Filmeparodie, die das Superhelden-Genre und insbesondere "Spider-Man" aufs Korn nimmt.

Kinostart: nicht bekannt

Sara Paxton

Sara Paxton
als Jill Johnson

Drake Bell

Drake Bell
als Rick Riker / Dragonfly

Leslie Nielsen

Leslie Nielsen
als Onkel Albert

Christopher McDonald
als Lou Landers/ The Hourglass

Kevin Hart
als Trey

Brent Spiner
als Dr. Strom

Ryan Hansen
als Lance Landers

Marion Ross
als Tante Lucille

Pamela Anderson
als The invisible Girl

Tracy Morgan
als Dr. Xavier

Regina Hall
als Mrs. Xavier

Simon Rex

Handlung

Aus Rick Riker (Drake Bell) wird nie etwas - der unfähige Vollversager haust bei seinem senilen Onkel Albert (Leslie Nielsen). Als er beim Schulausflug ins Labor eines Pharmakonzerns von einer genmanipulierten Libelle gestochen wird, verwandelt sich der schüchterne Schwächling in den Superhelden Dragonfly. Dessen Agenda ist es fortan, Verbrechen zu bekämpfen, sofern er seine Kräfte, die hübsche Jill (Sara Paxton) und einen Konzernchef bändigen kann.

"Spider-Man" und andere Superhelden jedweder Couleur stehen auf der Zielscheibe dieser keinen derben Gag scheuenden, selbstredend respektlosen Parodie jener Scherz-Profis, die mit der "Nackte Kanone"- und der "Scary Movie"-Reihe die Zwerchfelle aufs Äußerste erschütterten.

Der ungeschickte Rick Riker lebt bei Tante und Onkel. Als er beim Schulausflug in das Labor eines Pharmakonzerns von einer genetisch manipulierten Libelle gebissen wird, verwandelt er sich in Superheld Dragonfly. Fortan widmet er sich der Verbrechensbekämpfung. Sein größter Feind ist der Chef des genannten Pharmakonzerns, doch auch die Liebe macht ihm zu schaffen.

Der ungeschickte Rick Riker lebt bei Tante und Onkel. Als er beim Schulausflug in das Labor eines Pharmakonzerns von einer genetisch manipulierten Libelle gebissen wird, verwandelt er sich in Superheld Dragonfly. Fortan widmet er sich der Verbrechensbekämpfung. Sein größter Feind ist der Chef des Pharmakonzerns, der einen Massenmord beim Welt-Menschlichkeitskongress plant und eine Riesenrauferei mit Doubles von Berühmtheiten wie dem Papst, Dalai Lama, Desmond Tutu und Nelson Mandela anzettelt.

Kritik

Eintönige Filmeparodie, die nach der (entschärften) Fasson von "Fantastic Movie" oder "Meine Frau, die Spartaner und ich" in diesem Fall das Superhelden-Genre krude aufs Korn nimmt.

Einschlägige Erfahrung sammelte Regisseur und Drehbuchautor Craig Maizin zuvor als einer der Skripter von "Scary Movie 3 & 4", sowie seinem Regiedebüt "The Specials" (2000), mit dem er ebenfalls die hochfliegende Spandex-Garde verulkte. Die Idee zu seinem thematisch ähnlichen, aktuellen Film muss ihm schon länger im Kopf herumgespukt sein, da er sich bei der Story vor allem am ersten Teil der "Spiderman"-Trilogie orientiert.

Rick Riker (Drake Bell spielte in "High Fidelity" die Jungausgabe von John Cusack) ist eine entschieden ungeschicktere Version von Peter Parker. Verwaist lebt der unscheinbare Schüler bei seiner Tante (Marion Ross hält für einen besonders ausgedehnten Senioren-Blähungsmarathon her) und seinem Onkel Albert (Kult-Komiker Leslie Nielsen wird leider nur kleinkalibriges Gag-Arsenal zur Verfügung gestellt). Beim Schulausflug in das Labor eines pharmazeutischen Großkonzerns wird Rick von einer genetisch manipulierten Libelle gebissen und somit über Nacht in den Superhelden Dragonfly transformiert. Daraufhin ist er superstark und kann Wände hochklettern, aber (zunächst) nicht fliegen. Seiner Einsatzfreudigkeit bei der Slapstick reichen Verbrechensbekämpfung in Empire City tut diesen keinen Abbruch. Höhepunkt ist das Duell mit seinem Oberwidersacher, dem Konzernleiter Lou Landers (Christopher McDonald), der optisch "Iron Man" nachgeschmiedet wurde. Er plant einen Massenmord beim Welt-Menschlichkeitskongress und zettelt eine Riesenrauferei mit Doubles von Berühmtheiten wie dem Papst, Dalai Lama, Desmond Tutu und Nelson Mandela an. Besonders krass ins Gag-Kreuzfeuer gerät Wissenschaftler Stephen Hawking, dessen Behinderung unangenehm exzessiv als Zielscheibe auserkoren wurde. Des weiteren werden ausgiebige Pinkel-Pannen, Kotz-Einlagen und Pupswitze zur Erheiterung eingesetzt. Verzichtet wurde hingegen - PG13-gebunden - auf ausschweifende Sexkalauer, was dem Spoof insgesamt einen vergleichsweise harmlosen Grundtenor verleiht. Die Schwärmerei von Rick für seine Schulkameradin Jill (Sara Paxton) bleibt somit schön brav, inklusive dem (verpatzten) Kopfsteher-Kuss. Kurze Referenzen finden sich zudem an "X-Men", "Fantastic Four"(ein unaufregendes Cameo von Pamela Anderson als Invisible Girl), "Batman" sowie eine recht ulkige Nonsenseszene mit einem Tom-Cruise-Doppelgänger. Ansonsten wirkt die Persiflage-Power dieser Genrepersiflage eher gedrosselt. Daran ändert auch nichts, dass David Zucker als einer der Produzenten auftritt, seine Klassiker befinden sich in einer anderen Stratosphäre von Schlagfertigkeit. ara.

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Info

Plakat des Films: Superhero Movie
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: nicht bekannt

USA 2008

Länge: 1 h 26 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Superhero Movie

Regie: Craig Mazin

Drehbuch: Craig Mazin

Musik: James L. Venable

Produktion: David Zucker, Robert K. Weiss, Craig Mazin

Kostüme: Carol Ramsey

Kamera: Thomas E. Ackerman

Schnitt: Craig Herring

Ausstattung: Bob Ziembicki

Website: http://www.superheromovie.senator.de

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