Mit dramatischen Momenten durchsetzte Komödie über die Beziehung zweier Schwestern, die das Glück in ihrem komplizierten Leben suchen.

Kinostart: 21.05.2009

Amy Adams

Amy Adams
als Rose Lorkowski

Emily Blunt

Emily Blunt
als Norah Lorkowski

Alan Arkin

Alan Arkin
als Joe Lorkowski

Jason Spevack
als Oscar Lorkowski

Steve Zahn
als Mac

Mary Lynn Rajskub
als Lynn

Clifton Collins Jr.
als Winston

Eric Christian Olsen
als Randy

Kevin Chapman
als Carl

Maddie Corman
als Mousey

Rebekah Wiggins
als Peppy

Judith Jones
als Paula Datzman-Mead

Lois Geary
als Mrs. Davis

Christine Begay
als Mollys andere Haush

Michael L. Miller
als Anwalt

Die Handlung von Sunshine Cleaning

Früher war Rose (Amy Adams) ein Cheerleader-Traum, nun ist sie über 30 und schlägt sich als Putzfrau durch. Ihr 8-jähriger Sohn Oscar (Jason Spevack) ist verhaltensauffällig, die jüngere Schwester Norah (Emily Blunt) arbeits- und prinzipienlos, der kauzige Vater Joe (Alan Arkin) ein Eigenbrötler. Dann bringt Rose ausgerechnet der verheiratete Cop Mac (Steve Zahn), mit dem sie eine unglückliche Affäre hat, auf eine geniale Idee: Sie reinigt Tatorte von Blutspuren.

Wie man seiner persönlichen Finanzkrise mit einem anrüchigen Job beikommt, verrät Christine Jeffs ("Rain") in einer liebeswert-schwarzhumorigen Komödie. Das Produzententeam von "Little Miss Sunshine" bringt abermals eine kuriose Familie auf die Leinwand, deren Charme begeistert.

Seit dem Tod der Mutter hat die alleinerziehende Rose für ihre etwas jüngere und chaotische Schwester Norah die Verantwortung übernommen. Als das ungleiche Team Tatorte von gewaltsamen und natürlichen Todesfällen zu säubern beginnt, scheint das lukrative Reinigungsgeschäft eine Wende in beider Leben zu bringen, in dem viele Träume unerfüllt blieben. Bis Norahs Fahrlässigkeit eine Katastrophe und eine Konfrontation mit traumatischen Erinnerungen auslöst.

Seit dem Tod der Mutter hat die alleinerziehende Rose für ihre etwas jüngere und chaotische Schwester Norah die Verantwortung übernommen. Als das ungleiche Team Tatorte von gewaltsamen und natürlichen Todesfällen zu säubern beginnt, scheint das lukrative Reinigungsgeschäft eine Wende in beider Leben zu bringen, in dem viele Träume unerfüllt blieben. Bis Norahs Fahrlässigkeit eine Katastrophe und eine Konfrontation mit traumatischen Erinnerungen auslöst.

Kritik zu Sunshine Cleaning

Wo gestorben wird, kann auch geschmunzelt werden, zeigt Christine Jeffs Komödie über zwei Schwestern im postmortalen Reinigungsgeschäft.

Über den Tod auf das Leben schauen - das ist die Perspektive der Neuseeländerin, deren Arthouse-Debüt "Rain" ebenfalls die komplexe Beziehung zweier eng verwandter Frauen thematisierte. Seit der Kindheit hat sich die Rollenverteilung der Schwestern Rose (Amy Adams) und Norah (Emily Blunt) - Ordnung und Chaos - erhalten. Rose, eine allein erziehende Mutter, fühlt sich neben ihrem jungen Sohn immer noch für ihre längst erwachsene Schwester verantwortlich. Weil beide Frauen Geld brauchen, steigen sie als Team ein ins unangenehme, aber lukrative Geschäft der Tatortreinigung. Wo immer Menschen gewaltsam oder natürlich zu Tode kommen und dabei Spuren hinterlassen, die nicht nur ästhetisch eine Herausforderung darstellen, beseitigen die Schwestern diese. Die eigenen, emotionalen Spuren, die ein familiäres Trauma zurückgelassen hat, sind dagegen unauslöschbar, doch auch hier wird in einer der berührendsten Szenen eine Reinigung, eine Konfrontation mit der Vergangenheit stattfinden.

Obwohl die Tatorte - Trailerparks, Motels, verrottete Apartments - meist Rückzugsräume gescheiterter, einsamer Existenzen sind, blickt "Sunshine Cleaning" auch mit Humor auf das ganze Drama des Lebens. Statt Zynismus dominiert Optimismus, auch wenn Norahs Fahrlässigkeit eine Katastrophe auslöst und Rose bitter erfahren muss, dass abgestürzte Cheerleader und Quarterback-Trophäen zwar fast jeden Mann bekommen, aber nicht halten können. Wie schon in "Little Miss Sunshine", der im Ton wie eine Folie für diese letztjährige Sundance-Entdeckung wirkt, übernimmt Alan Arkin die Rolle eines schrullig-witzigen Großvaters mit engem Familienbezug. Obwohl es um Tod, unerfüllte Träume, Einsamkeit und Verlust geht, lässt sich Jeffs Film emotional nicht unter Druck setzen, verfolgt zurückgenommen Spuren, betreibt aber keine intensive Untersuchung. Nicht alle Fragen werden beantwortet, nicht jeder Handlungsweg bis zum Ende gegangen in diesem heiter bis wolkigen Film mit gelegentlich gewittrigen Spannungsentladungen. Und wenn es wie in "Rain" einmal regnet, dann sind es nicht Tropfen, sondern Funken. Sie bringen in der visuell poetischsten Szene des Films Tränen hervor, wenn eine Eisenbahn sich auf einer Brücke an den Gleisen reibt und mit ihr auch die Erinnerung an Emily Blunts Figur vorüberzieht. kob.

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Info

Plakat des Films: Sunshine Cleaning
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 21.05.2009

USA 2008

Länge: 1 h 31 min

Genre: Drama

Originaltitel: Sunshine Cleaning

Regie: Christine Jeffs

Drehbuch: Megan Holley

Produktion: Peter Saraf, Marc Turtletaub, Glenn Williamson, Jeb Brody

Kostüme: Alix Friedberg

Kamera: John Toon

Schnitt: Heather Persons

Ausstattung: Joseph T. Garrity

Website: http://www.sunshinecleaning-film.de