Mit Daniel Craig besetztes Drama über die Bielski-Brüder, das berühmteste Beispiel jüdischen Widerstands im 2. Weltkrieg.

Kinostart: 23.04.2009

Daniel Craig

Daniel Craig
als Tuvia Bielski

Jamie Bell

Jamie Bell
als Asael Bielski

Liev Schreiber

Liev Schreiber
als Zus Bielski

Alexa Davalos
als Lilka Ticktin

Allan Corduner
als Shimon Harertz

Tomas Arana
als Ben Zion Gulkowitz

Mark Feuerstein
als Isaac Malbin

Jodhi May
als Tamara Skidelsky

Kate Fahy
als Riva Reich

Iddo Goldberg
als Yitzhak Shulman

Iben Hjejle
als Bella

Martin Hancock
als Peretz Shorshaty

Ravil Isyanov
als Viktor Panchenko

Jacek Koman
als Konstanty "Koscik" Kozlowski

George MacKay
als Aaron Bielski

Die Handlung von Unbeugsam - Defiance

Im Russlandfeldzug ermorden die Nazis unzählige Juden, 1941 auch die Familien der Gebrüder Bielski. Tuvia (Daniel Craig) und Zus (Liev Schreiber) fliehen in die nahe gelegenen Wälder, wo sie zunächst nur das eigene Überleben in den harten Wintern sichern. Dann schließt sich Zus den Partisanen an und Tuvia errichtet eine Zuflucht für verfolgte Juden, die verzweifelt Hilfe suchen. Jahrelang verstecken sie sich, immer gesucht von den deutschen Besatzern.

Unglaubliche historische Fakten um ein rivalisierendes Brüderpaar im knochenharten Partisanen- und Überlebenskampf gegen die Nazis: Das ist für Edward Zwick ("The Last Samurai") die Vorlage für ein realistisches Kriegsdrama, das mit 007 Daniel Craig zum Plädoyer für Menschlichkeit wird.

Weißrussland, 1941. Nach der Ermordung ihrer Familien durch deutsche Besatzungstruppen leisten die jüdischen Brüder Bielski auf unterschiedliche Weise Widerstand. Zus Bielski schließt sich russischen Partisanen im Kampf an, sein Bruder Tuvia errichtet in den Wäldern eine Zuflucht für verfolgte Juden, die Schutz geben, aber auch Hoffnung, Glauben und Menschlichkeit bewahren soll.

Weißrussland, 1941. Nach der Ermordung ihrer Familien durch deutsche Besatzungstruppen leisten die jüdischen Brüder Bielski auf unterschiedliche Weise Widerstand. Zus Bielski wird zur Stimme der Mäßigung und schließt sich russischen Partisanen im Kampf an, um militärischen Widerstand gegen die deutschen Besatzungstruppen zu leisten. Sein Bruder Tuvia errichtet in den Wäldern eine Zuflucht für verfolgte Juden, die Schutz geben, aber auch Hoffnung, Glauben und Menschlichkeit bewahren soll.

Kritik zu Unbeugsam - Defiance

Mit der wahren Kriegsgeschichte von vier Brüdern, die 1200 jüdische Flüchtlinge vor dem sicheren Tod retteten, bleibt Autor-Regisseur Edward Zwick dem humanistischen Drama treu.

Nach Japan ("Last Samurai") und Sierra Leone ("Blood Diamond") ist Zwicks moralischer Missionszug in Weißrussland angekommen. Sein wichtigstes Transportgut, das Plädoyer für Menschlichkeit und selbstlose Einmischung, wiegt auch in "Defiance" schwer, mit dem Ko-Autor Clayton Frohman 25 Jahre nach "Under Fire" zum engagierten Politdrama zurückkehrt. Den titelgebenden Widerstand leisteten die jüdischen Bielski-Brüder, die sich 1941 nach der Ermordung ihrer Eltern, Frauen und Kinder in die Wälder Weißrusslands zurückzogen, dort jüdischen Flüchtlingen bis 1944 eine Insel des Schutzes aufbauten. Die unglaubliche Bielski-Saga fand nach dem Krieg in den USA ihre Fortsetzung, doch das Drehbuch konzentriert sich auf die Jahre, in denen nicht die Fremde der schlimmste Feind war. Erschießungen durch deutsche Soldaten und Bilder von Massengräbern dominieren die ersten Minuten. Auf den Schock der Ermordung seiner Familie reagiert Tuvia Bielski (Daniel Craig) mit Vergeltung. Obwohl er drei Kollaborateure erschießt, wird er die Stimme der Mäßigung werden, wird seine Rache und die der anderen Juden im Überleben sehen. Den Kontrapunkt setzt Bruder Zus (Liev Schreiber), der Tuvias Führungsanspruch und Zurückhaltung in Frage stellen und sich russischen Partisanen anschließen wird, um militärischen Widerstand gegen die deutschen Besatzungstruppen zu leisten. Der Film folgt Zus Bielski bei der schwierigen Integration in ein russisches Partisanenkommando, in dem Antisemitismus fruchtbaren Boden findet. Aber den Schwerpunkt setzt er auf das von Tuvia geleitete Flüchtlingslager im Wald, in dem für Nahrung, Kleidung, Medikamente und Unterricht für die Kinder gesorgt wird. Zwick zeigt, wie Ordnung im Chaos entsteht, wie Gemeinwohl mit Egoismus ringt, wie Menschlichkeit inmitten von Barbarei Platz findet. Das ist der Fokus neben dem unmittelbaren Anliegen, den jüdischen Widerstand, eine historische Randerscheinung, als existent und bedeutsam darzustellen. Im Blick auf das Gemeindeleben inklusive romantischer Kontakte von drei Bielski-Brüdern wirkt "Defiance" mitunter zu entspannt, vermisst man das Gefühl konstanter Bedrohung und einen echten dramatischen Sog. Sehenswert bleibt Zwicks Film dennoch, weil er eine weitgehend unbekannte Heldengeschichte öffentlich macht, weil er auch jüdische Gemeinschaften nicht homogen, sondern von Klassenunterschieden gespalten zeigt, weil der von Craig und Schreiber gespielte Bruderkonflikt und vereinzelte Actionszenen für Intensität und Spannung sorgen. kob.

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Info

Plakat des Films: Unbeugsam - Defiance
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 23.04.2009

USA 2008

Länge: 2 h 11 min

Genre: Drama

Originaltitel: Defiance

Regie: Edward Zwick

Drehbuch: Edward Zwick, Clayton Frohman

Musik: James Newton Howard

Produktion: Edward Zwick, Pieter Jan Brugge

Kostüme: Jenny Beavan

Kamera: Eduardo Serra

Schnitt: Steven Rosenblum

Ausstattung: Dan Weil

Website: http://www.defiance.film.de