Fortsetzung des Kassenerfolges von 1992, in dem erneut Jean-Claude Van Damme kickboxender Weise die Welt retten muß.

Kinostart: 02.09.1999

Jean-Claude Damme

Jean-Claude Damme
als Luc Deveraux

Michael Jai White

Michael Jai White
als SETH

Heidi Schanz
als Erin

Xander Berkeley
als Dylan Cotner

Daniel Bargen
als General Radford

Justin Lazard
als Captain Blackburn

Kiana Tom
als Maggie

James Black
als Sergeant Morrow

Karis Paige Bryant
als Hillary

Bill Goldberg
als Romeo

Scott Roland
als Unisol

Colin Skelton
als Techniker

Chandra West

Handlung

Luc Deveraux hat seine hat seine Erlebnisse als Universal Soldier überstanden und arbeitet mittlerweile für die amerikanische Regierung als technischer Experte an einer Verbesserung und Wiederaufnahme des Universal-Soldier-Programmes. Als der Supercomputer S.E.T.H. durchdreht und die Kontrolle über die Killermschinen übernimmt, ist Luc der einzige, der sie stoppen kann.

Der verwitwete Vietnam-Veteran Luc Deveraux hat seine abenteuerlichen Erlebnisse als Universal Soldier endlich überstanden. Jetzt arbeitet er im Auftrag der US-Regierung an der Wiederaufnahme des Universal-Soldier-Programms, dessen Kampfroboter noch stärker und noch smarter designt werden sollen. Doch als Kürzungen im Militärbudget das Projekt zum Scheitern zu bringen drohen, laufen die Machomaschinen, allen voran der Supercomputer S.E.T.H., Amok. Luc ist der einzige, der die Killer-Mutanten stoppen kann.

Die US-Regierung baut im Universal-Soldier-Programm modernste Kampfroboter. Als Budgetkürzungen das Projekt bedrohen, laufen die Machomaschinen Amok und nur Luc kann sie stoppen. Postapokalyptische, sehr pessimistische Actionware mit Spezialeffekten und Stunts.

Kritik

Jean-Claude Van Damme läßt sich nicht unterkriegen. Nach der Fertigstellung seines vorletzten Actioners "Knock Off" nur knapp dem Herztod entgangen, kickt und boxt sich die "Muscles from Brussels" wieder mit neuem Elan durch das Sequel seines größten Hits "Universal Soldier" von 1992 und hofft, nach den letzten Mißerfolgen wieder auf dem A-Actionparkett Fuß zu fassen.

Führte beim Original noch Roland Emmerich Regie und hinterließ damit eine beeindruckende Visitenkarte in Hollywood, gibt diesmal der Stuntkoordinator Mic Rodgers ("Braveheart", "Payback") sein Regiedebüt mit der zweiten Kinoveröffentlichung der "Universal Soldier"-Reihe: Zuvor waren bereits zwei Kabelfernsehfilme, beide mit Matt Battaglia in der Hauptrolle, entstanden, die in Deutschland mit beachtlichem Erfolg auf Video ausgewertet wurden. Auf diesem Markt wird wohl auch "Die Rückkehr" den größten Eindruck hinterlassen, denn trotz illustrer Besetzung bietet die abendfüllende Keilerei der Killersoldaten bestenfalls typische testosterongetränkte Durchschnittsaction, die zwar die nötigen Stunts und Effekte vorweisen kann, kurz vor dem Jahrtausendwechsel aber doch auch sehr anachronistisch wirkt.

Van Damme mimt wieder den recycleten Vietnam-Veteranen Luc Deveraux, der verwitwet und Vater einer etwa 13jährigen Tochter ist. Er fungiert als Berater bei einem neuerlichen Unisol-Projekt, dessen Kampfroboter diesmal noch stärker und smarter designt sind. Doch als Kürzungen im Militärbudget zur Terminierung des Projekts führen sollen, laufen die Machomaschinen Amok. Der zentrale Computer S.E.T.H. erwacht zu verblüffendem Eigenleben (HAL aus "2001" läßt grüßen) und verpflanzt sein Bewußtsein in die imposante Gestalt des Hünen Michael Jai White ("Spawn"). Die meiste Action (abgesehen von einem Kurzausflug in einen Stripschuppen) spielt sich in der Forschungsstation ab, wo sich Deveraux mit einer attraktiven Reporterin (Heidi Schanz) im Schlepptau mit den kloppwütigen Kriegerrobotern rumschlagen muß. Besonders unermüdlich und unzerstörbar erweist sich der WCW-Superstar Bill Goldberg, der selbst aus dem fünften Stock geworfen und von einem Laster überfahren nicht totzukriegen ist. Van Damme müht sich diesmal mehr als sonst, seiner Figur menschliche Züge abzugewinnen (man kommt in die Jahre), doch ist auch er vor allem bei den Kampfsequenzen in seinem Element. Beim wummernden Soundtrack wird vorwiegend auf schwermetallische Klänge gesetzt und so sind unter anderem Songs einschlägiger Formationen wie Megadeth, Gwar und Anthrax zu vernehmen. Wie die Universal Soldiers haben auch sie ihre besten Tage bereits hinter sich. ara.

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Info

Plakat des Films: Universal Soldier - Die Rückkehr
  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 02.09.1999

USA 1999

Länge: 1 h 23 min

Genre: Sci-Fi

Originaltitel: Universal Soldier: The Return

Regie: Mic Rodgers

Drehbuch: William Malone, John Fasano

Musik: Don Davis

Produktion: Craig Baumgarten, Allen Shapiro, Jean-Claude Damme

Kostüme: Jennifer Bryan

Kamera: Michael A. Benson

Schnitt: Peck Prior

Ausstattung: David Chapman, John A. Frick