Thriller über einen Kunstauktionator, der nach dem Diebstahl eines millionenschweren Werkes sein Gedächtnis verliert und nicht mehr weiß, wo er das Gemälde versteckt hat.

Kinostart: 08.08.2013

Szenenbild aus Trance - Gefährliche Erinnerung mit James McAvoyJames McAvoy

James McAvoy
als Simon

Vincent Cassel

Vincent Cassel
als Franck

Rosario Dawson

Rosario Dawson
als Elizabeth

Danny Sapani
als Nate

Matt Cross
als Dominic

Wahab Sheikh
als Riz

Mark Poltimore
als Francis Lemaitre

Simon Kunz
als Chirurg

Tuppence Middleton
als junge Frau

Die Handlung von Trance - Gefährliche Erinnerung

Um ein Goya-Meisterwerk zu stehlen, tut sich Kunstauktionator Simon mit einer Gangsterbande zusammen. Der Coup läuft aus dem Ruder, durch einen Schlag auf den Kopf verliert Simon Teile seines Gedächtnisses und kann sich nicht erinnern, wo er das Gemälde versteckt hat. Der Anführer der Bande heuert eine Hypnosetherapeutin an, um in Simons Psyche zu fahnden. Je tiefer sie in dessen Unterbewusstsein eindringt, umso gefährlicher wird das Spiel. Die Grenzen zwischen Begehren, Realität und hypnotischer Suggestion verwischen.

Um ein Goya-Meisterwerk zu stehlen, tut sich Kunstauktionator Simon mit einer Gangsterbande zusammen. Der Coup läuft aus dem Ruder, durch einen Schlag auf den Kopf verliert Simon Teile seines Gedächtnisses und kann sich nicht erinnern, wo er das Gemälde versteckt hat. Der Anführer der Bande heuert eine Hypnosetherapeutin an, um in Simons Psyche zu fahnden. Je tiefer sie in dessen Unterbewusstsein eindringt, umso gefährlicher wird das Spiel. Die Grenzen zwischen Begehren, Realität und hypnotischer Suggestion verwischen.

Ein Kunstauktionator verliert sein Gedächtnis verliert und weiß nicht mehr, wo er ein gestohlenes Gemälde versteckt hat. Technisch perfekt und aufregend umgesetzter Heist-Thriller, der in den menschlichen Verstand eintaucht.

Kritik zu Trance - Gefährliche Erinnerung

Heist-Movie, Thriller und Psychotrip: Als ein krimineller Auktionator nach einem Kunstraub sein Gedächtnis verliert, soll eine Hypnosetherapeutin helfen.

Der Brite Danny Boyle ist ein (Hollywood-)Handwerker alter Schule, ein im Wortsinn versierter Genreregisseur, der seine Arbeiten mit einem persönlichen Stil versieht, ohne dabei je die Gattung zu verraten. Er besitzt einen genauen Blick für die Filmgeschichte, weiß aber auch um die Anforderungen moderner Kinounterhaltung. Mit sorgfältig zusammengestellter Musik - sei es in punkto Score oder ausgewählter Songs - macht er Tempo, an Videoclips und (kalter) Werbeästhetik orientiert er seinen Look - das gibt seinen Filmen Frische und verortet sie im Zeitgeist.

Längst Kult ist sein Junkiedrama "Trainspotting", mit seiner Bollywood-Hommage "Slumdog Millionär" räumte er bei den Oscars ab und mit "127 Hours" inszenierte er einen "Actionfilm, bei dem der Held sich nicht bewegen kann. Nun ist ein Heist-Movie in der Tradition von "Topkapi" oder "Wie klaut man eine Million?" angesagt, umgesetzt als Volten schlagender Psychothriller. Gut gefällt da schon der Einfall, Goyas verstörendes Gemälde "Flug der Hexen" als Objekt der diebischen Begierde auszuwählen.

Der smarte Kunstauktionator Simon - die Berufssparte wird gerade, siehe auch "The Best Offer", als Filmheld entdeckt -, fiebrig von James McAvoy ("Abbitte") gespielt, verbündet sich mit einer Bande Profis, um das millionenschwere Kunstwerk zu stehlen. Wortreich erklärt er aus dem Off wie man den Coup problemlos durchzuführen gedenkt, während auf der Leinwand zu sehen ist, wie das Unternehmen aus dem Ruder läuft. Ein Schlag auf den Kopf raubt Simon Teile seines Gedächtnisses, er kann sich nicht erinnern, wo er das Meisterwerk versteckt hat. Und weil Drohungen und Folter ohne Erfolg bleiben, heuert der Anführer der Gang (Vincent Cassel) eine Hypnosetherapeutin (Rosario Dawson) an, um in Untiefen von Simons Psyche vorzudringen.

Schwer fällt es streckenweise, dem verwegenen Plot, ersonnen von den Autoren John Hodge ("The Crime") und Joe Ahearne ("Dr. Who"), zu folgen. Realität und (Alb-)Traum, Vergangenheit und Gegenwart vermischen sich, immer wieder wechselt der Regisseur die Erzählperspektive, rotiert seine Schauspieler, die mal als Haupt-, dann wieder als Nebenfiguren agieren. Cassel gefällt als eisiger Schurke, Rosario Dawson geizt nicht mit ihren Reizen und wenn sie alle Hüllen fallen lässt, ist das hier nicht (nur) spekulativ, sondern besitzt auch für die Handlung eine tiefer Bedeutung. Ein atemloser, vielschichtiger und taffer Film, der an die rätselhaften Werke Salvador Dalis erinnert und durch die makellose Bildgestaltung Anthony Dodd Mantles ("Antichrist") besticht. Er sorgt für klare, kräftige Farben mit Technicolor-Anmutung. Boyle at his best! geh.

Wertung Questions?

FilmRanking: 2064 >99

Filmwertung

Redaktion
-
User
4
Deine Wertung

Action

Red.
-
User
2
Deine Wertung

Humor

Red.
-
User
5
Deine Wertung

Gefühl

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Spannung

Red.
-
User
5
Deine Wertung

Anspruch

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Info

  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 08.08.2013

Großbritannien 2013

Länge: 1 h 41 min

Genre: Thriller

Originaltitel: Trance

Regie: Danny Boyle

Drehbuch: John Hodge, Joe Ahearne

Musik: Rick Smith

Produktion: Danny Boyle, Christian Colson

Kostüme: Suttirat Larlarb

Kamera: Anthony Dod Mantle

Schnitt: Jon Harris

Ausstattung: Mark Tildesley

Website: https://www.trance-derfilm.de