Im Revier von "Training Day" und "Dark Blue" angesiedelter Actionthriller mit Keanu Reeves als Cop, der der Gerechtigkeit bevorzugt mit abgefeuerter Waffe dient.

Kinostart: nicht bekannt

Keanu Reeves

Keanu Reeves
als Detective Tom Ludlow

Forest Whitaker

Forest Whitaker
als Captain Jack Wander

Naomie Harris

Naomie Harris
als Linda Washington

Hugh Laurie
als Captain James Biggs

Chris Evans
als Detective Paul Diskant

Martha Higareda
als Grace Garcia

Terry Crews
als Detective Terrence Washington

Common
als Coates

Jay Mohr
als Sergeant Mike Clady

John Corbett
als Detective Dante Demille

Amaury Nolasco
als Detective Cosmo Santos

CedrictheEntertainer
als Scribble

The Game
als Grill

Die Handlung von Street Kings

Der altgediente LAPD-Cop Tom Ludlow (Keanu Reeves) setzt alles daran, die Mörder seines früheren Partners, Detective Terrance Washington (Terry Crews), zu finden. Nur mit Mühe hält ihn sein Vorgesetzter, Captain Wander (Forest Whitaker), davon ab, die Grenzen des Rechts zu überschreiten, worauf der interne Ermittler Captain Biggs (Hugh Laurie) nur wartet. Nachwuchscop Diskant (Chris Evans) steht ihm bei, als er quer durch Los Angeles fahndet.

Adrenalinspezialist David Ayer, Drehbuchautor von "Training Day" und "S.W.A.T.", sowie die Buchvorlage von James Ellroy bürgen für einen packenden und starbesetzten Polizeithriller, in dem ein deprimierter Keanu Reeves nach Gerechtigkeit im korrupten Moloch von Los Angeles sucht.

Detective Ludlow bringt Resultate, selten aber Überlebende vom Einsatz zurück. Als Gangsterkiller ist er längst im Visier der polizeiinternen Überwachung, wird aber von seinem Chef und den anderen Mitgliedern seiner Spezialeinheit geschützt. Als er jedoch die Killer eines Kollegen jagt, gerät in einen Zweifrontenkrieg, in dem die Feinde nicht nur Gang-Tattoos, sondern auch Polizeimarken tragen.

Detective Ludlow bringt Resultate, selten aber Überlebende vom Einsatz zurück. Als Gangsterkiller ist er längst im Visier der polizeiinternen Überwachung, wird aber von seinem Chef geschützt. Nachdem sein Ex-Partner als Spitzel enttarnt wird, sieht Ludlow rot, und gerät in eine Schießerei mit Ladendieben, die dem Maulwurf das Leben kostet. Dass es sich dabei um eine Hinrichtung handelt, deren Auftraggeber Polizeimarken tragen, lässt Ludlow elektrisiert Jagd auf die Mörder machen, bis sie und die Drahtzieher Gerechtigkeit durch die Kugel erfahren.

Kritik zu Street Kings

Konsequent harter Actionthriller über selbstherrliche Cops, die in den Straßen von Los Angeles mit der Waffe Recht sprechen.

In vier von bisher sechs Drehbüchern David Ayers ("Training Day") beherrschen Polizisten den Plot, kollidieren idealistische Standpunkte mit moralischer Kapitulation und folgender Korruption. Diese Fixierung verbindet den im Gangland von L.A. aufgewachsenen Autor mit James Ellroy, dem dunklen Fürsten des desillusionierten Copdramas. Wie schon bei Ayers Skript zu "Dark Blue" war Ellroy in die Entwicklung von "Street Kings" involviert, den Ayer nun selbst inszenierte. Mehr noch als im Vorgänger agieren die Cops, die "Street Kings", im rechtsfreien Raum - selbst das institutseigene Kontrollorgan bedient sich ähnlicher Mittel, wenn auch aus anderen Motiven. Im Fokus des Films steht Detective Ludlow (Keanu Reeves), der abends zuerst nach dem Wecker, dann aber schon nach der Waffe greift. Der Reflex eines "Shooters", der sich nur an die Kugel, nicht die Vorschriften hält, später im Alleingang eine Wohnung stürmt und die Justiz arbeitslos macht. Am Ende sind zwei verschleppte Mädchen befreit und vier koreanische Gangster in der Pathologie. Während sein Mentor (Forest Whitaker), Chef einer Spezialeinheit, ihn immer wieder deckt, hat ihn di "Internal Affairs" längst im Visier. Als sein Ex-Partner als deren Spitzel enttarnt wird, sieht Ludlow rot, gerät in eine Schießerei mit Ladendieben, die dem Maulwurf das Leben kostet. Dass es sich dabei um eine Hinrichtung handelt, deren Auftraggeber Polizeimarken tragen, durchschaut Ludlow später als mancher Zuschauer, der das Genre oder die Kultserie "The Shield" kennt. Eine Intensitätsbremse ist das jedoch nicht, denn elektrisiert jagt Ludlow jetzt die Mörder, bis sie und die Drahtzieher Gerechtigkeit durch die Kugel erfahren und sich am Ende auch die Saubermänner die Hände schmutzig machen. "Street Kings" ist nicht subtil, lotet die Grauzonen nicht so aus, wie das etwa "Colors - Farben der Gewalt" gelang. Gewissensprüfung findet nur ansatzweise statt. Die einen töten, um sich zu bereichern, die anderen, um den blockierenden Rechtsstaat zu umgehen. Reeves überzeugt mit überraschender Explosivität als Antiheld einer Geschichte, die ihre bekannten Erzählmuster mit Spannung, packender Action und einem konsequent ernüchternden Ton vergessen lässt. Das Gute existiert, aber überleben kann es in Ayers und Ellroys Universum nicht. kob.

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Info

Plakat des Films: Street Kings

Kinostart: nicht bekannt

USA 2008

Länge: 1 h 49 min

Genre: Thriller

Originaltitel: Street Kings

Regie: David Ayer

Drehbuch: Jamie Moss, James Ellroy, Kurt Wimmer

Musik: Graeme Revell

Produktion: Lucas Foster, Alexandra Milchan, Alexandra M. Lambert

Kamera: Gabriel Beristain

Schnitt: Jeffrey Ford

Ausstattung: Alec Hammond

Website: http://www.streetkings-derfilm.de