Dokumentarfilm über die RAF und die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen.

Kinostart: 21.05.2015

Handlung

Deutschland 1968: Mit scharfen Protesten lehnt sich die Jugend der Nachkriegsgeneration gegen die nach kapitalistischem Modell sich entwickelnden staatlichen Strukturen der Bundesrepublik. Die radikalsten unter ihnen gründen die RAF (Rote Armee Fraktion). Zu deren einflussreichsten Meinungsmachern gehören u.a. die Journalistin Ulrike Meinhof und der Filmemacher Holger Meins. Die Dokumentation trägt kommentarlos Archivmaterial aus Bild und Ton zusammen, um ein Stimmungsbild der damaligen Zeit zu schaffen.

Kritik

Mit subjektiv montierten, teils unveröffentlichtem Material übt der französische Regisseur Jean-Gabriel Périot Kritik an den gewalttätigen Handlungen während der RAF-Ära. Die gegenüber gestellten Bilder und Filmzitate u.a. von Fassbinders "Deutschland im Herbst" ergeben eine eigene, Formsprache, die keinen Kommentar mehr benötigt und jeglicher Schönfärbung der damaligen Ereignisse entbehrt. Aufarbeitung der Vergangenheit der etwas anderen Art - schonungslos, verstörend - und wichtig.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 21.05.2015

Frankreich/Schweiz/Deutschland 2015

Länge: 1 h 37 min

Genre: Doku

Originaltitel: Une jeunesse allemande

Website: http://www.unejeunesse.wfilm.de

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