Fulminante Fortsetzung der Bestselleradaption "Verblendung" bei der Action großgeschrieben wird und die famose Noomi Rapace als Punk-Ermittlerin brilliert.

Kinostart: 04.02.2010

Noomi Rapace

Noomi Rapace
als Lisbeth Salander

Michael Nyqvist

Michael Nyqvist
als Mikael Blomkvist

Lena Endre
als Erika Berger

Peter Andersson
als Nils Bjurman

Michalis Koutsogiannakis
als Dragan Armanskij

Annika Hallin
als Annika Giannini

Sofia Ledarp
als Malin Eriksson

Tomas Köhler
als Plague

Jacob Ericksson
als Christer Malm

Yasmine Garbi
als Miriam Wu

Georgi Staykow
als Alexander Zalachenko

Hans-Christian Thulin
als Dag Svensson

Jennie Silfverhjelm
als Mia Bergmann

Per Oscarsson
als Holger Palmgren

Anders Ahlbom Rosendahl
als Peter Teleborian

Mikael Spreitz
als Ronald Niedermann

Johan Kylén
als Jan Bublanski

Tanja Lorentzon
als Sonja Modig

Paolo Roberto
als Paolo Roberto

Pelle Bolander
als Sonny Nieminen

Thomas Lindblad
als Magge Lundin

Handlung

Mikael Blomkvist recherchiert eine brisante Story um Zwangsprostitution, in die verdiente Würdenträger verwickelt scheinen. Derweilen betreibt Lisbeth Salander - ohne dessen Wissen - ihre eigenen Ermittlungen und stößt dabei auf Nils Bjurman, ihren ehemaligen Vormund und Vergewaltiger. Als dieser kurze Zeit später tot aufgefunden wird, fällt der Tatverdacht sofort auf die junge Frau - trägt die Mordwaffe doch ihre Fingerabdrücke. Eine mediale und polizeiliche Hetzjagd auf sie beginnt. Und nur Blomkvist glaubt an ihre Unschuld.

Mikael Blomkvist recherchiert eine brisante Story um Zwangsprostitution, in die verdiente Würdenträger verwickelt scheinen. Derweilen betreibt Lisbeth Salander - ohne Mikaels Wissen - ihre eigenen Ermittlungen und stößt dabei auf Nils Bjurman, ihren ehemaligen Vormund und Vergewaltiger. Als dieser kurze Zeit später tot aufgefunden wird, fällt der Tatverdacht sofort auf die junge Frau - trägt die Mordwaffe doch ihre Fingerabdrücke. Eine mediale und polizeiliche Hetzjagd auf sie beginnt. Und nur Blomkvist glaubt an ihre Unschuld.

Kritik

Fulminante Fortsetzung der Bestselleradaption "Verblendung", bei der Action groß geschrieben wird und die famose Noomi Rapace als Punk-Ermittlerin brilliert.

Sie ist zurück: Lisbeth Salander, die ungewöhnlichste Ermittlerin des europäischen Kinos. Punk ist sie, Hackerin und Einzelkämpferin aus Not und Überzeugung. Die großartige Noomi Rapace leiht ihr wieder ihr Gesicht, inklusive Stachelhalsband und Nasenring, schwarz gewandet und ewig rauchend. Als Beste Darstellerin war sie für diesen Part in "Verblendung" zu Recht für den Europäischen Filmpreis nominiert, nun begibt sie sich in "Verdammnis" wieder auf Spurensuche.

Zurück in die eigene schmerzhafte Vergangenheit führt sie diese ins nasskalte Schweden, wohin sie nach einjährigem "Exil" unter südlicher Sonne zurückkehrt. Wieder hat sie es mit "Männern, die Frauen hassen" - so der wesentlich treffendere, wörtlich übersetzte Originaltitel der Verfilmung des ersten Teils von Stieg Larssons "Millennium-Trilogie" - zu tun. Nils Bjurman (erschreckend: Peter Andersson), ihr ehemaliger Vormund und Vergewaltiger wird tot aufgefunden. Ebenso wie ein Journalist, der im verbrecherischen Anwalt den Drahtzieher eines Mädchenhändlerrings vermutet. Die Tatwaffe trägt Salanders Fingerabdrücke und sofort setzt eine Hetzjagd auf sie ein. Daniel Alfredson hat die Regie von Niels Arden Oplev übernommen, das Drehbuch diesmal Jonas Frykberg verfasst. Nahtlos knüpft ihr Plot am Vorgänger an, der wieder auf mehreren aufeinander zulaufenden Handlungsebenen spielt. Auf zweiter kommt erneut Starreporter Mikael Blomkvist (souverän wie zuletzt: Michael Nyqvist) zum Zug, der für sein Magazin Millennium eine brisante Story um Zwangsprostitution recherchiert, in die zahlreiche hohe Politiker und Würdenträger verwickelt scheinen. Was ihn schnell zur untergetauchten Lisbeth führt, von deren Unschuld er überzeugt ist.

Perversion, Standesdünkel, bürgerliche Scheinmoral, Verlogenheit, Hass, Gewalt und finstere Familiengeheimnisse, die altbekannten Zutaten skandinavischer Krimiqualitätsware sind allesamt vorhanden - und das Mädchen mit dem kleidsamen Drachentattoo steckt mittendrin. Stärker noch als im ersten Teil der Bestsellerverfilmung konzentriert sich der nervzerrende Thriller auf ihre Person, erzählt die mörderische Mär aus (ihrem) feministischen Blickwinkel. Und der öffnet dem Zuseher für moderne Missstände die Augen, für Ausländerhass, Medizinerallmacht und Bürokratie.

Mag das Innen und das Außen von Figuren und Geschichte hier auch nicht ganz so gut zusammengehen wie beim Auftaktfilm, weil man mehr auf Action geachtet hat, bangt man bei dieser alptraumhaften Tour de Force dennoch jede einzelne der 129 schweißtreibenden Minuten um die Heldin, weil Tempo, Timing und Spannungsaufbau stimmen, Bildgestaltung und Musikeinsatz voll überzeugen. Hartes, fesselndes Kino, das wird spätestens hier klar, ist längst nicht mehr nur Sache Hollywoods - und Teil drei, "Vergebung", schon abgedreht. geh.

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Info

  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 04.02.2010

Deutschland/Schweden 2009

Länge: 2 h 9 min

Genre: Thriller

Originaltitel: Flickan som lekte med elden

Regie: Daniel Alfredson

Drehbuch: Jonas Frykberg

Musik: Jacob Groth

Produktion: Søren Stærmose

Kostüme: Cilla Rörby

Kamera: Peter Mokrosinski

Schnitt: Mattias Morheden

Ausstattung: Jan Olof Agren, Maria Haard

Website: www.verdammnis-derfilm.de

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