Going the Distance" betitelt. In dem Spielfilmdebüt der versierten Dokumentarfilmerin Nanette Burstein, die im Jahre 2000 für "On the Ropes" für einen Oscar nominiert wurde, lernen sich die beiden in einer New Yorker Kneipe kennen. Sie, Erin, Single und angehende Journalistin, hat gerade eines der begehrten Sommer-Praktika beim Sentinel ergattert, er, Garrett, Talent Scout in der Musikbranche, hat soeben von seiner Freundin den Laufpass bekommen. Obwohl sich beide auf Anhieb verstehen, den gleichen Humor, den gleichen Geschmack haben, kurz, auf einer Wellenlänge funken, wissen sie, dass ihr Flirt nur von kurzer Dauer sein kann. Denn in ein paar Wochen ist Erin wieder zu Hause in San Francisco und Garrett stürzt sich in New York in seine Arbeit. Doch allen Unkenrufen von Erins überfürsorglicher Schwester Corrine (Christine Applegate) sowie Garretts besten Kumpels Box (Jason Sudeikis) und Dan (Charlie Day) zum Trotz lieben sich die zwei auch dann noch weiter, als ein ganzer Kontinent zwischen ihnen liegt. Man schreibt sich tonnenweise (schlüpfrige) sms, telefoniert stundenlang (technisch wenig spektakulär durch klassische Split-Screen-Technik gelöst) und gibt ein Vermögen für sündhaft teuere Flüge aus, um sich wenigstens ab und zu mal zu sehen. Und irgendwann steht fest. Erin zieht nach New York, egal, ob sie dort nun einen Job findet oder nicht. Aber dann bekommt sie ein Angebot, das sie in Zeiten der Medienkrise eigentlich nicht ausschlagen darf, einen Redakteursposten beim renommierten San Francisco Chronicle.

"Verrückt nach Dir" hat das Sub-Genre der Romantik-Komödie nicht unbedingt neu erfunden und auch die Gewissensfrage "Karriere oder Liebe" wurde schon zuweilen im Kino gestellt. Dennoch hat Bursteins Long-Distance-Spaß seine Momente, was an der guten Chemie zwischen Barrymore und Long liegt, die hier ihre (gemeinsamen) Genre-Erfahrungen ("Er steht einfach nicht auf dich") souverän ausspielen und auch körperlich voll zur Sache gehen, etwa bei einer wilden und im Übrigen saukomischen Sex-Szene auf dem Esstisch im Hause von Erins Schwester, bei der vor allem Long seinen Astralleib zur Schau stellen darf. Für gute Laune sorgen auch die Sidekicks, Garretts WG-Kumpel, die in der hellhörigen Wohnung für die passende musikalische Untermalung sorgen, wenn ihr Mitbewohner mal wieder ein Girl abgeschleppt hat (wenn's zärtlich wird, tönt z.B. Berlins "Top Gun"-Hit "You Take My Breath Away" aus den Boxen). Neben einem eingängigen Soundtrack mit vielen Ohrwurm-Songs gibt's als Dreingabe noch ein bisschen was Philosophisches über Männer, die weinen können, und die Antwort auf die Frage, welche Frauen heutzutage noch auf Schnauzbärte abfahren. Und schließlich wird in dem Film, der ansonsten hauptsächlich auf Humor und Heiterkeit setzt, lang und breit darüber räsoniert, ob man(n) in einer Fernehe überhaupt treu sein kann. Und Erins Mann kann. lasso.

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Info

  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: 02.09.2010

USA 2010

Länge: 1 h 43 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Going the Distance

Regie: Nanette Burstein

Drehbuch: Geoff LaTulippe

Musik: Mychael Danna

Produktion: Jennifer Gibgot, Adam Shankman, Garrett Grant

Kostüme: Catherine Thomas

Kamera: Eric Steelberg

Schnitt: Peter Teschner

Ausstattung: Kevin Kavanaugh

Website: http://wwws.warnerbros.de/goingthedistance/