Kinostart: 06.09.1990

Die Handlung von Venus Peter

Der neunjährige Peter lebt mit seiner Mutter und deren Familie in einem ärmlichen Fischerdorf auf einer schottischen Insel. Über seinen Vater, den er nicht kennt, wird geheimnisvolles Stillschweigen bewahrt. Das setzt die Phantasie des Jungen frei, und er erträumt ihn sich als Kapitän eines großes Schiffes. Als der Vater dann tatsächlich auftaucht, erweist er sich für den Sohn nicht gerade als "Traumvater". Die Liebe zur See teilt Peter mit seinem Großvater, der im Kampf um die kärglichen Erträge des Meeres versucht, seinen Kutter "Venus" zu halten. Als er die Bankzinsen nicht mehr zahlen kann, verliert er das Boot.

Der 9jährige Peter träumt davon, eines Tages Seemann zu werden - so wie sein Vater. In wehmütigen Bildern wird mit dem ersten Verlust der Illusionen ein Schritt zum Erwachsenwerden gezeigt.

Kritik zu Venus Peter

Das Erstlingswerk des schottischen Regisseurs Ian Sellar, eine Produktion des Britisch Film Institute in Zusammenarbeit mit Channel Four, zeichnet das gelungen dargestellte Leben der Inselbewohner in ihrer ärmlich-abgeschiedenen Enklave der nordschottischen Orkney Islands aus: mit sprödem Charme und wohlwollend gegenüber den Spielarten des "ganz alltäglichen Wahnsinns" begegnet man hier den Stürmen des Meeres und des Lebens. Die teils gut besetzte (Ray McAnally, "Mein linker Fuß"), nicht immer ganz nachvollziehbar erzählte Jungen-Geschichte vom Verlust der Träume, dem Erwachsenwerden also, bietet aufgeschlossenem Familienpublikum anspruchsvolle Unterhaltung.

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Info

Plakat des Films: Venus Peter
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 06.09.1990

Großbritannien 1989

Länge: 1 h 33 min

Genre: Drama

Originaltitel: Venus Peter

Regie: Ian Sellar

Drehbuch: Christopher Rush

Musik: Jonathan Dove

Produktion: Christopher Young

Kamera: Gabriel Beristain

Schnitt: David Spiers