Horrorschocker über eine Wissenschaftlerin, die in Louisiana mit den zehn biblischen Plagen konfrontiert wird.

Kinostart: nicht bekannt

Hilary Swank

Hilary Swank
als Kathrine Winter

David Morrissey

David Morrissey
als Doug

Idris Elba

Idris Elba
als Ben

AnnaSophia Robb
als Loren McConnell

Stephen Rea
als Pater Costigan

William Ragsdale
als Sheriff Cade

David Jensen
als Jim Wakeman

John McConnell
als Mayor Brooks

Andrea Frankle
als Maddie McConnell

Lara Grice
als Isabelle

Yvonne Landry
als Brynn Wakeman

Samuel Garland
als William Wakeman

Myles Cleveland
als Kyle Wakeman

Mark Lynch
als Brody McConnell

Stuart Greer
als Gordon

Cody Sanders
als Hank Small

Burgess Jenkins
als David Winter

Handlung

Die ehemalige christliche Missionarin Katherine (Hilary Swank) hat ihren Glauben verloren, seit ihre Familie in einem tragischen Unfall ums Leben kam. Seither hat sie es als Expertin zu Weltruhm gebracht, indem sie vermeintliche religiöse Phänomene wissenschaftlich widerlegt. Ihr aktueller Auftrag führt sie in ein kleines Nest in Louisiana, das allem Anschein nach unter den zehn biblischen Plagen leidet. Katherines Weltbild steht Kopf, als sie keine rationalen Erklärungen für die finsteren Kräfte findet. Nur ihr verlorener Glaube könnte ihr helfen.

Religiös motivierter Horror, mit dem "24"-Mastermind Stephen Hopkins zum Kino zurückkehrt und einen höllisch spannenden Schocker einfädelt. Oscarpreisträgerin Hilary Swank gibt der Suche nach der Existenz des Bösen das nötige schauspielerische Gewicht.

Mit dem Tod ihrer Familie hat die christliche Missionarin Katherine Winter ihren Glauben und ihre Berufung verloren. Seitdem betätigt sie sich als Expertin für die wissenschaftliche Widerlegung vermeintlich religiöser Phänomene. Ihre Haltung wird auf eine harte Probe gestellt, als sie in eine Kleinstadt in Louisiana gerufen wird, die angeblich unter den zehn biblischen Plagen leidet. Schnell stellt Katherine fest, dass sie mit Wissenschaft nicht weiter kommt. Die Antwort findet sie stattdessen bei einem fünfjährigen Mädchen.

Weil ihre Familie während einer Missionsreise nach Afrika ums Leben gekommen ist, hat die Pastorin Katherine Winter ihren Glauben an Gott verloren. Da wird die Priesterin, die nun als Expertin für die Widerlegung religiöser Phänomene arbeitet, in eine Kleinstadt nach Louisiana gerufen. Dort leiden die Bewohner angeblich unter den zehn biblischen Plagen, für das ein am Stadtrand lebendes, fünfjähriges Mädchen büßen soll. Verzweifelt versucht Katherine, die Unschuld des Kindes zu beweisen und so sein Leben zu retten.

Kritik

In Stephen Hopkins routiniertem, alttestamentarischem Horror wird Hilary Swank als Wissenschaftlerin mit den Vorboten der Apokalypse konfrontiert und wie im "Exorzist" auf ihren Glauben geprüft.

Dark Castle, die Horrorschmiede von Joel Silver und Robert Zemeckis, löst sich weiter vom anfänglichen Trash-Image ("13 Geister") und wagt sich noch mehr Richtung Mainstream vor, um nach Art von "Gothika" für namhaft besetzte Genrekost zu sorgen. Oscar-Preisträgerin Hilary Swank ist das Zugpferd dieses christlich motivierten und somit im Trend liegenden Trips zu den zehn biblischen Plagen. Blondiert entlarvt sie zunächst in Chile ein vermeintliches Wunder als Folge eines Giftmüll verkappenden Konzerns, worüber die Professorin anschließend Vorträge hält. Seit ihre Familie im Sudan bei einer Opferzeremonie ermordet wurde, hat sich die ehemalige Missionarin von Gott abgewandt und es als Expertin, religiöse Phänomene wissenschaftlich zu widerlegen, zu Weltruhm gebracht. Die Warnungen eines priesterlichen Freundes ignorierend bricht sie mit ihrem Assistenten Ben (Idris Elba) nach Louisiana auf, um im Sumpfnest Haven einen blutrot verfärbten Fluss zu untersuchen, der bald ihr Weltbild ins Schwanken geraten lässt. Froschregen, Fliegenschwärme, siechendes Vieh und Heuschrecken tragen auch nur bedingt zu säkularen Erklärungen bei. Derweil sie ihrem mit ähnlichem Schicksal geschlagenen Gastgeber Doug (David Morrissey) näher kommt, bereitet sich der Lynchmob des bibelergebenen Städtchens vor, die zwölfjährige Loren (AnnaSophia Robb aus "Die Brücke nach Terabithia" als scary girl) zu richten, da man das Kind für die Ursache der Plagen hält.

Mag über weite Strecken alles auf das Wirken mephistotelischer Kräfte hinweisen, so schießt der lohnenswerte Twist und die Historie einer satanischen Sekte letztlich frische Energie zu in einer trotz zahlreicher suggestiver Schockeffekte eher mäßig spannenden und gleicherart originellen American Gothic unter religiösen Vorzeichen. Nach seinem Mitwirken an der Erfolgsserie "24" gibt sich Stephen Hopkins erstaunlich routiniert und kehrt zu früheren Genrezeiten zurück, als seine Credits noch "Nightmare 5" und "Predator 2" hießen. Treiben im gelassenen Mittelteil geisterhafte Visionen und Erinnerungen an den schmerzlichen Verlust der Protagonistin ohne sonderliche Stringenz, sorgt ein pyrotechnisch aufgepepptes Finale mit einem sardonischen Ende für deutlich mehr Adrenalin. Vor allem die gering geforderte Hilary Swank wertet den Bruder im Geiste von "Der Exorzismus von Emily Rose" auf. tk.

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Info

Plakat des Films: The Reaping - Die Boten der Apokalypse
  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: nicht bekannt

USA 2006

Länge: 1 h 39 min

Genre: Horror

Originaltitel: The Reaping

Regie: Stephen Hopkins

Drehbuch: Brian Rousso, Chad Hayes, Carey W. Hayes

Musik: John C. Frizzell

Produktion: Robert Zemeckis, Joel Silver, Susan Downey, Herbert W. Gains

Kostüme: Jeffrey Kurland

Kamera: Peter Levy

Schnitt: Colby Parker

Ausstattung: Graham Walker

Website: http://www.thereaping.de

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