Absurder Slapstickspaß von den Machern von "Ricky Bobby- König der Rennfahrer", in dem zwei erwachsene Männer das Kind im Manne entdecken, als sie als Stiefbrüder zusammenziehen müssen.

Kinostart: 11.09.2008

Will Ferrell

Will Ferrell
als Brennan Huff

John C. Reilly

John C. Reilly
als Dale Doback

Richard Jenkins

Richard Jenkins
als Robert Doback

Adam Scott
als Derek

Mary Steenburgen
als Nancy Huff

Kathryn Hahn
als Alice Huff

Andrea Savage
als Denise

Logan Manus
als Chris Gardoski

Axel Malzacher
als Derek Huff

Handlung

Muttersöhnchen Brennan (Will Ferrell) hat sich trotz längst erlangter Volljährigkeit bei seiner Erzeugerin (Mary Steenburgen) prima eingerichtet. In Hotel Papa wohnt auch Dale (John C. Reilly) und lässt sich von seinem Vater (Richard Jenkins) verhätscheln. Als die alleinstehenden Elternteile sich ineinander verlieben und heiraten, müssen die Jungs plötzlich ein Zimmer teilen. Die unfreiwilligen Stiefbrüder bekriegen sich wie Kleinkinder - bis ihnen der Rauswurf droht.

Nesthocker-Komödie vom "Ricky"-Team: Produzent Judd Apatow kreuzt seinen Hit "Jungfrau (40), männlich, sucht ..." mit "Tanguy", während Komiker-Duo Ferrell und Reilly als verfeindete Kindsköpfe im Konkurrenzkampf für ein absurdes Slapstick-Stelldichein sorgen.

Als Brennans Mutter Nancy Huff und Dales Vater Robert Doback ihre Liebe mit dem Heiligen Bund der Ehe besiegeln, sehen sich Brennan und Dale gezwungen, künftig ein Zimmer zu teilen. Dass die beiden Stiefbrüder längst erwachsene Männer sind, hindert sie nicht daran, sich spinnefeind zu sein und einander im Stil zweier Kleinkinder zu bekriegen. Als sie verblüffende Gemeinsamkeiten entdecken und Frieden miteinander schließen, lassen neue Probleme nicht lange auf sich warten: Die Eltern haben längst die Nase voll, dass die beiden arbeitslosen Jungs ihnen auf der Tasche liegen, und stellen ihnen ein Ultimatum.

Als Brennans Mutter Nancy Huff und Dales Vater Robert Doback heiraten, sehen sich Brennan und Dale gezwungen, künftig ein Zimmer zu teilen. Dass die beiden Stiefbrüder längst erwachsene Männer sind, hindert sie nicht daran, einander im Stil zweier Kleinkinder zu bekriegen. Als sie verblüffende Gemeinsamkeiten entdecken und Frieden miteinander schließen, lassen neue Probleme nicht lange auf sich warten: Die Eltern haben so unter ihren Zankereien gelitten, dass sie sich wieder trennen. Brennan und Dale müssen eingreifen.

Kritik

Will Ferrell und sein bewährter Komikerkompagnon John C. Reilly spielen Stiefbrüder, die als 40-jährige Nesthocker statt einer Midlife-Krise immer noch Pubertätsprobleme zu bewältigen haben.

Das unverwüstliche "Knack & Back"-Team blödelt sich nach "Ricky Bobby - König der Rennfahrer" erneut durch eine absurd alberne Slapstickfarce. Ebenfalls erneut mit von der Partie ist Regisseur Adam McKay (der mit Ferrell außerdem noch "Der Anchorman - Die Legende von Ron Burgundy" realisierte), wobei das Drehbuch diesmal nicht nur von ihm und Ferrell ausgeheckt wurde, sondern auch Reilly ("Walk Hard") seinen Senf mit dazu geben durfte. Des weiteren tritt der derzeit allseits angesagte Comedyking Judd Apatow als Produzent in Erscheinung, womit die bereits ohnehin geballte infantile Männerpower noch im Quatsch-Quadrat potenziert wird. Seiner Erfolgsformel von "Jungfrau (40), männlich sucht" und "Beim ersten Mal" entsprechend wird der Humor vorrangig aus dem Umstand gemolken, dass sich erwachsene Männer wie unvernünftige Teenager benehmen. "Die Stiefbrüder" geht sogar noch einen Schritt weiter, indem sich die beiden Protagonisten in bestem Männeralter zeitweise wie verzogene Kleinkinder aufführen.

Brennan Huff (Ferrell) und Dale Doback (Reilly) machen zwangsläufig Bekanntschaft, als ihre Eltern (Mary Steenburgen und Richard Jenkins) sich ineinander verlieben und heiraten. Obwohl beide um die 40 sind, sitzen sie ihren Eltern auf der Pelle und leben fortan gemeinsam unter einem Dach. Zwischen den in jeder Hinsicht extrem ähnlichen Stiefbrüdern ist erstmal ausgiebig Kleinkrieg angesagt, bei dem sie sich gegenseitig Possen spielen und Prügel verabreichen. Nach überstandener Beschnupperungsphase wandeln sie sich in beste Freunde, die alles gemeinsam machen, sei es gemeinsam in die Kloschüssel zu pinkeln oder sich im Baumhaus mit Pornoheftchen zu verlustieren. Die beiden Dauerversager träumen von einer Musikkarriere als Rapper, bis ihren Eltern der Kragen platzt und sie das Ultimatum erhalten, endlich auf eigenen Füßen zu stehen. Zwar werden sie nun Knall auf Fall erwachsen, doch der Spaß hat deswegen noch längst kein Ende.

Auf der Suche nach neuen Humorhorizonten lassen die Macher keine groteske Gelegenheit aus, um mit aberwitzigen Einfällen und vulgären Tieffliegern um sich zu werfen. Angedeuteter Genuss von Hundekot und ein entblößter Hodensack gehören zum Nonstop-Angriff von hart gesottenen visuellen Gags, obszöne Sexwitzchen sind Pflichtprogramm. Angestammte Fans werden die extrem überspitzte Coming-of-Age-Story selbstverständlich weniger als säuisch, denn als saulustig empfinden. ara.

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Info

Plakat des Films: Stiefbrüder
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 11.09.2008

USA 2008

Länge: 1 h 38 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Step Brothers

Regie: Adam McKay

Drehbuch: Adam McKay, Will Ferrell

Musik: Jon Brion

Produktion: Judd Apatow, Adam McKay, Will Ferrell, Jimmy Miller

Kostüme: Susan Matheson

Kamera: Oliver Wood

Schnitt: Brent White

Ausstattung: Clayton Hartley

Website: http://www.stiefbrueder.de

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