Ausgelassene Beziehungs- und Familienkomödie von der Regisseurin von "Workaholic".

Kinostart: nicht bekannt

Nastassja Kinski

Nastassja Kinski
als Julia Weiland

Timothy Dalton

Timothy Dalton
als Matt Farragher

Kevin Zegers

Kevin Zegers
als Thomas

Kelli Garner
als Kelli Crandall

Maxine Stuart
als Ruth

Cameron Finley
als Max

Billy Kay
als Lewis

Natalie Elizabeth Marston
als Daphne

Geoffrey Lower
als Russell

Carlton Elizabeth Gebia
als Felice

Pamela Stanley
als Kay Crandall

Randolph Mantooth
als Ken Crandall

Barbara Sharma
als Harriett

John Hostetter
als Sam

George Murdock
als Cedric

Richard Tanner
als Smythe

Chez Starbuck
als Tan Jock

Die Handlung von Time Share

Julia will wieder eine richtige Familie: Beim gemeinsamen Urlaub in einem idyllischen Strandhaus sollen ihre Kinder ihren Verlobten besser kennenlernen. Statt dessen muss sie schließlich mit ihren zwei Söhnen alleine vorfahren und sich das doppelt vermietete Haus auch noch mit dem chaotischen Koch Matt und seinen Kids teilen.

Julia Weiland, penible Wissenschaftlerin und alleinerziehende Mutter, möchte den Urlaub in einem hübschen Strandhaus dazu nutzen, ihre beiden Teenager-Jungs an den spießigen Verlobten Russell zu gewöhnen. Doch daraus wird zunächst nichts. Denn Russell, Julias Boss, verschiebt seine Anreise. Dafür erlebt die Weiland-Sippe, auf der Zielinsel angekommen, eine böse Überraschung: Das Ferienhaus wurde doppelt vermietet - und der zweite Mieter, der lebenslustige Chefkoch Matt, denkt nicht daran, mit seinen zwei Kindern das Feld zu räumen...

Julia plant einen geruhsamen Urlaub mit ihren Kindern, doch daraus wird nichts: Da das Ferienhaus doppelt vermietet ist, muss Julia das Domizil mit dem chaotischen Koch Matt teilen. Ausgelassene Beziehungs- und Familienkomödie.

Kritik zu Time Share

Fünf Jahre nach der Yuppiekomödie "Workaholic" präsentiert Sharon von Wietersheim eine Familienkomödie. Als alleinerziehende Elternteile sind sich Nastassja Kinski und Timothy Dalton erst gar nicht grün, müssen sie doch samt Kids gezwungenermaßen ein Ferienhaus teilen. Es kommt, wie es kommen muss: Erst gibt's Zoff, dann Zärtlichkeit.

Am Anfang ein paar Münchenimpressionen - der FFF Bayern förderte das Projekt. Damit ist der deutsche Teil abgehakt, auf geht's für die Wissenschaftlerin Julia nach Amerika in die verdienten Ferien. Entspannung mit ihren zwei Söhnen auf dem idyllischen Balboa-Island ist angesagt. Und ganz nebenbei sollen die Kinder ihren Papa in spe näher kennenlernen. Der muss aber noch etwas am genetisch manipulierten Grünzeug forschen und verspricht, später zu kommen. Zur gleichen Zeit packt auch Chefkoch und Lebemann Matt Farragher mit seinen zwei Kids in Kalifornien seine Koffer mit Ziel Balboa. Zur ersten Begegnung zwischen der Dame und dem Herrn kommt es bei der Anlegestelle, den Drängler überholt sie forsch im feschen Jeep und schnappt ihm den letzten Platz auf der Fähre weg. Begeistert nimmt die Minifamilie das Luxusdomizil in Beschlag, doch wer steht plötzlich mit Sack und Pack vor der Tür? Der unhöfliche Typ! Das Ferienhaus ist doppelt vermietet, die Insel ausgebucht. Statt Ruhe gibt's Randale, einen Rosenkrieg im Miniformat. Die Weilands und Farraghers müssen unter einem Dach wohnen. Auftakt zur turbulenten Familienkomödie. Sharon von Wietersheim drehte erstmals in den USA und musste unter Zeitdruck - nur 23 Drehtage - Kompromisse machen, auf einige Szenen verzichten. Vielleicht fehlt deshalb bisweilen der Pfiff. Schon durch das Gegenschneiden der Aufbruchszenen zu Beginn weiss man, wohin der Hase läuft. Es gibt keine Überraschungen mehr, nach den üblichen Kabbeleien finden sich die beiden Herzen, auch wenn zur Verlängerung des Procederes Julias Verlobter auftaucht. Diese Vorhersehbarkeit mindert das Vergnügen, das dramatische Aufpeppen durch eine Rettungsaktion für zwei der in Seenot geratenen Söhne hilft da nur bedingt. Ein guter Griff gelang mit der Besetzung: Zwischen Nastassja Kinski als überängstlicher Mutter und Bonddarsteller Timothy Dalton als frechem Charmbolzen stimmt die Chemie, auch die jugendlichen Schauspieler wirken professionell. Wer einfache und lockere Unterhaltung mag, ist hier gut aufgehoben. mk.

Wertung Questions?

FilmRanking: 74338 >99

Filmwertung

Redaktion
-
User
-
Deine Wertung

Action

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Humor

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Gefühl

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Spannung

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Anspruch

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Info

Plakat des Films: Time Share
  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: nicht bekannt

Deutschland/USA 2000

Länge: 1 h 27 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Time Share

Regie: Sharon von Wietersheim

Drehbuch: Eric Tuchman

Musik: Larry Seymour

Produktion: Jeanette Buerling, Alexandra Hoesdorff-Rosen

Kostüme: Tanja Weck

Kamera: Christian Sebaldt

Schnitt: John Gilbert

Ausstattung: Ernestine Hipper, Clare Brown