Meditativer Kriminalfilm um Missbrauch von Macht.

Kinostart: nicht bekannt

Die Handlung von True Confessions

1948 wird in Los Angeles die Leiche eines Priesters in einem Bordell gefunden. Polizeiinspektor Tom Spellacy trifft bei den Ermittlungen seinen Bruder Monsignore Des wieder, Sekretär des Erzbischofs und kirchlicher Finanzmanager. Als eine Prostituierte ermordet wird, stellt sich heraus, dass Des sie gekannt hat. Des will den Mord einem Spekulanten anhängen, für den er gearbeitet hat und der Aufträge von der Diözese erhalten hat. Tom findet den wahren Täter. Des demissioniert, findet aber wieder zu seiner eigentlichen Berufung zurück.

Ein Sittenpolizist versucht Ende der 40er Jahre die Ermordung einer Prostituierten aufzuklären. In den Dunstkreis der Ermittlungen gerät auch sein eigener Bruder, der als katholischer Würdenträger für die Baugeschäfte der Kirche zuständig ist. Die Beziehung von Macht und Moral hinterfragender Kriminalfilm, in dem sich Robert De Niro und Robert Duvall als Brüderpaar ein schauspielerisches Duell liefern.

Kritik zu True Confessions

Meditativer Kriminalfilm, der sich kritisch mit Machtgier und -missbrauch der katholischen Amtskirche auseinander setzt, deren korrumpierte Vertreter keine Seelsorger sind, sondern sich wie Industriebosse aufführen und Gottesdienste in ritueller Routine abhalten. Hinterfragt werden Beruf und Berufung, Moral und Verantwortung, Karriere und Machtpolitik. Hervorragend gespielt von Robert De Niro als Monsignore und Robert Duvall als ungleichem Brüderpaar auf der gleichen Spur.

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Info

Plakat des Films: True Confessions

Kinostart: nicht bekannt

USA 1981

Genre: Thriller

Originaltitel: True Confessions

Regie: Ulu Grosbard

Drehbuch: John G. Dunne, Joan Didion

Musik: Georges Delerue

Produktion: Irwin Winkler, Robert Chartoff

Kamera: Owen Roizman