Futuristischer Actionthriller mit Bruce Willis als FBI-Agent, der in einer von Robotern gesteuerten Zukunft einen Mord aufklären muss.

Kinostart: 21.01.2010

Bruce Willis

Bruce Willis
als FBI-Agent Tom Greer

Radha Mitchell

Radha Mitchell
als FBI-Agentin Jennifer Peters

Rosamund Pike

Rosamund Pike
als Maggie Greer

Boris Kodjoe
als FBI-Boss Andrew Stone

James Ginty
als Canter, jung

James Cromwell
als Canter, alt

Ving Rhames
als der "Prophet"

Michael Cudlitz
als Colonel Brendon

Jack Noseworthy
als Miles Strickland

Helena Mattsson
als JJ, die Blondine

Die Handlung von Surrogates - Mein zweites Ich

Die Zukunft findet jetzt statt: Die Menschen verlassen ihre Häuser nicht mehr, sondern schicken stattdessen ihre besser aussehenden Roboter-Avatare auf die Straßen. Verbrechen ist seither quasi nicht mehr existent. Als zwei Roboter und mit ihnen ihre menschlichen Vorbilder getötet werden, wird der FBI-Agent Greer mit seiner Kollegin Peters auf den Plan gerufen - oder besser gesagt: ihre Surrogate. Doch erst als sie auf eigene Faust aus Fleisch und Blut zu ermitteln beginnen, kommen sie weiter und stoßen auf eine weit reichende Verschwörung.

Die Zukunft findet jetzt statt: Die Menschen verlassen ihre Häuser nicht mehr, sondern schicken stattdessen ihre besser aussehenden Roboter-Avatare auf die Straßen. Verbrechen ist seither quasi nicht mehr existent. Als zwei Roboter und mit ihnen ihre menschlichen Vorbilder getötet werden, wird der FBI-Agent Greer mit seiner Kollegin Peters auf den Plan gerufen - oder besser gesagt: ihre Surrogate. Doch erst als Greer auf eigene Faust aus Fleisch und Blut zu ermitteln beginnt, kommt er weiter und stößt auf eine weit reichende Verschwörung.

Kritik zu Surrogates - Mein zweites Ich

Futuristischer Actionthriller mit Bruce Willis, der sich mit dem Science-Fiction-Goldstandard vom Konflikt zwischen Mensch und Maschine befasst.

Das Drehbuch basiert auf der bekannten Graphic Novel von Robert Venditti und Brett Wedele und wurde von Autorenteam Michael Ferris und John D. Brancato adaptiert. Mit Regisseur Jonathan Mostow arbeiteten sie bereits für "Terminator 3: Rebellion der Maschinen" zusammen. Ihre neue Zusammenarbeit kann im Vergleich inhaltlich als Rebellion der Menschen bezeichnet werden. Eingangs wird die Entwicklung von Robotern beschrieben, die Menschen als Ersatzkörper dienen und durch Gehirnkontrolle gesteuert werden. Die Menschen selbst verbringen das Gros ihrer Zeit in Stimstühlen und verlassen ihre Wohnungen nicht. Kriminalität und Rassismus sind daher fast auf den Nullpunkt gesunken, die Straßen ausschließlich von attraktiven Ersatzmenschen bevölkert.

Doch dann geschieht das bisher noch nie da Gewesene: der Mord an zwei Surrogates führt zum gleichzeitigen Tod der sie kontrollierenden Menschen. Dies ruft die beiden FBI-Agenten Tom Greer (Willis) und Jennifer Peters (Radha Mitchell aus "Silent Hill") in Gestalt ihrer Avatars auf den Plan. Dies erlaubt es Willis, faltenfrei mit Blondschopf zu erscheinen und verleiht ihm die federnde Sprungkraft seiner metallenen Kollegen aus "I, Robot". Mit diesem Sci-Fi-Thriller von Alex Proyas verbinden "Surrogates - Mein zweites Ich" nicht nur gewisse Storyparallelen, sondern auch James Cromwell in der Besetzung. Hier spielt er den exzentrischen Hi-Tech-Erfinder Dr. Lionel Canter, der die Surrogates ursprünglich erschaffen hat. Sein Sohn ist eines der Mordopfer, und er befürchtet, dass der mit einer revolutionären Strahlenwaffe ausgeführte Anschlag tatsächlich ihm selbst galt. Besagte Waffe verfügt über weit reichendes militärisches Potential, woraus der Film ein dichtes Verschwörungssnetz spinnt. Auf Spurensuche verliert Greer seinen Avatar, als er im Helikopter auf einem Reservat abstürzt, wo roboterfeindliche Menschen in ihrer ungeschminkten natürlichen Hässlichkeit hausen. Ihr charismatischer Anführer ist der Dreadlock-Prophet (Ving Rhames, wiedervereint mit seinem "Pulp Fiction"-Buddy Willis), der eine Rückkehr zu einer menschlichen Gesellschaft predigt. Dies ist eigentlich auch im Sinn von Greer, der es leid ist, dass seine Frau (Ex-Bond-Girl Rosamund Pike) nur noch per geschniegelten Surrogate mit ihm interagieren will und ihnen sämtliche zwischenmenschliche Wärme abhanden gekommen ist. Eine lebenswichtige Entscheidung liegt schließlich in Greers Händen.

Insgesamt fühlt man sich zudem deutlich an "Minority Report" erinnert, außer dass das futuristische Element hier wesentlich weniger ausgefeilt ist. Abgesehen von den leicht wächsern aussehenden Ersatzmenschen (das hervorragende Makeup verdient besonderes Lob) könnte diese Zukunftsversion auch in der Gegenwart angesiedelt sein. So werden vor allem auch Actionfreunde hocherfreut sein, Willis in solider "Stirb langsam"-Form wieder zu sehen. ara.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 21.01.2010

USA 2009

Länge: 1 h 28 min

Genre: Sci-Fi

Originaltitel: Surrogates

Regie: Jonathan Mostow

Drehbuch: John D. Brancato, Michael Ferris

Musik: Richard Marvin

Produktion: David Hoberman, Todd Lieberman, Max Handelman

Kostüme: April Ferry

Kamera: Oliver Wood

Schnitt: Kevin Stitt, Barry Zetlin

Ausstattung: Jeff Mann

Website: http://www.surrogates-derfilm.de/