Der Vorgänger von John Carpenters Horror-Thriller "Das Ding aus einer anderen Welt" von 1982 erzählt, wie das erste Forschungsteam in der Antarktis auf das Alien aus dem Eis trifft.

Kinostart: 17.11.2011

Mary Elizabeth Winstead

Mary Elizabeth Winstead
als Kate Lloyd

Joel Edgerton

Joel Edgerton
als Braxton Carter

Ulrich Thomsen

Ulrich Thomsen
als Dr. Sander Halvorson

Eric Christian Olsen
als Adam Goodman

Adewale Akinnuoye-Agbaje
als Jameson

Paul Braunstein
als Griggs

Trond Espen Seim
als Edvard Wolner

Kim Bubbs
als Juliette

Jørgen Langhelle
als Lars

Jan Gunnar Røise
als Olav

Stig Henrik Hoff
als Peder

Kristofer Hivju
als Jonas

Jo Adrian Haavind
als Henrik

Carsten Bjørnlund
als Karl

Jonathan Walker
als Colin

Ole Martin Aune Nilsen
als Matias

Michael Brown
als Sicherheitsbeamter

Handlung

Eine norwegische Forschergruppe entdeckt bei einer Expedition in der Antarktis unter Eismassen ein Raumschiff, an dessen Bord sich ein eingefrorenes, lebloses Wesen der dritten Art befindet. Die Paläontologin Kate Lloyd macht sich umgehend an die Untersuchung des Wesens. Doch bei dem Experiment wacht das Wesen auf und beginnt, das Team der Reihe nach auszulöschen. Die Forscherin versucht gemeinsam mit dem Hubschrauberpiloten Sam Carter, zu fliehen. Da der Parasit die Fähigkeit zur Mimesis hat, scheint es jedoch kein Entkommen mehr zu geben.

Eine norwegische Forschergruppe entdeckt bei einer Expedition in der Antarktis unter Eismassen ein Raumschiff, an dessen Bord sich ein eingefrorenes, lebloses Wesen der dritten Art befindet. Die Paläontologin Kate Lloyd macht sich umgehend an die Untersuchung des Außerirdischen. Doch bei dem Experiment wacht das Wesen auf und beginnt, das Team der Reihe nach auszulöschen. Die Forscherin versucht, gemeinsam mit dem Hubschrauberpiloten Sam Carter zu fliehen. Da der Parasit die Fähigkeit zur Mimesis hat, scheint es jedoch kein Entkommen mehr zu geben.

Eine norwegische Forschertruppe entdeckt im ewigen Eis ein Raumschiff, in dem sich ein todbringender Insasse befindet. Prequel des Klassikers von John Carpenter, das im harten Horrorstil von den ersten Opfern des Dings erzählt.

Kritik

Prequel zu John Carpenters SciFi-Horrorklassiker "Das Ding aus einer anderen Welt" (1982), das Paranoia um eine in der Antarktis gelandete außerirdische Lebensform heraufbeschwört.

Carpenters Kultfilm mit Kurt Russell war seinerseits ein Remake von Howard Hawks Filmadaption (1951) der Kurzgeschichte "Who Goes There?". Die Neuversion schließt jetzt den Kreis, in dem sie die gleiche Geschichte als Inspiration angibt. Eingangs fühlt man sich stark an den Thriller "Whiteout" mit Kate Beckinsale erinnert, der gleichfalls in einer frostig-entlegenen Forschungsstation in der Antarktis angesiedelt war. In der Hauptrolle findet sich in Gestalt von Mary Elizabeth Winstead ("Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt") ebenfalls eine widerstandsfähige Frau, die auf den Spuren von Sigourney Weavers Amazone Ellen Ripley in "Alien" wandert.

Winstead spielt die Paläontologin Dr. Kate Lloyd, die eingeflogen wird, um bei der Erforschung einer Eismumie zu assistieren. Diese erwacht unerwartet zum Leben und stellt sich als parasitärer Organismus heraus, der sich in menschlichen (oder tierischen) Wirten einnistet. Etliche Mitglieder des Forschungsteams werden befallen, ohne dass ihnen zunächst äußerlich etwas anzumerken wäre. So ergibt sich vorerst eine typisch angespannte Murder-Mystery-Struktur, da jeder jeden verdächtigt. Alsbald "schlüpfen" krabben- und wurmartigen Wesen ("Alien" lässt grüßen) aus den Körpern und diese mutieren aus diversen Gliedmaßen zusammengesetzt in eine ekelig-groteske Monsterkreatur, die Gene mit Frank Henenlotters "Basket Case" oder auch David Cronenbergs "Die Unzertrennlichen" teilt. Im Gegensatz zu diesen mit Animatronik und Makeup-Effekten kreierten Gruselgeschöpfen, sind hier CGI-Effekte am Werk, die recht deutlich als solche zu erkennen sind. Insgesamt hält Regisseur Matthjs van Heijningen Jr. die Aufnahmen in einer verwaschen-dunklen Farbpalette, womit konstant eine schleichend düstere Stimmung aufrechterhalten wird. Das klaustrophobische Ambiente wird schließlich mit der Weitläufigkeit der arktischen Landschaft und der Eishöhle, wo sich das riesige Raumschiff befindet, ersetzt. Dort kommt es zum finalen Showdown, wo sich Dr. Lloyd mit einem Flammenwerfer ausgerüstet als patente Parasitenkillerin beweist. Der Film endet dort, wo Carpenters beginnt und verneigt sich damit einmal mehr vor dem Vorbild, dem mehrfach gebührend Hommage gezollt wird. Selbst ein Anklang von Ennio Morricones Originalscore ist kurz zu hören. Klassische Spannung und groteske Horrorkreaturen dürften auch das Ding einer neuen Generation von Fans sein. ara.

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Info

  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 17.11.2011

USA 2011

Länge: 1 h 43 min

Genre: Horror

Originaltitel: The Thing

Regie: Matthijs Heijningen

Drehbuch: Ronald D. Moore

Musik: Marco Beltrami

Produktion: Marc Abraham, Eric Newman

Kostüme: Luis M. Sequeira

Kamera: Michel Abramowicz

Schnitt: Peter Boyle, Julian Clarke

Ausstattung: Sean Haworth

Website: http://movies.universal-pictures-international-germany.de/thething/