Schräger Selbstfindungsspaß, in dem Comedy-Ass Kristen Wiig als gescheiterte Autorin einen Neuanfang versucht.

Kinostart: nicht bekannt

Kristen Wiig

Kristen Wiig
als Imogene

Annette Bening

Annette Bening
als Zelda

Matt Dillon

Matt Dillon
als George

Darren Criss
als Lee

June Diane Raphael
als Dara

Natasha Lyonne
als Allyson

Christopher Fitzgerald
als Ralph

Bob Balaban
als Maxwell

Michelle Hurd
als Libby

Jimmy Palumbo
als Joe

Mickey Sumner
als Hannah

Cynthia Nixon
als Cynthia Nixon

Michelle Morgan
als Georgina

Nate Corddry
als Larry Feinstein

Ronald Guttman
als Armando

Brian Petsos
als Peter Van Woodsen

Murray Bartlett
als James Whitney

Reed Birney
als Dr. Chalmers

Handlung

Imogen, Ende 30, hat einen Selbstmordversuch inszeniert, um ihren treulosen Freund Lee zu halten. Sie scheitert kläglich - wie alles, was die ehemals vielversprechende Theaterautorin in den vergangenen Jahren in Angriff genommen hat. Nach New York ist sie vor Jahren geflohen, um dem Arbeiterklassenmilieu New Jerseys zu entfliehen. Dorthin wird sie nun zurückbeordert, in die Obhut ihrer übermächtigen, spielsüchtigen Mama Zelda. Eine schwierige Heimkehr, denn in ihrer Mutter sieht Imogen den Hauptgrund für ihr Scheitern.

Imogen, Ende 30, hat einen Selbstmordversuch inszeniert, um ihren treulosen Freund Lee zu halten. Und scheitert kläglich - wie mit allem, was die ehemals vielversprechende Theaterautorin in den vergangenen Jahren in Angriff genommen hat. Nach New York ist sie vor Jahren geflohen, um dem Arbeiterklassenmilieu New Jerseys zu entfliehen. Dorthin wird sie nun zurückbeordert, in die Obhut ihrer übermächtigen, spielsüchtigen Mama Zelda. Eine schwierige Heimkehr, denn in ihrer Mutter sieht Imogen den Hauptgrund für ihr Scheitern.

In der Mitte des Lebens glorios gescheitert, muss Imogen zu ihrem Entsetzen wieder bei Mutti einziehen. Schräge Typen, gut beobachtetes Leben und ein gehörige Portion Witz in dieser stark besetzten Familienkomödie.

Kritik

Schräger Selbstfindungsspaß von Robert Pulcini und Shari Springer Berman, in dem Ulknudel Kristen Wiig als gescheiterte Autorin einen Neuanfang versucht.

Für ihre unkonventionellen, liebenswerten Charaktere und deren sorgsame Zeichnung sind Robert Pulcini und Shari Springer Berman, siehe etwa "American Splendor" oder "The Extra Man", bekannt. Imogene heißt hier ihre Heldin, hinreißend gespielt von der angesagten Kristen Wiig ("Brautalarm"). Die gescheiterte, Titel gebende Theaterautorin spielt sie, die seit Jahren nichts mehr zu Papier, geschweige denn auf die Bühne gebracht hat. Um ihren untreuen Freund Lee (Darren Criss) zu halten, hat sie einen Selbstmordversuch inszeniert - und das ist genauso kläglich missglückt wie all die anderen Dinge, die sie im Lauf der Jahre in Manhattan in Angriff genommen hat.

Dem Arbeiterklassenmilieu New Jerseys wollte sie einst entfliehen - und genau dorthin wird sie zurückbeordert, in die Obhut ihrer übermächtigen, spielsüchtigen Mama Zelda (gewohnt überzeugend: Annette Bening), die ihr Bett mit einem reichlich unterbelichteten Typen - Matt Dillon zieht lustvoll vom Leder - teilt, der vorgibt für die CIA zu arbeiten. Durchgeknallte, verkorkste Existenzen wohin man schaut.

Aus dem Zusammenprall der glamourösen, intriganten New Yorker High Society mit der hemdsärmeligen "trailer trash"-Welt Jerseys bezieht Michelle Morgans dialogstarkes Skript einen Großteil des Witzes - und mittendrin glänzt die "Saturday Night Life"-erprobte Wiig. Sie schreit und weint, streitet sich mit ihrer Mutter, einer lebensfrohen Klamottenkatastrophe, die (vermeintlich) all das verkörpert was sie ablehnt. Hinzu kommen Imogenes verhaltensgestörter Bruder, der sich in einem unförmigen, selbstgebastelten Ektoskelett durch den Big Apple kämpft, während Lee als Teil einer "Backstreet Boys"-Coverband von einer glamourösen Showkarriere träumt.

Vom schwierigen Weg zu sich selbst erzählt dieser verquere, sorgsam ausgestattete, schnörkellos umgesetzte und fotografierte Spaß, von (seelischen) Verletzungen und der Schwierigkeit, sich in einer immer komplizierter werdenden Welt zurechtzufinden. Dabei bleiben die Figuren stets geerdet und der Realität verpflichtet, sind keine Freaks, sondern ganz normale Menschen auf der Suche nach dem persönlichen Glück. geh.

Wertung Questions?

FilmRanking: 5074 -497

Filmwertung

Redaktion
-
User
-
Deine Wertung

Action

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Humor

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Gefühl

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Spannung

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Anspruch

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Info

Plakat des Films: There Is No Place Like Home - Nichts wie weg aus Ocean City

Kinostart: nicht bekannt

USA 2012

Genre: Komödie

Originaltitel: Girl Most Likely

Regie: Shari Springer Berman, Robert Pulcini

Musik: Rob Simonsen

Produktion: Celine Rattray, Alix Madigan, Trudie Styler, Mark Amin

Kostüme: Tom Broecker

Kamera: Steve Yedlin

Schnitt: Robert Pulcini

Ausstattung: Annie Spitz

Ticker

Kino&Co Newsletter

Hol' dir jetzt den KINO&CO Newsletter!
Der schnelle Überblick über unsere Blockbuster und Top-Gewinnaktionen der Woche.