Freddie (Joaquin Phoenix) ist ein alkoholabhängiger Ex-Marine ohne Lebensziel. Eines Tages trifft er auf den selbsternannten „Master“ Lawrence (Philip S.Hoffman), der ihn in seine Sekte aufnimmt.

Kinostart: 21.02.2013

Joaquin Phoenix

Joaquin Phoenix
als Freddie Quell

Philip Seymour Hoffman

Philip Seymour Hoffman
als Lancaster Dodd

Amy Adams

Amy Adams
als Peggy Dodd

Laura Dern
als Helen Sullivan

Barlow Jacobs
als James Sullivan

Jesse Plemons
als Val Dodd

Ambyr Childers
als Elizabeth Dodd

Rami Malek
als Clark

Lorelai Hoey
als Baby

Joshua Close
als Wayne Gregory

Jillian Bell
als Susan Gregory

Kevin Walsh
als Cliff Boyd

Kevin O'Connor
als Bill William

Patty McCormack
als Mildred Drummond

Christopher Evan Welch
als John More

Price Carson
als V.A. Doctor

Sarah Shoshana David
als Krankenschwester

Mike Howard
als Rorschach Doctor

Bruce Goodchild
als Doctor/Interviewer

Dan Anderson
als V.A. Patient

Matt Hering
als V.A. Patient

Jeffrey W. Jenkins
als V.A. Patient

Andrew Koponen
als V.A. Patient

Handlung

Freddie lässt sich nach seiner Entlassung als Marine zurück in der Heimat von Job zu Job treiben bzw. wird von seinem unberechenbaren, aggressiven Wesen, verstärkt vom Alkohol, dazu getrieben. Eines Tages wacht er an Bord des Schiffes des charismatischen Redners und selbsternannten Philosophen Lawrence auf. Der betrachtet ihn als interessantes Studienobjekt und ist fasziniert von seiner Wildheit und versucht Freddie, in seine Anhängerschaft zu integrieren.

Freddie lässt sich nach seiner Entlassung aus der Marine zurück in der Heimat von Job zu Job treiben bzw. wird von seinem unberechenbaren, aggressiven Wesen, verstärkt vom Alkohol, dazu getrieben. Eines Tages wacht er an Bord des Schiffes des charismatischen Redners und selbsternannten Philosophen Lawrence auf. Der betrachtet ihn als interessantes Studienobjekt, ist fasziniert von seiner Wildheit und versucht Freddie, in seine Anhängerschaft zu integrieren.

Der animalische Freddie treibt nach dem Zweiten Weltkrieg ziellos durchs Leben, bis ihm die Aufmerksamkeit eines Sektenführers ein Ziel gibt. In den Fünfzigern angesiedeltes Drama von Paul Thomas Anderson, angelehnt an den Werdegang von Scientology-Gründer Hubbard.

Kritik

Mit diesem Drama mit einzigartigen Schauspielerleistungen und in herausragender Optik meldet sich Paul Thomas Anderson nach "There Will Be Blood" zurück.

Als Liebesgeschichte zwischen den beiden Hauptfiguren beschreibt der Regisseur und Drehbuchautor selbst seinen mit großer Spannung und von hohen Erwartungen begleiteten Nachfolger seines zweifach Oscar-prämierten Epos. Es ist gegenseitige Faszination, die zwei extrem unterschiedlicher Typen anzieht. Da ist der unberechenbare, triebgesteuerte Alkoholiker Freddie, der in der eindrücklichen Eingangssequenz als Marine-Soldat vorgestellt wird, der betrunken am Strand eine aus Sand geformte Frau besteigt, und auf der anderen Seite der charismatischer Redner und selbsternannte Philosoph Lancaster, der keinen Widerspruch duldet und den seine Anhänger "Master" nennen. Seine Figur, Lehre und Lehrmethoden sind inspiriert von Scientology-Gründer Ron L. Hubbard. Bei ihrem ersten Zusammentreffen - Freddie wacht nach durchzechter Nacht an Bord von Lancasters von einer Gönnerin geschenkten Schiff auf - lässt sich Freddie von Lancaster zu einem Frage-Antwort-Spiel überreden. Weitere Psychospielchen inklusive Hypnose folgen. Diese Szenen, die einen großen Teil des Filmes ausmachen, sind zum Teil von großer Intensität. Die ungewöhnlichen 70mm-Kamerabilder kommen hier weniger auffällig zum Tragen, abgesehen von der Tiefenschärfe und den zahlreichen Großaufnahmen der Gesichter, in denen auch die kleinste Regung deutlich zu sehen ist, denn in den großartigen Landschaftspanoramen. Besonders beeindruckend ist eine Sequenz in der Wüste, in der Lancaster und Freddie auf dem Motorrad einen zuvor angepeilten Punkt am Horizont entgegenfahren, (was Freddie zur Flucht aus der Sekte nutzt). In Szenen wie dieser begeistert das in Ausstattung, Kostüm und Kamera brillante und mit perfekt passenden Songs unterlegte Drama, aber es ist ähnlich schwierig wie bei "There Will Be Blood" es und seine Figuren zu lieben. Die Geschichte konzentriert sich nicht auf eine Sache, zerfranst, man sieht ihr Andersons Kampf mit dem Stoff an. Unbestritten ist die Meisterschaft der Darsteller. Joaquin Phoenix wirft sich mit vollem Körpereinsatz in die Rolle mit seinen nach vorne gezogenen Schultern und dem verbissenem Gesichtsausdruck und empfiehlt sich für einen weiteren Oscar, Philip Seymour Hoffman liefert erneut eine exzellente Performance als Titelheld und Amy Adams beeindruckt als Lawrence Frau, die hinter der Heimchen-am-Herd-Fassade als Lady Macbeth im Hintergrund die Strippen zieht, um nur die Wichtigsten zu nennen. "The Master", der trotz klarer Bezüge auf Scientology kein Sekten-Film ist, mag nicht perfekt sein und errreicht nicht die Wucht des Vorgängers, fasziniert aber mit Bildern, die im Gedächtnis hängen bleiben, und bietet jede Menge Stoff für Diskussionen. hai.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 21.02.2013

USA 2012

Länge: 2 h 18 min

Genre: Drama

Originaltitel: The Master

Regie: Paul Thomas Anderson

Drehbuch: Paul Thomas Anderson

Musik: Jonny Greenwood

Produktion: Megan Ellison, Daniel Lupi, JoAnne Sellar, Paul Thomas Anderson

Kostüme: Mark Bridges

Kamera: Mihai Malaimare Jr.

Schnitt: Leslie Jones, Peter McNulty

Ausstattung: Jack Fisk, David Crank

Website: http://www.themaster.senator.de