Als ihr Vater stirbt, distanziert sich India (Mia Wasikowska) von ihrer Mutter (Nicole Kidman) und gerät unter den Einfluss ihres charmanten Onkels Charlie. Düsterer Psychothriller.

Kinostart: 09.05.2013

Mia Wasikowska

Mia Wasikowska
als India Stoker

Nicole Kidman

Nicole Kidman
als Evelyn Stoker

David Alford
als Reverent

Matthew Goode
als Charlie Stoker

Peg Allen
als Housekeeper 1

Lauren E. Roman
als Housekeeper 2

Phyllis Somerville
als Mrs. McGarrick

Harmony Korine
als Mr. Feldman

Lucas Till
als Pitts

Alden Ehrenreich
als Whip

Dominic Howard
als Pitts Freund

Jacki Weaver
als Gwendolyn Stoker

Dermot Mulroney
als Richard Stoker

Tyler Tagen
als Richard Stoker, jung

Thomas Covert
als Charles Stoker, jung

Jaxon Johnson
als Jonathan Stoker

Paxton Johnson
als Jonathan Stoker

Judith Godrèche
als Doctor Jacquin

Ralph Brown
als Sheriff

Handlung

Nach dem Tod ihres Vaters hat die 18-jährige India Stoker ihren einzigen emotionalen Bezugspunkt verloren. Gegenüber ihrer Mutter verhält sie sich so distanziert wie jene zuletzt gegenüber ihrem Ehemann. Als Indias Onkel Charlie, der bisher in der Familie ein Phantom war, plötzlich auftaucht, verschärfen sich die Spannungen zwischen Mutter und Tochter. Denn Charlie wirft mit seinem provokanten Charme ein großes Netz der Verführung aus und scheint genau zu wissen, dass ihn mit India mehr als Blutsbande verbinden.

Nach dem Tod ihres Vaters hat die 18-jährige India Stoker ihren einzigen emotionalen Bezugspunkt verloren. Gegenüber ihrer Mutter verhält sie sich so distanziert wie jene zuletzt gegenüber ihrem Ehemann. Als Indias Onkel Charlie, der bisher in der Familie ein Phantom war, plötzlich auftaucht, verschärfen sich die Spannungen zwischen Mutter und Tochter. Denn Charlie wirft mit seinem provokanten Charme ein großes Netz der Verführung aus und scheint genau zu wissen, dass ihn mit India mehr als Blutsbande verbinden.

Eine verschlossene 18-Jährige gerät nach dem Tod ihres Vaters unter den Einfluss ihres mysteriösen Onkels. Schauriger Verführungsthriller mit Hitchcock-Touch, mit dem der Koreaner Park Chan-wook sein US-Debüt gibt.

Kritik

Mit einem schaurigen Märchen über verstörende Familienbande gelingt "Oldboy"-Regisseur Park Chan-wook ein beeindruckendes US-Debüt.

Obwohl der Titel Assoziationen an den geistigen Vater Draculas weckt und Hauptfigur Onkel Charlie an Hitchcocks Thriller "Im Schatten des Zweifels" erinnert, ist "Stoker" grundsätzlich kein Film, der falsche Spuren legt. Überraschender als der Plot oder die Entwicklung zentraler Figuren ist Chan-wooks aufregende, sogartige Inszenierung sowie die konsequente Realisierung eines Werte-Vakuums, in dem das Gute vom Permanentdruck des Bösen hinausgepumpt wird. Im Mittelpunkt der Story steht der Reifeprozess einer 18-Jährigen, die auf unorthodoxe Weise ihren Platz im Leben findet, steht der Verlust von Unschuld, der erste sexuelle Erfahrungen jenseits jeglicher Norm zeigt.

India Stoker (Mia Wasikowska aus "Alice im Wunderland") hat durch einen Autounfall gerade ihren Vater und damit den einzigen emotionalen Bezugspunkt verloren. Gegenüber ihrer apathisch wirkenden Mutter (Nicole Kidman) verhält sich der verschlossene Teenager abweisend, ganz besonders, als nach der Beerdigung des Vaters dessen Bruder Charlie (Matthew Goode) auftaucht und mit seinem Charme die nicht übermäßig trauernde Witwe erobert. Warum Onkel Charlie in der Familie bisher ein Phantom war, warum Menschen nach seiner Ankunft verschwinden wie letzte moralische Grenzen bei vermeintlichen Sympathiefiguren, erfährt der Zuschauer schrittweise, aber ohne überkonstruierte dramaturgische Komplexitäten.

"Prison Break"-Star Wentworth Miller schrieb unter Pseudonym das Drehbuch, das 2010 mit "Argo" oder "Safe House" zu den besten unproduzierten Skripts zählte. Chan-wooks symbolstarke Verfilmung nimmt Millers dramatisch leicht überhitzten Plot zurück, bleibt trotz gezeigter Härte in der Inszenierung subtil, betört mit unwirklicher, bedrohlicher Atmosphäre und überzeugt mit beeindruckender Harmonie von Kameraarbeit, Schnitt und Musik. Alles ist durchdacht und visuell perfekt durchkomponiert bei "Stoker" - von der Einführung des Plotkatalysators Charlie als überragende Präsenz, die große Schatten wirft, über eine Spielplatzsequenz, in der Wasikowska allein durch die Wahl des Bildausschnitts Fliegen lernt, bis hin zu einem virtuosen Klavierduett, das gleichzeitig Verführung, sinnliche Erfahrung und Kampf um Dominanz ist. kob.

Wertung Questions?

FilmRanking: 2220 -215

Filmwertung

Redaktion
-
User
2
Deine Wertung

Action

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Humor

Red.
-
User
5
Deine Wertung

Gefühl

Red.
-
User
4
Deine Wertung

Spannung

Red.
-
User
3
Deine Wertung

Anspruch

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Info

  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 09.05.2013

Großbritannien/USA 2012

Länge: 1 h 39 min

Genre: Drama

Originaltitel: Stoker

Regie: Park Chan-wook

Drehbuch: Wentworth Miller, Erin Cressida Wilson

Musik: Clint Mansell

Produktion: Ridley Scott, Wentworth Miller, Tony Scott, Michael Costigan

Kamera: Chung -hoon

Schnitt: Nicolas de Toth

Ausstattung: Thérèse DePrez

Website: http://www.fox.de/cinema/stoker/13344

Newsletter

Hol' dir jetzt den KINO&CO Newsletter!
Der schnelle Überblick über unsere Blockbuster und Top-Gewinnaktionen der Woche.