Packende Verfilmung des Romans von Cormac McCarthy über den Überlebenskampf eines Mannes und seines Sohnes in einer postapokalyptischen Welt.

Kinostart: 07.10.2010

Robert Duvall
als alter Mann

Guy Pearce
als Veteran

Michael K. Williams
als Dieb

Garret Dillahunt
als Gangmitglied

Molly Parker
als m

Handlung

Der Mann erwacht mitten in der Nacht und muss mit seiner Frau und seinem Sohn feststellen, dass die Welt, die er kannte, nicht mehr ist. Gemeinsam mit dem Jungen macht er sich auf den Weg durch ein ausgestorbenes Amerika, in dem jeder Überlebende ein potenzieller Todfeind ist. In einem Einkaufswagen sammeln sie all ihre letzten Besitze, um sich für den Überlebenskampf zu rüsten und einen Hoffnungsfunken zu entdecken.

Der Mann erwacht mitten in der Nacht und muss mit seiner Frau und seinem Sohn feststellen, dass die Welt, die er kannte, restlos ausgelöscht ist. Nachdem die Frau aus Verzweiflung verschwindet, macht er sich gemeinsam mit dem Jungen auf den Weg durch ein ausgestorbenes Amerika, in dem jeder Überlebende ein potenzieller Todfeind ist. In einem Einkaufswagen sammeln sie all ihren letzten Besitz, um sich für den Überlebenskampf zu rüsten, immer auf der verzweifelten Suche nach einem Hoffnungsfunken.

Kritik

Beklemmendes Endzeit-Drama nach dem meisterhaften Roman von Cormac McCarthy.

Die Messlatte lag hoch für "The Road", bildet die Grundlage doch ein Roman in absolut reduziertem Stil, über dessen hohe Qualität in Kritikerkreise ungewohnte Einigkeit herrschte. Da kann und will eine Adaption für die Leinwand nicht mithalten. Regisseur John Hillcoat, der mit dem kompromisslos harten und doch lyrischen australischen Western "The Proposition" bei der Berlinale 2006 Aufsehen erregte, versucht entsprechend gar nicht erst das Mythische, Parabelhafte und Tiefsinnige zu übertragen. Er erzählt stattdessen die grundlegende, todtraurige Vater-Sohn-Geschichte konventionell, aber nicht weniger eindrücklich im Rahmen eines Genre-Filmes.

Als annähernd letzte Überlebende der Menschheit kämpfen sie sich zu Fuß auf der titelgebenden Straße vorwärts, die durch einsames und zerstörtes Land führt, immer kurz vorm Verhungern oder Erfrieren. Hillcoat und sein Kameramann bebildern die Welt nach der Apokalypse in der gebotenen Düsternis. Die Farben sind entsättigt, die Grautöne werden nur ab und zu durch das Gelb und Rot des Feuers, das sich durch die Wälder frisst oder dem Rot von Blut durchbrochen. Selbst das Meer zu dem Vater und Sohn unterwegs sind, ist grau. Vor den anderen Überlebenden, die jede Menschlichkeit verloren haben und ihresgleichen als Fleischreserve im Keller einsperren, verstecken sie sich.

Das zentrale Motiv im Buch, die Liebe zwischen Vater und Sohn, das einzige, was sie am Leben erhält, schildert der Film eindrücklich. Die Mutter dagegen, so erfährt man in Rückblenden (Charlize Theron in kurzen Auftritten), hat die Aussichtslosigkeit ihrer Situation nicht ertragen und sich umgebracht. Die (Kammerspiel-)Szenen, in denen Hillcoat nur einfache Gesten und Blicke seiner zwei Protagonisten ins Bild rückt, die ihre Verbundenheit zeigt, wirken entsprechend am stärksten und berühren. Viggo Mortensen und das junge Naturtalent Kodi Smith-McPhee tragen diese Szenen auch. Die Bedrohung ihres Lebens machen für den Zuschauer fast physisch erfahrbar Sounddesign, Schnitt und Bild, wenn Bäume, ganze Wälder, aus Trockenheit brechen und zu Boden donnern.

Dem Genre-Film geschuldet sind die Kannibalen-Szenen, die im Buch nur angedeutet sind, hier sind die Leichenteile in Keller und Küche plakativ angerichtet wie bei Leatherface und Co.. Auch wenn Mortensen sich eine Verletzung selber zutackert, freut sich das Genre-Publikum, während die Literaturfraktion abgeschreckt sein könnte. Die Musik stammt übrigens wie bei "Proposition" von Nick Cave und Warren Ellis, die hier zum Gesamtbild des niederschmetternden Films, der mit einer positiven Note endet, passend ebenfalls konventionellere Töne anschlagen. hai.

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Info

  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 07.10.2010

USA 2009

Länge: 1 h 52 min

Genre: Drama

Originaltitel: The Road

Regie: John Hillcoat

Drehbuch: Joe Penhall

Musik: Nick Cave, Warren Ellis

Produktion: Nick Wechsler, Paula Mae Schwartz, Steven S. Schwartz

Kostüme: Margot Wilson

Kamera: Javier Aguirresarobe

Schnitt: Jon Gregory

Ausstattung: Chris Kennedy

Website: http://www.theroad.senator.de

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