Filmischer Kommentar zur deutschen Teilung durch die Berliner Mauer.

Kinostart: nicht bekannt

Die Handlung von Tunnel 28

Nach dem Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961 beschließt eine Gruppe von 28 Ostberlinern, in den Westen zu fliehen. Sie graben mühevoll einen Tunnel unter der Grenze hindurch. Erika und Ingeborg lockt der größere Wohlstand, Kurt, der wegen des Vorhabens das Verhältnis mit der Frau seines Vorgesetzten aufgeben musste, will eigentlich im Osten bleiben. Als sie am 24. Januar 1962 aus der DDR fliehen wollen, werden sie in letzter Minute verraten, aber sie können vor den heranstürmenden Volkspolizisten West-Berlin erreichen.

Kritik zu Tunnel 28

Robert Siodmak am 26.10.1962 zu seiner deutsch-amerikanischen Ko-Produktion: "Der Film ist für Analphabeten gemacht, die nicht wissen, was die Mauer ist." Der Berliner Innensenator Heinrich Albertz weigerte sich, an der Premierenfeier in der Kongresshalle mit kaltem Buffet und Tanzmusik teilzunehmen. Spannend inszeniert, die Geschichten von Erika (Christine Kaufmann), Ingeborg (Ingrid van Bergen) und Kurt (Don Murray) sind frei erfunden. Die Sat-1-TV-Version "Der Tunnel" von 2000/01 war ein internationaler Fernseherfolg.

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Info

Plakat des Films: Tunnel 28
  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: nicht bekannt

BRD/USA 1962

Länge: 1 h 34 min

Genre: Thriller

Originaltitel: Tunnel 28

Regie: Robert Siodmak

Drehbuch: Gabriele Upton, Peter Berneis, Millard Lampell

Musik: Hans-Martin Majewski

Produktion: Hans Albin, Walter Wood

Kamera: Georg Krause