Packender Dokumentarfilm über das schwierigste Abfahrtsrennens der Welt zum 75. Jubiläum.

Kinostart: 15.01.2015

Handlung

Seit 75 Jahren liegen, wie ein historischer Abriss belegt, bei den Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel Triumph und Tragödie nahe beieinander. Fünf Athleten - Aksel Lund Svindal, Max Franz, Hannes Reichelt, Erik Guay und Yuri Danilochkin - werden bei ihren Vorbereitungen zum schwierigsten aller Abfahrtsrennen über ein Jahr lang beobachtet, als "Erzähler" fungieren der bislang einzige US-Gewinner Daron Rahlves und der Schweizer Didier Cuche, dank seiner fünf Triumphe der "König von Kitz". Zu Wort kommen außerdem die Organisatoren des Mega-Events.

Kritik

Höher, schneller, weiter - zu keinem Skirennen der Welt passt das Olympische Motto besser als zum legendären Kitzbüheler Hahnenkamm-Spektakel.

"Die Streif ist wie ein guter Actionfilm - bis zum Schluss spannend." Der, der das sagt, muss es wissen: der "Terminator" Arnold Schwarzenegger, der regelmäßig die Kitzbüheler Hahnenkamm-Rennen besucht. Am Streif-Wochenende säumen bei der Abfahrt im Schnitt 45.000 Zuschauer die Piste, rund 1,3 Million Österreicher verfolgen das Rennen live vor dem Bildschirm. Wer hier gewinnt, ist ein Held, ein "Kaiser", wie Franz Klammer, der viermal siegte. In der ewigen Bestenliste steht nur Didier Cuche, dank seiner fünf Triumphe der "König von Kitz", vor ihm - und der war immer wieder dankbar "Kitzbühel gesund verlassen zu dürfen".

Was macht die Streif so speziell und spektakulär? Dieser Frage geht zum 75. Jubiläum des schwierigsten Abfahrtsrennens der Welt Regisseur Gerald Salmina ("Mount St. Elias") nach. In seiner Dokumentation begleiten er fünf Athleten bei ihrer zwölfmonatigen Vorbereitung auf das Rennen der Rennen: den Norweger Aksel Lund Svindal, den Kanadier Erik Guay, Newcomer Yuri Danilochkin aus Weißrussland, der als Ein-Mann-Team mit der Mama im Privatauto anreist, sowie die Österreicher Max Franz und Hannes Reichelt. Letzter gewann 2013 - und erfuhr nach der Siegesfeier, dass er wegen eines Bandscheibenvorfalls eigentlich gar nicht hätte starten dürfen.

Vom lebensgefährlichen Spagat zwischen sportlichem Risiko und dem Wunsch nach ewigem Ruhm erzählt "One Hell of a Ride", wie der bislang einzige US-Gewinner Daron Rahlves schwärmt. Einen historischen Abriss der Geschichte des Mega-Events bekommt man geboten, erfährt dass Harti Weirather 1982 als erster die "Schallmauer" von zwei Minuten durchbrach, Fritz "The Cat" Strobl immer noch den Streckenrekord hält und der "Herminator", bürgerlich Hermann Maier - Sieger 2001 -, merkt an, dass er die Strecke als nicht so schwierig empfindet: "Da geht es doch zwei Mal sogar bergauf!"

Das sehen die Fahrer, die hier schwer gestürzt sind und sich dabei lebensgefährlich verletzten, freilich anders. Auch sie, unter ihnen Hans Grugger und Daniel Albrecht, kommen zu Wort, ebenso wie die Organisatoren des Rennens, die Herren vom Kitzbüheler Skiclub. Im Mittelpunkt stehen aber die sensationellen Bilder, aufgenommen mit 14 Kameras, untermalt mit einem (zum Teil etwas zu) dramatischem Score. Manchmal meint man gar mit den Fahrern mitzufliegen, über die Mausefalle mit ihren 85 Prozent Gefälle oder im Zielschuss, bei dem Geschwindigkeiten von über 140 km/h erreicht werden. Wenn man das sieht, versteht man Doppel-Olympiasiegerin Rosi Mittermaier, die auf die Männer und ihr Kitzbühel "nie neidisch war". geh.

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Info

  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: 15.01.2015

Österreich 2014

Länge: 2 h 0 min

Genre: Doku

Originaltitel: Streif - One Hell of a Ride

Website: http://streif-film.at

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