Bestseller-Adaption um den Kampf eines Mädchens und des titelgebenden gutmütigen Riesen gegen böse Riesen.

Kinostart: 21.07.2016

Mark Rylance
als The BFG

Ruby Barnhill
als Sophie

Rebecca Hall

Rebecca Hall
als Mary

Penelope Wilton
als Queen

Bill Hader
als Blutschlürfer

Rafe Spall
als Mr. Tibbs

Jemaine Clement
als Fleischfetzenfresser

Ólafur Darri Ólafsson
als Mädchenmanscher

Adam Godley
als Menschenpresser

Michael Adamthwaite
als Knochencruncher

Daniel Bacon
als Metzgerfetzer

Chris Gibbs
als Klumpenw

Jonathan Holmes
als Kinderzerkauer

Paul Moniz de Sa
als Kopfzerbr

Handlung

Das kleine Londoner Waisenmädchen Sophie kann nicht schlafen und sieht so mitten in der Nacht einen sieben Meter großen Riesen durch die Straßen streifen. Der nimmt sie kurzerhand mit und entführt sie in seine Höhle im Riesenland. Sophies anfängliche Angst ist unbegründet. Der Riese ist freundlich gesinnt, er ernährt sich vegetarisch, redet lustiges Zeug und verbringt seine Zeit mit dem Sammeln von Träumen, die er dann nachts zu den Menschen bringt. Ein Problem sind seine viel größeren neun Brüder, die nichts lieber essen als Kinder und Jagd auf Sophie und den Guten Riesen machen.

Kritik

Familienfilm nach Bestsellervorlage, in dem sich Regisseur Steven Spielberg ganz in den Dienst von Roald Dahl stellt.

Die Adaption des 1982 erschienenen Kinderbuchs von Bestsellerautor Roald Dahl "Sophiechen und der Riese" ist Steven Spielbergs erster Ausflug in den Familienfilm seit 25 Jahren. In diesem Genre hat er mit "E.T. - Der Außerirdische" - zufälligerweise im selben Jahr entstanden wie Dahls Buch - einen seiner erfolgreichsten Filme gemacht. Und mit "Hook" eine der größten Enttäuschungen in seinem Werk. Spielberg und seiner jüngst verstorbenen Drehbuchautorin Melissa Mathison ist es gelungen, genau den unverkennbaren Ton und Rhythmus von Dahl zu treffen und eine treffsichere visuelle Übersetzung der einzigartigen Fantasiewelten des britischen Schriftstellers zu finden.

An "E.T." erinnert neben der Drehbuchautorin auch die Prämisse, dass ein allein gelassenes Kind einen Vertrauten in einem nicht minder einsamen fantastischen Geschöpf findet. Die neunjährige Sophie ist ein "lost girl", eine Waise in einem Londoner Waisenhaus, deren Schlaflosigkeit dazu führt, dass sie mitten in der Nacht einen sieben Meter großen Riesen durch die Straßen streifen sieht, der sie kurzerhand mitnimmt und in seine Höhle im Riesenland entführt: Anfängliche Angst ist unbegründet. Der Riese ist freundlich gesinnt, er ernährt sich vegetarisch, redet lustiges Zeug und verbringt seine Zeit mit dem Sammeln von Träumen, die er dann nachts zu den Menschen bringt. Ein Problem sind seine viel größeren neun Brüder, die nichts lieber essen als Kinder und Jagd auf Sophie und den Guten Riesen (im Buch "GuRie" genannt) machen. Die beiden können erst zurückschlagen, als sie sich die Unterstützung der Queen gesichert haben.

Bei aller Perfektion, technischer Brillanz mit einer furios wirbelnden Kamera und Nähe zu Themen, die den Filmemacher im Lauf seiner Karriere immer wieder interessiert haben, verschwindet Spielberg hier beinahe völlig hinter Roald Dahl. Er stellt sein Können voll und ganz in den Dienst der Geschichte und lässt erahnen, wie die "Harry Potter"-Filme hätten aussehen können, wenn er damals nicht abgewunken und Chris Columbus den Vortritt gelassen hätte. "BFG - Big Friendly Giant" weiß aber auch, dass keine noch so vertrackte Actionsequenz mit taumelnden Riesen, Ausflüge in ein magisches Traumland oder unangemeldete Besuche im Buckingham Palace eine große Nachhaltigkeit erreichen würden, wenn nicht die zentrale Freundschaftsgeschichte funktionieren würde. Hier leistet der britische Theaterschauspieler Mark Rylance - für seine Rolle in Spielbergs "Bridge of Spies - Der Unterhändler" mit einem Oscar ausgezeichnet - in der Titelrolle Großartiges. Obwohl der GuRie komplett computeranimiert ist, sind Rylances Züge und Mimik unverkennbar: Sein Riese ist eine Mischung aus Cockney und Gibberisch sprechender Working Class Hero, den man schon längst in sein Herz geschlossen hat, wenn der Film noch mit ein paar Anfangsschwierigkeiten zu kämpfen hat: Man glaubt dem Film, weil man Rylance glaubt. ts.

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Info

Kinostart: 21.07.2016

USA 2016

Länge: 1 h 57 min

Genre: Fantasy

Originaltitel: The BFG

Regie: Steven Spielberg

Drehbuch: Melissa Mathison

Musik: John Williams

Produktion: Steven Spielberg, Frank Marshall, Sam Mercer

Kostüme: Joanna Johnston

Kamera: Janusz Kaminski

Schnitt: Michael Kahn

Ausstattung: Rick Carter

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