Längst überfälliges Gipfeltreffen der besten Superhelden von DC Comics, die gemeinsam das Ende der Welt abwenden müssen.

Kinostart: 16.11.2017

Szenenbild aus The Justice League Part One mit Ben AffleckBen Affleck

Ben Affleck
als Bruce Wayne / Batman

Gal Gadot
als Diana Prince / Wonder Woman

Henry Cavill

Henry Cavill
als Clark Kent / Superman

Jason Momoa
als Arthur Curry / Aquaman

Ezra Miller
als Barry Allen / The Flash

Ray Fisher
als Victor Stone / Cyborg

Ciarán Hinds
als Steppenwolf

Jesse Eisenberg
als Lex Luthor

Amy Adams
als Lois Lane

Amber Heard
als Mera

Billy Crudup
als Henry Allen

Jeremy Irons
als Alfred Pennyworth

J.K. Simmons
als Commissioner Gordon

Robin Wright
als Antiope

Connie Nielsen
als Queen Hippolyta

Diane Lane
als Martha Kent

Kiersey Clemons

Lisa Loven

Handlung

Batman und Wonder Woman müssen nach dem Tod von Superman neue Mitstreiter suchen, um sich gegen die Bedrohung von Bösewicht Steppenwolf zu wehren, der auf die Erde zurückgekehrt ist, um drei mysteriöse Lebenskisten wieder zu vereinen und das Ende der Welt herbeizuführen. Sie finden sie in Flash, Aquaman und Cyborg und müssen die sehr unterschiedlichen Charaktere erst einmal zum Team formen.

Kritik

Längst überfälliges Gipfeltreffen der besten Superhelden von DC Comics, die gemeinsam das Ende der Welt abwenden müssen.

Wie viel Joss Whedon würde sich im neuesten DC-Comic-Event von Zack Snyder finden lassen, dem dritten Eintrag ins Serienbuch des Regisseurs von "300" nach "Man of Steel" und dem letztjährigen "Batman v Superman: Dawn of Justice", an den "Justice League" inhaltlich unmittelbar anschließt? Das war die Frage, die einen am meisten beschäftigte, bevor sich der Vorhang für das erste große Gipfeltreffen der DC-Helden öffnete. Whedon hatte Snyder im Mai ersetzt, um Nachdrehs zu inszenieren und die Fertigstellung des Films zu überwachen, weil sich Snyder und seine Frau Deborah, die wie immer bei einer Regiearbeit ihres Mannes als Produzentin beteiligt war, nach dem Selbstmord ihrer 20-jährigen Tochter von der Produktion verabschiedeten.

Sie lässt sich schwer beantworten: Rein visuell ist es Snyder durch und durch, muskulös, gigantisch, imposant und immer ein bisschen größenwahnsinniger, als es sich Leni Riefenstahl in ihren kühnsten Träumen hätte ausmalen können. Vielleicht aber ist "Justice League" auch nicht ganz so kühl und technokratisch ausgefallen, wie man das von Snyders Arbeiten gewohnt ist, die man bewundert, aber doch selten wirklich ins Herz schließt. Das mag daran liegen, dass man bei Warner Bros. nach dem überwältigenden Erfolg des konventionelleren "Wonder Woman" noch einmal an den Stellschrauben gedreht hat, kann aber auch Whedons Verdienst sein, der schon bei seinen beiden "Avengers"-Filmen für Marvel ein Gespür dafür gezeigt hat, dass selbst die gigantischste Action nicht so viel wert ist wie hin und wieder eingestreuter befreiender Humor.

Nun also müssen Batman und Wonder Woman nach dem Tod von Superman neue Mitstreiter suchen, um sich gegen die Bedrohung von Steppenwolf zu wehren, der auf die Erde zurückgekehrt ist, um drei mysteriöse Lebenskisten wieder zu vereinen und das Ende der Welt herbeizuführen. Um die offenkundig bei "Herr der Ringe" entlehnte Prämisse rankt sich nun eine sehr lange Exposition, die den Flash, Aquaman und Cyborg als neue Verbündete holt, bis es dann schnell ans Eingemachte geht, was zu einer schlanken Laufzeit von gerade einmal 121 Minuten führt. Unter 140 Minuten hatte es bislang keiner der Filme aus der Welt der Justice League wie auch der Avengers gemacht. Leerlauf gibt es also nicht, aber auch nicht viel Zeit, die Figuren einmal in ruhigeren Momenten zu erleben.

Den stärksten Eindruck hinterlässt wieder einmal Gal Gadot als Diana Prince/Wonder Woman, für die Lacher sorgt Ezra Miller als Flash, Jason Momoa hat als Aquaman den coolsten Moment des Films, und Henry Cavill sieht als wiederbelebter Superman aus wie der erste Schauspieler aus Fleisch und Blut, dessen Gesicht im Computer so lange nachbearbeitet wurde, dass er auch in einem Pixar-Film nicht als zu lebensecht herausstechen würde. In Erinnerung bleibt Amy Adams als Lois Lane: Auch Superheldenfilme, in denen Welten mit einem Fingerschnippen zerstört werden, sind dann am nachhaltigsten, wenn sie zutiefst menschlich sind. Zu Beginn des Films sieht man mit dem iPhone geschossene Aufnahmen, in denen Superman von Fans gefragt wird, was ihm an der Erde am meisten am Herz liege. Er zögert und lächelt schließlich. Am Ende hat "Justice League" die Antwort gegeben. ts.

Extras

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Info

Plakat des Films: The Justice League Part One
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 16.11.2017

USA 2017

Länge: 2 h 0 min

Genre: Action

Originaltitel: Justice League

Regie: Joss Whedon, Zack Snyder

Drehbuch: Joss Whedon, Chris Terrio, Jerry Siegel, Joe Shuster, Bob Kane, Bill Finger, Zack Snyder

Musik: Danny Elfman

Produktion: Charles Roven, Chris Terrio, Jon Berg, Geoff Johns, Deborah Snyder

Kostüme: Michael Wilkinson

Kamera: Fabian Wagner

Schnitt: David Brenner, Richard Pearson

Ausstattung: Patrick Tatopoulos

Website: http://www.warnerbros.de/kino/justice_league.html

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