Horrorklamauk um einige Teenager, die in einer verfallenen Klosterschule Spaß suchen und Zombies finden.

Kinostart: 07.12.2000

Adrienne Barbeau
als Christine

Joanna Canton
als Clarissa

Megahn Perry
als Mo

Dax Miller
als Chad

Richard Trapp
als Frijole

Coolio
als Offizier Starkey

David Gunn
als Saul

Jim Golden
als Biff

Liam Kyle Sullivan
als Brant

Alison Dunbar
als Davina

Kelly Mantle
als Dickie-Boy

Larss Jackson
als Pater Ryan

Handlung

40 Jahre nach einem Massaker ist die Klosterschule St. Francis nur noch eine düstere Legende. Als einige Collegestudenten dort Party feiern wollen, sorgen Teufelsanbeter für den Gast des Abends. Ein Dämon fährt in beide Gruppen, produziert Zombies, bis es nur noch eine Hilfe gibt: Ex-Klosterschülerin Christine, die 40 Jahre zuvor schon einmal Untote entsorgte.

Um ein wenig auf den Putz zu hauen, Drogen zu konsumieren und vielleicht die eine oder andere Nummer zu schieben, okkupiert ein Clique amüsierwilliger College-Kids die Mauern einer alten Klosterschule, hinter denen sich vor noch nicht allzu langer Zeit ein nunmehr legendäres Massaker zugetragen haben soll. Als dort ein jugendlicher Satansanbeter sein Glück beim Jungfrauenopfer versucht, erweckt er mehr oder weniger versehentlich die geballten dämonischen Kräfte, die sich daraufhin in Gestalt einer besessenen Mitschülerin nach allen Regeln der Kunst entfalten.

Ein Gruppe College-Kids feiert in einer verlassenen Klosterschule, in der vor Jahren ein Massaker stattgefunden haben soll, ein Party. Aus Versehen erwecken sie die dämonischen Kräfte von damals. Splatterhorror.

Kritik

Ein Klosterschülerinnen-Report der anderen Art erwartet den etwas albern gestimmten Horrorfan mit dieser Zombie-Party, die nach dem Fantasy Filmfest und Halloween auch im Kino reüssieren soll. Bescheiden in Budget und Anspruch, scheint dieser Mitternachtscomic in der Spätschiene ausgewählter Kinos gut aufgehoben. Über diese Nischenbesetzung hinaus droht aber Besuchermangel, zumal vor und um Halloween größere Kaliber wie "Düstere Legenden 2", "Cherry Falls" oder "Blair Witch Project 2" den Markt dominieren dürften.

Wie schon in seinem Low-Budget-Horror-Thriller "The Killers", in dem ein paar Kids von fünf Killern durch ein altes Lagerhaus gehetzt wurden, konzentriert sich Regisseur Mike Mendez auch im Nachfolger weitgehend auf einen Schauplatz, in dem eine andere Klientel von Jäger und Beute aufeinander losgelassen wird. Jagdgrund ist hier eine verfallene Klosterschule, die vor 40 Jahren Tatort eines Massakers wurde, mit dem sich eine Schülerin, Baseballschläger in der einen, Pumpgun in der anderen Hand, des Lehrkörpers entledigte. Der gespenstische Ort ist natürlich ein Magnet für abenteuerlustiges Jungvolk, das bei sanftem Grusel diversen Unterhaltungsinteressen nachgehen will. Wie auch die Kids an einem verhängnisvollen Abend, die mit Cheerleader, Sportkanone, Aufreißer, Punk-Girl, Jungfrau und Ja-Sager repräsentativ besetzt sind. Bei wispernden Stimmen im Soundtrack, Spinnweben an den Wänden und Kamerafahrten durch düstere Korridore nimmt das Unheil seinen Lauf, als ein paar verschraubte Teufelsanbeter die Punkerin einem Dämon opfern, der sich nicht lange um seinen Besuch bitten lässt. Schnell ist damit ein weiblicher Zombie geboren, der nach ein paar Splattereffekten rasch Gesellschaft bekommt. Danach ist die Handlung überschaubar, lässt die Untoten Jagd auf die Lebenden machen, bis Adrienne Barbeau in der Rolle der zum Stadtgespenst verurteilten Ex-Klosterschülerin Christine wie schon 40 Jahre zuvor reinen Tisch macht. Barbeau, Ex-Frau John Carpenters und Heldin von Horrrorklassikern wie "Fog- Nebel des Grauens", ist die prominenteste Darstellerin in einem Team der Namenlosen, sieht man von Rapper Coolio und seinem nur für Marketingzwecke tauglichen Minutenauftritt ab. Größere Namen sind nicht erforderlich, denn die darstellerischen Anforderungen gehen über eine Schulaufführung nicht hinaus. Der Ton von "The Convent" ist mehr dem Klamauk als dem Schrecken verpflichtet, auch wenn im Schleichgang durch die Gänge kriechende Zombies schon mal einem Cheerleader die Kopfhaut abziehen. Ob man sich bei dieser Mischung auch amüsieren kann, ist eine Frage der Stimmung - der eigenen und der im Kino. kob.

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Info

Plakat des Films: The Convent
  • FSK ab 18/Keine Jugendfreigabe

FSK: ab 18

Kinostart: 07.12.2000

USA 2000

Länge: 1 h 20 min

Genre: Horror

Originaltitel: The Convent

Regie: Mike Mendez

Musik: Joey Bishara

Kamera: Jason Lowe

Schnitt: John Rosenberg

Ausstattung: Robert Hammond