Auf einer wahren Geschichte beruhendes Drama, in dem Willem Dafoe als jüdischer Boxer in Auschwitz um sein Leben und das seines Vaters kämpft.

Kinostart: nicht bekannt

Handlung

Während des Zweiten Weltkriegs wird der jüdische Boxer Salamo Arouch aus Griechenland ins Konzentrationslager Auschwitz deportiert. Als die Nazi-Wachmannschaften von seinen sportlichen Qualitäten erfahren, organisieren sie Boxkämpfe, bei denen er gegen andere Insassen kämpfen muss und die für den Verlierer den Tod bedeuten. Salamo lässt sich auf diese Unterhaltung für die Nazis ein, nicht zuletzt, weil er hofft, durch seinen Einfluss seinen ebenfalls inhaftierten Vater vor der Gaskammer bewahren zu können.

Kritik

Auf einem schmalen Grad wanderndes Drama von Robert M. Young ("Extremities"), dessen Titel Leni Riefenstahls Propaganda-Doku "Triumph des Willens" anklingen lässt. Auf einer wahren Begebenheit beruhend, handelt es sich bei dem Film um den ersten, für den vor Ort im KZ Auschwitz gedreht werden durfte. Der dadurch gegebenen Detailgenauigkeit steht die Oberflächlichkeit der Handlung gegenüber, die die Geschichte in einen Boxfilm à la "Rocky" inklusive pathetischer Musikuntermalung abdriften lässt.

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Info

Plakat des Films: Triumph of the Spirit

Kinostart: nicht bekannt

USA 1989

Genre: Drama

Originaltitel: Triumph of the Spirit

Regie: Robert M. Young

Drehbuch: Andrzej Krakowski

Musik: Cliff Eidelman

Produktion: Arnold Kopelson, Shimon Arama

Kamera: Curtis Clark

Schnitt: Norman Buckley, Arthur Coburn

Ausstattung: Jerzy Maslowski