Actionreicher Entführungs-Thriller mit "Tudors"-Star Henry Cavill und Bruce Willis als Vater-Sohn-Gespann mit großen Überraschungen...

Kinostart: 03.05.2012

Henry Cavill

Henry Cavill
als Will

Verónica Echegui

Verónica Echegui
als Lucia

Bruce Willis

Bruce Willis
als Martin

Sigourney Weaver
als Jean Carrack

Joseph Mawle
als Gorman

Caroline Goodall
als Laurie

Rafi Gavron
als Josh

Emma Hamilton
als Dara

Micahel Budd
als Esmael

Roschdy Zem
als Zahir

Óscar Jaenada
als Maximo

Joe Dixon
als Dixon

Jim Piddock
als Meckler

Fermí Reixach
als Carlos

Lolo Herrero
als Reynaldo

Luiggi López
als Puerto Serena-Fischer

Alex Amaral
als Cesar

Paloma Bloyd
als Christina

Simón Andreu
als Pizarro

Morgan Johnson
als Habib

Mark Ullod
als Vicente

Andrea Ros
als College-Studentin

Borja Chantres
als Busfahrer

Carlos Martínez Agüera
als junger Cop

José Alias
als M

Sílvia Sabaté
als Mutter in Apotheke

Colm Meaney
als Bandler

Die Handlung von The Cold Light of Day

Als Geschäftsmann Will Shaw in Spanien zu einem kurzen Segelurlaub mit seiner Familie eintrifft, ahnt er nicht, welcher Sturm in dieser Woche aufziehen wird. Die Spannungen mit seinem Vater hat er erwartet, aber die Entführung seiner Familie, die spurlos von ihrer Yacht verschwindet, trifft ihn wie ein Blitz, setzt ihn unter Strom. Um seine Familie zu retten, muss er in der Fremde unter enormem Zeitdruck einen geheimnisvollen Aktenkoffer aufspüren, für den nicht nur die Entführer bereit sind, alle Grenzen zu überschreiten.

Wall-Street-Yuppie Will kommt nach Spanien, um ein paar freie Tage mit der Familie zu verbringen. Obwohl er eigentlich schon genug Stress an der Backe hätte. Als er von einem Ausflug in die Stadt zurückkehrt, fehlt jedoch von seinen Lieben jede Spur. Stattdessen zwingen ihn anonyme Erpresser, einem mysteriösen Aktenkoffer nachzuspüren, andernfalls werde seine Familie liquidiert. So stellt sich nachträglich heraus, dass sein Vater von Beruf wohl eher ein Spion als ein Kulturattaché ist. Und dass Will die Sache nun ausbaden muss.

Als Wills Familie gekidnappt und er selbst erpresst wird, ist der Amerikaner auf fremdem Terrain auf sich selbst gestellt. Ausgeklügelter Verschwörungsthriller mit viel Action vor eleganten Kulissen, mit Bruce Willis und "Superman" Henry Cavill.

Kritik zu The Cold Light of Day

In Mabrouk El Mechris Actionthriller erlebt Bruce Willis eine böse Überraschung und eine amerikanische Familie in Spanien ihren schlimmsten Albtraum.

Nachdem El Mechri, Franzose mit tunesischen Wurzeln, bereits Jean-Claude Van Damme mit "JVCD" ein gut aufgenommenes selbstironisches Comeback bescherte, stemmt er nun einen weiteren Stoff, in dem eine Geiselnahme und ein in die Jahre gekommener Actionstar Schlüsselrollen spielen. Mit dem Unterschied, dass Willis' Figur zwar Motor des Plots, nicht aber dessen eigentlicher Protagonist ist. Das Drehbuch legt zunächst einmal falsche Fährten, zeigt Will Shaw (Henry Cavill) bei seiner Ankunft auf der Segelyacht seiner Eltern in Spanien als Jungunternehmer, der Probleme mit seiner Firma und seinem Vater (Bruce Willis) hat. Die Spannungen zwischen den Männern sind offensichtlich, Wills Unzuverlässigkeit auch, womit der Zuschauer zunächst in ihm den Problemstifter wittert, der mit seinen Geschäften den Thrillerplot auslösen und damit seinen Vater als Ausputzer aktivieren wird. Dass es nicht so kommt, ist die größte Überraschung des Films, der nach der Entführung von Willis' Familie die Helden- und Befreierrolle dem ältesten Sohn zuweist, der die Yacht vor der Küste nur noch verwaist vorfindet. Von diesem Moment an befindet sich "The Cold Light of Day" nahezu nonstop im Actionmodus, wenn Will die CIA-Vergangenheit seines Vaters entdecken und den Entführern einen verschwundenen Aktenkoffer zurückbringen muss, hinter dem die Entführer und Willis ehemalige CIA-Partnerin her sind - eine Rolle, in der Sigourney Weaver einmal bis an die Grenze zur Karikatur Amok laufen kann. Der gelegentlich Kontakt zum Absurden aufnehmende Plot, der wie schon Roman Polanskis "Frantic" mit dem Kontrollverlust Amerikas in der Fremde spielt, entwickelt sich in einem weitgehend realitätsfreien Raum, aber mit konstanter Spannung und Actionintensität. Mehreren Verfolgungsjagden und Stunts wie auch der attraktiven Kameraarbeit lässt sich überdurchschnittliche Qualität attestieren, während Hauptdarsteller Cavill nach "Krieg der Götter" und vor "Superman" erneut einen athletischen Actionhelden gibt. In "The Cold Light of Day" betrachtet, ist das Munition genug für einen routinierten Thriller, in dem "Stirb langsam" auch für Bruce Willis ein unpassendes Etikett ist. kob.

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Info

  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 03.05.2012

Spanien/USA 2012

Länge: 1 h 34 min

Genre: Thriller

Originaltitel: The Cold Light of Day

Regie: Mabrouk El Mechri

Drehbuch: John Petro, Scott Wiper

Musik: Lucas Vidal

Produktion: Trevor Macy, Scott Wiper, Marc D. Evans

Kostüme: Sabine Daigeler

Kamera: Remi Adefarasin

Schnitt: Valerio Bonelli

Ausstattung: Benjamín Fernández

Website: http://www.coldlight-derfilm.de