Knackiges, deutlich brutaleres Sequel zum Überraschungserfolg von 2013, in dem ein Tag im Jahr zur blutrünstigen Säuberung ernannt wird.

Kinostart: 31.07.2014

Die Handlung von THE PURGE - ANARCHY

Wir schreiben den 21. März 2023: Einige Stunde vor der alljährlichen Säuberung, der sogenannten Purge, die von Regierungsseite aus zum Wohle des Zusammenhalts ins Leben gerufen wurde, hat es Kellnerin Eva (Carmen Ejogo) eilig, um vor Beginn der Aktion zu Hause anzukommen. Sie persönlich will nichts mit der Purge zu tun haben und hat vor, sich wie jedes Jahr mit ihrem Vater und ihrer kleinen Tochter in den eigenen vier Wänden einzuschließen.

Zur gleichen Zeit fahren Shane (Zach Gilford) und Liz (Kiele Sanchez) zum Haus von Shanes Schwester, um von ihrer bevorstehenden Scheidung zu berichten. Dass die Purge bevorsteht, haben die beiden dabei weniger im Sinn. Während Eva daheim bemerkt, dass sich ihr Vater Rico (John Beasley) heimlich aus der Wohnung geschlichen hat, um an der Purge teilzunehmen, bleiben Shane und Liz nur wenige Minuten vor Einsetzen der Sirenen, die den Startschuss zur alljährlichen Purge markieren, mit einer Autopanne am Straßenrand liegen. In der Zwischenzeit zieht es Sergeant Leo Barnes (Frank Grillo) in das Stadtzentrum, um zur Purge-Zeit eine alte Rechnung zu begleichen...

THE PURGE - ANARCHY - Ausführliche Kritik

Dystopisch und doch schrecklich nah an einer möglichen Realität: Mit „The Purge“ hat Regisseur und Drehbuchautor James DeMonaco ein wahrhaft erschreckendes Konstrukt entwickelt, dass sich trotz der eher klassisch gehaltenen Splatter-Unterhaltung deutlich echter und realistischer anfühlt, als es einem lieb sein könnte. Schon in DeMonacos Erstling von 2013 mit Ethan Hawke, Lena Headey und einem furchteinflößend finsteren Rhys Wakefield bekam man einen Eindruck von den Möglichkeiten, die das „The Purge“-Dystopia auf der großen Leinwand bieten würde.

Nur ein Jahr später folgte dann also „The Purge: Anarchy“, der den Vorgänger deutlich überragte und sich statt auf nur eine einzelne Location zu konzentrieren mit vielen verschiedenen Schicksalen zur gleichen Zeit beschäftigt. Wirkte der erste Film noch klaustrophobisch und losgelöst von seiner fiktiven Außenwelt, gibt sich der Nachfolger nun deutlich globaler und somit merklich erschreckender. Man kommt nicht umher, eine Situation wie diese auf die Realität zu projizieren - wirklich weit entfernt ist dies in einigen Ländern der Welt eben leider nicht mehr.

Im Cast begeistert „The Purge: Anarchy“ diesmal mit Namen wie Frank Grillo oder Carmen Ejogo. Einziger Rückkehrer aus dem ersten Film, der zeitlich gesehen exakt ein Jahr nach „The Purge - Die Säuberung“ spielt, ist Edwin Hodge als Fremder, der ins Fadenkreuz einiger Angreifer gerät.

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Kinostart: 31.07.2014

Genre: Thriller