Romantischer Tanzfilm, der erste dreidimensionale überhaupt, über die anfangs problematische, letztlich aber fruchtbare Begegnung von Ballettschülern und Streetdancern.

Kinostart: 03.06.2010

Nichola Burley
als Carly

Richard Winsor
als Tomas

George Sampson
als Eddie

Charlotte Rampling
als Helena

Jennifer Leung
als Bex

Sacha Chang
als Aimee

Lex Milczarek
als Boogie

Ukweli Roach
als Jay

Rachel McDowall
als Isabella

Stephanie Nguyen
als Steph

Danielle Lecointe
als Justine

Sianad Gregory
als Chloe

Teneisha Bonner
als Shawna

Kofi Agyemang
als Mack

Hugo Cortes
als Gabe

Eleanor Bron
als Madame Fleurie

Handlung

Als Carly von Freund Jay verlassen wird, steht damit auch ihre Streetdance-Crew Wochen vor den britischen Meisterschaften vor der Auflösung. Bis Carly Jays Führungsrolle übernimmt und Räumlichkeiten besorgt, in denen die Streetdancer trainieren können. Diese aber befinden sich in einer Ballettschule und dürfen laut Anweisung von Lehrerin Helena nur genutzt werden, wenn die Streetdancer den Ballettschülern etwas Unterricht in Vitalität geben. Aus der Kollision zweier Welten entwickelt sich Annäherung - auch bei Carly und Ballettstar Tomas.

Als Carly von Freund Jay verlassen wird, steht auch ihre Streetdance-Crew Wochen vor den britischen Meisterschaften vor der Auflösung. Bis Carly Jays Führungsrolle übernimmt und Räumlichkeiten besorgt, in denen die Streetdancer trainieren können. Diese aber befinden sich in einer Ballettschule und dürfen laut Anweisung nur genutzt werden, wenn die Streetdancer den Ballettschülern etwas Unterricht in Vitalität geben. Aus der Kollision zweier Welten entwickelt sich Annäherung - auch bei Carly und Ballettstar Tomas.

Kritik

Der erste moderne europäische Live-Action-Film in 3D führt Ballett mit Streetdance zusammen und ist eine vitale Werbung für kreatives und akrobatisches Tanzen.

Während Hollywoods "Step-Up"-Franchise demnächst ebenfalls dreidimensional in die dritte Runde geht, legt diese britische Produktion, das Spielfilmdebüt der Clipregisseure Max Giwa und Dania Pasquini, mit einer Kombination aus Lovestory, Gute-Laune- und Tanzfilm schon einmal unterhaltsam vor. Im Mittelpunkt stehen Waving, Locking, Breaking und andere Stilformen, die das immer populärer und dabei akrobatischer werdende Streetdance-Phänomen definieren.

Der Plot erzählt unaufdringlich von der Kollision zweier Welten und einer daraus entstehenden Romanze, lässt genügend Freiraum für viele Tanzszenen, die man vorrangig auch hier erwartet. Nachdem Carly von ihrem Freund Jay verlassen wurde, steht auch ihre Streetdance-Crew führerlos da, bis Carly langsam in die neue Verantwortung hineinwächst. Weil für die anstehenden britischen Streetdance-Meisterschaften trainiert werden muss, braucht Carlys Crew unbedingt einen Übungsraum. Das beste Angebot dafür kommt von unerwarteter Seite, von Ballettlehrerin Helena (Charlotte Rampling), die allerdings für die Nutzung der Räumlichkeiten der Ballettschule eine ungewöhnliche Bedingung stellt. Da den Ballettschülern, die bald zur Aufnahme ins Royal Ballet vortanzen müssen, die Leidenschaft der Streetdancer fehlt, sollen die Spitzentänzer mit den Straßenakrobaten trainieren und durch diese Begegnung zweier Tanzkulturen ihre Defizite kompensieren. Nach anfänglichen Kollisionen kommen sich beide Gruppen näher - und damit auch Carly und Tomas, der Star der Parkettsnobs.

Sympathisch wie die beiden Hauptfiguren und ihre Darsteller, die britische Newcomerin Nichola Burley und Ballettprofi Richard Winsor, ist auch der ganze Film, der seine Story nie melodramatisch überspitzt und Originalität vor allem in den die Tiefe des Raums nutzenden Tanzsequenzen zu erreichen versucht. Während Carlys Ex als Bad Guy und die britischen Streetdance-Stars Flawless als wichtigste Rivalen von Carlys Crew auftreten, während Charlotte Rampling, ideal besetzt, ihre Rolle als strenge, aber faire Lehrerin genießt, gesellen sich sensitive Clip-Montagen zu dynamischen Tanzeinlagen, in denen sich einige der größten Namen der Szene, darunter der agile Tanzfloh Lil Steph, sehenswert profilieren können. Höhepunkt des Films, der von Universum zusammen mit Square One verliehen wird, ist das Finale Grande, das Ballett und Streetdance beeindruckend verschmelzen und den Zuschauer von ähnlicher Beweglichkeit träumen lässt. kob.

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Info

Kinostart: 03.06.2010

Großbritannien 2010

Länge: 1 h 43 min

Genre: Musikfilm

Originaltitel: StreetDance 3-D

Regie: Max Giwa, Dania Pasquini

Produktion: James Richardson, Allan Niblo

Kostüme: Andrew Cox

Kamera: Sam McCurdy

Schnitt: Tim Murrell

Ausstattung: Richard Bullock

Website: http://www.streetdance-derfilm.de/