Basti ist 36 und ein chaotischer Lebemann. Als die 17-jährige Dina mitsamt ihrer kleinen Tochter vor der Tür steht und behauptet sie wäre seine Tochter, ist Schluss mit dem lässigen Vor-sich-hin-Leben.

Kinostart: 13.09.2012

Christiane Paul
als Vanessa

Heiner Lauterbach
als Lambert

Adam Bousdoukos
als Nektarios

Sebastian Edtbauer
als B

Max Hegewald
als Fels

Nina Gummich
als Natalie

Sylvia Hoeks
als Debbi

Peter Mitterrutzner
als Gerd

Matthias Matschke
als Ulf

Mika Sieger
als Baby Paul

Andreas Eisele
als Tristan

Mathias Eisele
als Taomino

Nina Brandt
als Caro

Charlotte Irene Thompson
als Sabine

Angela Geiger
als Debbies Freundin

Irm Hermann
als Frau Oberrotter

Die Handlung von Vatertage - Opa über Nacht

Als beim Vollblutmünchner, Rikschafahrer und Lebenskünstler Basti plötzlich eine 17Jährige samt Baby vor der Tür steht und behauptet seine Tochter zu sein, fällt dem 36Jährigen eine Jugendsünde wieder ein, die heiße Nacht mit einer Schülerin aus der "Zone". Das Mädel will eigentlich nur Geld und findet dann den bis dato unbekannten Papa super, auch wenn bei ihm finanziell nichts zu holen ist. Und langsam gewöhnt sich der Womanizer an seine neue Rolle als Vater und Großvater, bis dann noch eine zweite Überraschung auf ihn wartet.

Als bei dem Vollblutmünchner, Rikschafahrer und Lebenskünstler Basti eine 17-Jährige samt Baby vor der Tür steht und behauptet, seine Tochter zu sein, fällt dem 36-Jährigen eine Jugendsünde wieder ein, die heiße Nacht mit einer Schülerin aus der Zone. Das Mädel will eigentlich nur Geld und findet dann den bis dato unbekannten Papa super, auch wenn bei ihm finanziell nichts zu holen ist. Und langsam gewöhnt sich auch der Womanizer an seine neue Rolle als Vater und Großvater, bis dann noch eine zweite Überraschung auf ihn wartet.

Ein Münchner Lebenskünstler wird von einer 17-Jährigen mit Baby besucht, die behauptet, seine Tochter zu sein, und unbedingt Geld braucht. Bayerische Komödie, in der zwar kein Weißwurst-Klischee ausgelassen wird, die aber dennoch gute Laune macht.

Kritik zu Vatertage - Opa über Nacht

Bayerische Heimatfilme sind angesagt. Nach Joseph Vilsmaiers Flug über "Bavaria", Markus Gollers "Eine ganz heiße Nummer" oder Marcus H. Rosenmüllers "Wer's glaubt wird selig", erwärmt sich jetzt auch der Nicht-Bayer Ingo Rasper für bajuwarische Lebensart. Und trifft als "Preuße" nicht immer ins Schwarze.

Manche Männer glauben, der absolute Knaller zu sein, auch wenn Krähenfüße um die Äuglein und der Ansatz eines Bäuchleins von leichter Verwitterung künden. Eines dieser Exemplare, die nie erwachsen werden wollen, ist Basti, seines Zeichens Chef des Rikscha-Unternehmens "Wadlbeißer" in München. Der 36Jährige legt Mädels reihenweise flach, stärkt sich gerne mit Weißbier und Weißwurst und spielt in einer bayerischen Brassband. So weit so gut. Bis die 17jährige Dina samt Söhnchen aus Bitterfeld in der Stube steht und behauptet, Tochter eines One-Night-Stands mit einer "Ossi" zu sein. Und da fällt dem Womanizer die Jugendsünde mit der Schülerin aus der "Zone" vor 18 Jahren wieder ein, die beim Schulausflug Münchens Attraktionen erkundete. Ruckzuck wandelt sich der Saulus zum Paulus und wird nach einigen Identitätskonflikten zum netten Daddy und liebevollen Großvater. Dumm nur, dass Dinas pampige Mutter - Dinas prollige Freundin - Entschädigung für nicht gezahlte Alimente am Telefon fordert, erst 10000, dann 15000 Euro. Also heißt es in die Pedale treten, Vater, Schwester und Freunde anpumpen, bis eine zweite Überraschung alles wieder aus dem Lot wirft.

Diese bayerische Komödie lässt kein Klischee aus - von der Lederhose über den Leberkäs bis zur Blasmusik ist alles dabei, was sich ein Nordlicht unter München vorstellt. Das ist für den Einheimischen vielleicht manchmal etwas zu viel des Guten und nicht gerade mit dem Humor nördlich der Mainlinie kompatibel, auch wenn Witz aufblitzt - da glaubt Dinas Proll-Freundin fest, jeder München habe 10000 Euro zu Hause liegen, jedes dämliche Blondchen in der Nobeldisco P 1 (dem "Oanser") Fußballer aufreißen können, weniger witzig das Stereotyp von betrunkenen Meisjes auf dem Oktoberfest, die wissen möchten, was in der Lederhose steckt. Über die Untiefen des Humors bei dieser mit den üblichen Versatzstücken verzierten Komödie über (falsche) Familienzusammenführung helfen die selbstironischen Darsteller hinweg. Sebastian Bezzel mit Loddel-Charme als überzeugter Single, ein schauspielerisches Pfund seine "Schwester" Monika Gruber mit scharfer Zunge und ein lässiger Heiner Lauterbach als Bastis schwuler Vater samt griechischem Lover - zum Küssen schräg. Die jungendlich weibliche Note steuert Sarah Norváth bei. mk.

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Info

Plakat des Films: Vatertage - Opa über Nacht

Kinostart: 13.09.2012

Deutschland 2012

Länge: 1 h 33 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Vatertage - Opa über Nacht

Regie: Ingo Rasper

Drehbuch: Ralf Hertwig, Thomas Bahmann

Musik: Martin Probst, Peter Horn

Produktion: Jakob Claussen, Uli Putz

Kostüme: Caroline Sattler

Kamera: Ueli Steiger

Schnitt: Ueli Christen

Ausstattung: Heike Lange

Website: http://www.vatertage.studiocanal.de/