Zwischen schwarzem Humor und Sentimentalität wechselnde Weihnachtskomödie um einen Yuppie, der sich eine Familie mietet.

Kinostart: nicht bekannt

Ben Affleck

Ben Affleck
als Drew Latham

James Gandolfini

James Gandolfini
als Tom Valco

Christina Applegate

Christina Applegate
als Alicia Valco

Catherine O'Hara
als Christine Valco

Jennifer Morrison
als Missy Vangilder

Udo Kier
als Heinrich

Josh Zuckerman
als Brain Valco

Stephanie Faracy
als Letitia Vanglider

Bill Macy
als Doo-Dah

Stephen Root
als Dr. Freeman

Sy Richardson
als Doo-Dah Understudy

David Selby
als Horace Vanglider

Die Handlung von Surviving Christmas

Der Marketingspezialist Drew Latham (Ben Affleck) ist zwar erfolgreich, aber zur Weihnachtszeit doch recht einsam. Deshalb zieht es ihn über die Feiertage zurück zum Haus seiner Jugendzeit, wo inzwischen längst Familienvater Tom Valco (James Gandolfini) mit den Seinen die Zelte aufgeschlagen hat. Nach anfänglichen Missverständnissen und mit einem Angebot von 250.000 Dollar gewinnt der Yuppie den Papi für seine Idee, ihn vorübergehend zu adoptieren und wie einen Sohn zu behandeln. Als Drew dabei besonders seine neue Schwester (Christina Applegate) ins Herz schließt, droht ein handfester Streit der Generationen.

Rechtzeitig zum Fest verspricht die neue Familienkomödie von "Rent-A-Man"-Direktor Mike Mitchell routinierten Spaß im Sitcom-Stil.

Von der Freundin verlassen, sucht Marketingspezialist Drew beim Psychiater Trost. Der schlägt ihn vor, doch das Haus seiner Eltern zu besuchen. Dort wird er im Garten von den neuen Bewohnern unsanft begrüßt. Da Drew Weihnachten aber nicht alleine verbringen will, gibt er der Familie Geld, damit sie mit ihm zusammen feiern.

Marketingspezialist Latham mag ein erfolgreicher Geschäftsmann sein, doch zur Weihnachtszeit ist er trotzdem einsam. Als er am Haus seiner Jugend vorbei kommt, wo inzwischen längst Familienvater Tom Valco mit den Seinen wohnt, kommt ihm ein toller Gedanke. Für 250.000 Dollar sollen die Valcos dem Yuppie vorübergehend Familienersatz sein und ihn wie einen eigenen Sohn behandeln. Valcos älteste Tochter, die über die Feiertage angereiste Alicia, ist vom neuen Brüderchen allerdings alles andere als begeistert.

Einer sentimentalen Anwandlung folgend kauft sich ein alleinstehender Yuppie (Ben Affleck) über die Weihnachtstage bei einer Vorstadtfamilie ein. Naive Familienkomödie mit starker Besetzung.

Kritik zu Surviving Christmas

Alle Jahre wieder Feiertagsstress und/oder Familienzoff kennt fast jeder in der einen oder anderen Form. Dieser Umstand dient als Basis für die doch weitgehend witzlose Weihnachtsfarce, mit der Ben Affleck seinen Abwärtstrend zwar nicht unbedingt fortsetzt, aber auch keinesfalls aufhält. Er spielt einen enervierend enthusiastischen Schnösel, der sich in Ermangelung anderer Optionen eine wildfremde Familie mietet, um die Feiertage mit ihnen zu verbringen. Dabei wechseln sich forciert wirkende schwarze Humoreinlagen mit rühriger Sentimentalität ab.

Drew Latham ist ein erfolgreicher und wohlbetuchter Marketingspezialist, der niemanden hat, mit dem er Weihnachten verbringen kann, nachdem ihn seine Freundin kurz zuvor verlässt. Der gute Rat eines Psychiaters führt ihn daraufhin zum Haus seiner Kindheit, wo jetzt die Valco-Familie residiert. Als Drew seine "Kummerliste" in ihrem Vorgarten verbrennt, macht er schmerzliche Bekanntschaft mit der Schneeschaufel von Vater Tom Valco (Mr. Tony Soprano James Gandolfino). Dieser Schlag auf seine Rübe erklärt womöglich, weshalb er den Valcos anschließend 250.000 Dollar bietet, damit sie als seine Familie posieren und ihn wie ihren eigenen Sohn behandeln. Komplikationen treten auf, als die Tochter der Familie (Christina Applegate nach "Anchorman" erneut als sexy Love Interest verpflichtet) aufkreuzt und sich eine heftige Hassliebe zwischen ihr und Drew anbahnt. Einem sirupsüßen Happy End steht schließlich nach dem Kitten angeknackster Familienbeziehungen und Charakterläuterung des Protagonisten nichts im Wege.

"Rent-A-Man"-Regisseur Mike Mitchell tischt mit angestaubtem Sitcom-Flair einen recht zähen Festtagsbraten auf. Die ebenso unrealistische wie unlustige Story wird immerhin einem ganzen Quartett von Autoren zugeschrieben. Allerdings ließ Gandolfini in einem Interview verlauten, dass die Produktion ohne ein fertig gestelltes Skript gedreht wurde und die meisten Szenen improvisiert sind. In dieses Schema passen auch die zeitschindenden Montagen (wie ein gewagter Fotoshoot von Mutter Valco). Doch am meisten fällt Affleck ins Auge, der hier hart am Rande zur Selbstkarikatur chargiert. Vielleicht sollte er sein erklärtes Ziel, in Zukunft nur noch in Komödien mitspielen zu wollen, noch einmal überdenken. ara.

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Info

Plakat des Films: Surviving Christmas

Kinostart: nicht bekannt

USA 2004

Länge: 1 h 31 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Surviving Christmas

Regie: Mike Mitchell

Drehbuch: Jeff Ventimilia, Joshua Sternin, Harry Elfont, Deborah Kaplan

Musik: Randy Edelman

Produktion: Jenno Topping, Betty Thomas

Kostüme: Mary Jane Fort

Kamera: Peter Lyons Collister, Tom Priestley

Schnitt: Craig McKay

Ausstattung: Sue Chan, Caroline Hanania

Website: http://www.survivingchristmas-themovie.com