Vertrackter Cyberthriller, in dem der Idealismus eines jungen Computergenies und die Habgier eines skrupellosen Software-Monopolisten aufeinander prallen.

Kinostart: nicht bekannt

Ryan Phillippe

Ryan Phillippe
als Milo Hoffmann

Rachael Leigh Cook

Rachael Leigh Cook
als Lisa Calighan

Claire Forlani
als Alice Poulson

Tim Robbins
als Gary Winston

Richard Roundtree
als Lyle Barton

Douglas McFerran
als Bob Shrot

Tygh Runyan
als Larry Banks

Yee Jee Tso
als Teddy Chin

Ned Bellamy
als Phil Grimes

Tyler Labine
als Redmond

Nate Dushku
als Brian Bissel

Scott Bellis
als Randy

David Lovgren
als Danny

Handlung

Das junge Computergenie Milo wird vom skrupellosen Software-Monopolisten Gary Winston engagiert sein noch nicht ausgereiftes revolutionäres Satellitenkommunikationssystem marktfertig zu programmieren. Doch der scheinbare Traumjob zieht den Idealisten in einen Sog von Mord und Machtgier. Milo weiß bald nicht mehr, wem er trauen kann, selbst seine Freundin wird ihm suspekt.

Das junge, ambitionierte Hackergenie Milo wird vom Softwaregiganten Gary Winston engagiert, um dessen noch unausgereiftes Satellitenkommunikationsprogramm fertigzustellen. Ohne zu zögern ziehen er und seine Freundin ins Silicon Valley. Der Traumjob entpuppt sich als Albtraum, als Milo Zusammenhänge zwischen dem Tod seines besten Freundes und der Firma seines Chefs entdeckt. Bei seinen Nachforschungen wird er immer tiefer in einen Strudel aus Mord und Machtgier hineingegezogen, bis er nicht mehr weiß, wer Freund oder Feind ist.

Als das junge Hackergenie Milo vom Softwaregiganten Winston engagiert wird, zieht er mit seiner Freundin unverzüglich nach Silicon Valley. Dort entdeckt er Zusammenhänge zwischen dem Tod seines besten Freundes und der Firma seines neuen Chefs. Regisseur Peter Howitt verzichtet auf Effektspielereien und setzt auf die schauspielerische Qualitäten von Tim Robbins und Ryan Philippe.

Kritik

Sei es "Hackers", "Das Netz" oder "Vernetzt - Johnny Mnemonic", dem Genre des Cyberthrillers ist es bislang nicht gelungen, mit dem breiten Publikum eine gute Connection zu etablieren. Fraglich ist, ob das jüngste Hollywood-Produkt um Computerparanoia in dieser Hinsicht eine Ausnahme machen wird. Ryan Phillippe aus "Eiskalte Engel" spielt ein Computergenie, das von einem skrupellosen Software-Monopolisten in Gestalt von Tim Robbins engagiert wird, sein Satellitenkommunikationssystem marktfertig zu programmieren. Doch der scheinbare Traumjob zieht den jungen Idealisten in einen Sog von Mord, Machtgier und Täuschungsmanövern.

Das Drehbuch wurde von Howard Franklin verfasst, der u.a. "Im Namen der Rose" adaptierte. Seine vertrackte Story um Paranoia und Vertrauensbruch wechselt zwischen äußerst spannenden und vorhersehbaren Momenten und verlässt sich zunehmend auf weit hergeholte Plotkonstruktionen. Dabei ist die Ausgangsidee, die Integrität ausbeuterischen Geschäftspraktiken gegenüberstellt, durchaus interessant und aktuell. Doch leider ist das sich entfaltende Intrigennetz in punkto Glaubwürdigkeit wenig überzeugend. Regisseur Peter Howitt ("Sie liebt ihn - Sie liebt ihn nicht") inszenierte den High-Tech-Thriller dafür mit geradlinig routinierten Stil und verzichtet weitgehend auf irritierende visuelle Spielereien.

Stanford-Absolvent Milo (Phillippe) und sein bester Freund Teddy (Yee Jee Tso) sind (in bester Übereinstimmung mit Silicon-Valley-Aufstiegslegenden) im Begriff, aus ihrer Garage heraus ein neues Software-Programm zu entwickeln, das alle Kommunikationsgeräte per Satellit global verbinden würde. Sie, ebenso wie die Firma des Milliardärs Gary Winston (Tim Robbins ist gigantisch als Bill-Gates-Verschnitt), stehen kurz vor dem Durchbruch. Während die beiden Youngster planen, den Service kostenlos im Internet anzubieten, wittert Winston ein Riesengeschäft. Er engagiert Milo mit einem Angebot, das zu gut ist, um es auszuschlagen. Teddy hingegen bleibt seinen Prinzipien treu. Der charismatische Winston nimmt Milo unter seine Fittiche und wickelt ihn mit abwechselnd autoritären und kumpelhaften Verhalten ein. Als sich langsam Fragen über die Herkunft verschiedener Programmverbesserungen einschleichen und Teddy ermordet aufgefunden wird, beginnt Milo, seinen Mentor mit anderen Augen zu sehen und er weiß nicht mehr, wem er trauen kann. Seine eigene Freundin (Claire Forlani aus "Rendezvous mit Joe Black") wird ihm suspekt, und auch seine schnuckelige Kollegin Lisa (Rachael Leigh Cook aus "Eine wie keine") könnte eine von Winstons Marionetten sein.

Angesiedelt in der nahen Zukunft, sind die Villa und das Bürogelände Winstons ein schicker Designer-Traum, wobei besonders seine digitalen Gemälde ins Auge fallen. Am sehenswertesten ist jedoch Robbins, der nach "Arlington Road" erneut einen fabelhaften "bad guy" mimt. An seiner Seite hält sich Phillippe wacker in der Rolle des hintergangenen Computer-Nerds. Wer mit "Antitrust" punkten will, muss auf diese beiden bauen. ara.

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Info

Plakat des Films: startup
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: nicht bekannt

USA 2000

Länge: 1 h 49 min

Genre: Thriller

Originaltitel: AntiTrust

Regie: Peter Howitt

Drehbuch: Howard Franklin

Musik: Don Davis

Produktion: Nick Wechsler, David Nicksay, Keith Addis

Kostüme: Maya Mani

Kamera: John Bailey

Schnitt: Zach Staenberg

Ausstattung: Catherine Hardwicke, Doug Byggdin

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