Abenteuerlicher deutscher Spielfilm von Fatih Akin nach einer Romanvorlage von Wolfgang Herrndorf.

Kinostart: 15.09.2016

Die Handlung von Tschick

Obwohl der 14-jährige Maik aus einer gutsituierten Familie stammt, ist diese zerrüttet, denn seine Mutter trinkt und sein gewalttätiger Vater verschwindet lieber mit seiner Assistentin in den Urlaub. Auch in der Schule läuft es für Maik eher schlecht, denn niemand will so wirklich was mit ihm zu tun haben und auch zur Geburtstagsfeier seiner angebeteten Tatjana wird er nicht eingeladen.

Während er gelangweilt am Pool rumlungert, trifft er auf seinen neuen Mitschüler, den Russlanddeutschen Tschick, der auch nicht zur Party eingeladen wurde. Zusammen beschließen sie trotzdem bei der Party aufzutauchen, um Tatjana Maiks Geschenk zu überreichen und zwar in einem Lada, den sie sich mal eben ‚ausgeliehen’ haben. Der Auftritt der beiden sorgt für gewaltig Aufsehen.

Doch ihr großes Abenteuer sollte erst noch bevor stehen, denn kurz darauf machen sich die beiden jugendlichen Jungs auf zu einem großen Abenteuer, das sie mit dem Lada auf einen Trip durch Ostdeutschland führt.

Tschick - Ausführliche Kritik

Der Roman „Tschick“ von Wolfgang Herrndorf gehört wohl zu den erfolgreichsten deutschen Jugendromanen der letzten Jahre und wurde zu einem echten Bestseller. Kein Wunder also, dass sich die Filmemacher unbedingt die Filmrechte an dieser ausgefallenen Geschichte sichern wollten. Obwohl er bereits seit 2011 hinter ihnen her war, gelang es Regisseur Fatih Akin erst 2015 und eher durch Zufall für den Film verpflichtet zu werden.

Das Drehbuch zur Verfilmung von „Tschick“ hatte Herrndorf sogar noch selbst bei Lars Hubrich in Auftrag gegeben, bevor er sich 2013 das Leben nahm. Dieses adaptierte Fatih Akin dann mit einigen Anpassungen.

Herausgekommen ist ein absolut großartiger Jugendfilm über zwei Jungs und ihr großes Abenteuer, denn auf ihrem Trip in die Walachei, wo sie eigentlich hinwollen, aber nie ankommen, passieren den beiden Ausreißern so einige unerwartete Dinge. Was sie jedoch vor allem erleben, ist Freundschaft, denn die beiden Außenseiter haben ineinander endlich jemanden gefunden, der sie versteht.

Gespielt werden die beiden zudem herausragend von den beiden Jungschauspielern Tristan Göbel und Anand Batbileg.

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Info

Kinostart: 15.09.2016

Genre: Drama