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Die Handlung von Through my Window - Über das Meer

Die Hexe und der griechische Gott sind zurück!

Um seinem Traum vom Auslandsstudium zu folgen und so die Erwartungen seiner Familie zu erfüllen, zog es Ares (Julio Peña) nach Stockholm. Trotzdem verzichteten Raquel (Clara Galle) und er darauf, ihre Beziehung auf Eis zu legen - Fernbeziehungen funktionieren im Film doch auch ständig! Doch die Zeit ohne einander gestaltet sich deutlich herausfordernder als gedacht. Zum Glück sind bald Semesterferien!

Als Ares im Sommer zurückkehrt, könnte Raquel gar nicht glücklicher sein. Zumindest für den Moment. Bald schon müssen die beiden feststellen, dass die lange Trennung scheinbar doch ihre Spuren hinterlassen hat. Und auch die vielen neuen Menschen, die die beiden an ihren Unis kennengelernt haben, stellen ihre Beziehung jetzt auf eine harte Probe...


Kritik zu Through my Window - Über das Meer

Netflix ist schon seit Jahren ein Garant für Coming-of-Age-Filme und Teen-Romanzen aller Art. Doch es kann eben nicht jede Idee zünden. Während die fantastische „To All the Boys“-Trilogie aktuell in Form von „XO, Kitty“ fortgesetzt wird, versuchte Netflix zwischendurch auch, den Hype von der iberischen Halbinsel abzugreifen, den so erfolgreiche Produktionen wie „Haus des Geldes“ und „Élite“ losgetreten haben. Das Ergebnis war „Through my Window - Ich sehe nur dich“, eine maximal unterdurchschnittliche Zurschaustellung oberflächlicher Attribute, die nun nicht ganz überraschend, definitiv aber kaum verdientermaßen eine Fortsetzung erhält.

Doch scheinbar hat „Through my Window - Über das Meer“ eine klare Zielgruppe, die sich zum Release pubertierend schmachtend vor den Screen quetscht, um die Lovestory zwischen dem Mädel von nebenan und ihrem exzentrischen Schnöselnachbarn weiter zu verfolgen.

Alles natürlich brutal vorhersehbar, leider alles andere als charismatisch oder gefühlvoll, stattdessen einfach nur platt, schmalzig und nur bei der Namenswahl schräg kreativ - wann haben muskelbepackte Rich Kids schon mal Ares, Artemis und Apolo geheißen?

Lohnt sich nicht, weil auch den Spaniern scheinbar inzwischen nichts Neues mehr einfällt. Warum jetzt aber ausgerechnet „Through my Window“ eine Fortsetzung bekommen hat, wissen nur die griechischen Testosteron-Götter.