Ode an die Vergänglichkeit von Liebe und Glück mit Ben Affleck, Javier Bardem und Bond-Girl Olga Kurylenko. Von Ausnahme-Regisseur Terrence Malick!

Kinostart: 30.05.2013

Szenenbild aus To the Wonder mit Ben AffleckBen Affleck

Ben Affleck
als Neil

Olga Kurylenko

Olga Kurylenko
als Marina

Rachel McAdams
als Jane

Javier Bardem
als Pater Quintana

Rachel Weisz
als Dinah

Barry Pepper
als Pater Barry

Romina Mondello
als Anna

Charles Baker
als Charles

William Wallace
als Hunter

Darryl Cox

Jeff Anderson
als Brad

Die Handlung von To the Wonder

Die junge Pariserin Marina verliebt sich in den Amerikaner Neil, und folgt ihm samt ihrer Tochter in seine ländliche Heimat, doch sie streiten sich bald und auch eine spätere Heirat der Green Card willen kann ihre Beziehung nicht mehr retten. Neil trifft eine Jugendfreundin wieder, die den Tod ihres Kindes nicht verkraftet hat. Der Pfarrer aus Neils Gemeinde hat seinen Glauben verloren, geht aber weiter seinem Job nach, die Armen, Kranken und anderen Hilfesuchenden zu unterstützen.

Die junge Pariserin Marina verliebt sich in den Amerikaner Neil, und folgt ihm samt ihrer Tochter in seine ländliche Heimat, doch sie streiten sich bald und auch eine spätere Heirat der Green Card willen kann ihre Beziehung nicht mehr retten. Neil trifft eine Jugendfreundin wieder, die den Tod ihres Kindes nicht verkraftet hat. Der Pfarrer aus Neils Gemeinde hat seinen Glauben verloren, geht aber weiter seinem Job nach, die Armen, Kranken und anderen Hilfesuchenden zu unterstützen.

Mit ihrer Tochter folgt eine junge Französin einem Amerikaner in seine Heimat, doch das Glück ist nicht von Dauer. Hymnischer Bilderstrom über die Vergänglichkeit der Liebe und Kurzlebigkeit des Glücks von Ausnahmeregisseur Terrence Malick.

Kritik zu To the Wonder

Terrence Malick präsentiert wie bei seinem meisterhaften "Tree of Life" einen nicht abbrechenden Strom traumhafter, bisweilen fast hypnotisch wirkender Bilder. Statt der Fülle von Themen, die er in "Tree of Life" anreißt, konzentriert er sich hier mehr auf das der Vergänglichkeit der Liebe, die Kurzlebigkeit von Glück. Dabei unternimmt er noch weniger den Versuch, eine Handlung klassisch zu erzählen, reiht vielmehr Stimmungsbilder aneinander. Model Olga Kurylenko spielt eine junge Pariserin, die sich in einen Amerikaner (Ben Affleck) verliebt, und dem sie samt ihrer Tochter in seine Heimat folgt, doch die Beziehung scheitert. Den Mann, der vergiftete Baugruben und Gewässer untersucht, verbindet auch eine kurze Romanze mit einer von Rachel McAdams gespielten Jugendfreundin. Parallel geht ein Pfarrer (Javier Bardem), der seinen Glauben verloren hat, seinem Job in der Gemeinde nach, in dem das Paar lebt. Mehr Hintergrund zu den Figuren als das gerade Beschriebene liefert der Film nicht. Auch auf Dialoge verzichtet er fast völlig. Off-Texte geben ein wenig von der Gedankenwelt der Hauptfiguren (bzw. der Lieblingsthemen von Malick) wieder - im Original in der jeweiligen Sprache der Darsteller gesprochen. Die Bilder von anderen Menschen aus der Gemeinde wirken fast dokumentarisch im Vergleich zu den traumwandlerisch sich bewegenden Hauptfiguren. Kurylenko tanzt durch den Jardin de Luxembourg, durch einen US-Supermarkt, Rachel McAdams bewegt sich durchs wogende Gras. Egal, ob die Sonne (im Gegenlicht) scheint, oder es am Strand bei Mont St Michel regnet, die Liebe zwischen den Figuren auf ihrem Höhepunkt ist oder die Trauer überhand genommen hat, die einzelnen, von einer ganzen Reihe von Kameramännern aufgenommenen und von einer Reihe Cuttern geschnittenen Bilder bzw. assoziativen Bilderfolgen sind traumhaft schön, streifen bzw. überschreiten dabei die Grenze zum Kitsch. Unterlegt werden sie wie bei "Tree of Life" von klassischer, sakral anmutender Musik. Die Wiederholung ähnlicher Szenen, ohne sie mit einer konkreten Handlung zu verbinden oder ihnen eine offensichtlich tiefere Bedeutung zu verleihen, droht zu ermüden, lässt dem Zuschauer Freiraum, eigenen Gedanken nachzuhängen. Auch ein Mitfühlen mit den Figuren ist schwer, sind sie bar jeder Individualität und nur Beispiele für den Menschen an sich, der das Glück nicht festhalten kann, die Natur zerstört und seinen Glauben verliert. hai.

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Info

Kinostart: 30.05.2013

USA 2012

Länge: 1 h 53 min

Genre: Drama

Originaltitel: To the Wonder

Regie: Terrence Malick

Drehbuch: Terrence Malick

Musik: Hanan Townshend

Produktion: Nicolas Gonda, Sarah Green

Kostüme: Jacqueline West

Kamera: Emmanuel Lubezki

Schnitt: Keith Fraase, Mark Yoshikawa, A. J. Edweards, Shane Hazen, Christopher Roldan

Ausstattung: Jack Fisk

Website: http://www.studiocanal.de/kino/to_the_wonder